Bi und nackig in Kroatien (1)

Juni 27, 2017

Vorbemerkung: In meiner Geschichte „Schwuler Reinfall“, siehe auch auf meiner Seite Bisexuallars, bei XHamster, deutete ich am Schluss an, es damals im Urlaub zum Trost noch mit kroatischen Jungs und Nachbarn getrieben zu haben. Einige wollten wissen, wie es dazu kam und ob ich was dazu schreiben wollte. Gerne!

Denn, wie im „Reinfall“ beschrieben, hatte ich mir diesen Urlaub mit einem guten Kumpel sehr herbeigewünscht. Einige frühere Annäherungen mit gegenseitiger Befriedigung nährten meinen Irrglauben, bei ihm leichtes Spiel, einen wenigstens bi-gepolten Kumpel zu haben und so einen feucht-fröhlichen Urlaub zu erleben. Statt dessen kamen sich schon auf der Hinfahrt er und meine Schwester sehr intensiv näher und ich schaute betrübt aus der Wäsche.

Porec

Wir bauten auf zwei aneinanderliegenden Parzellen des Campingolatzes unsere Zelte auf. Hier waren wir schön öfter. Meine Eltern bekamen den etwas größeren Platz für deren Haus- und Kochzelt, wir daneben den Platz für unsere drei kleinen Zelte. Normalerweise hatte ich mich immer aufs Aufbauen gefreut. Heute war ich aus besagten Gründen eher verstimmt. Früher war es eben immer der Beginn des Urlaubs und man konnte bereits unbeschwert nackt sein.

Meine Mutter und meine Schwester kümmerten sich darum, einen Tisch zu decken, während mein Herr Papa, mein „Kumpel“, also der Lover meiner Schwester, und ich mit dem Aufbau unserer mobilen Unterkünfte beschäftigt waren. Ich grinste, als er zunächst in Badehose erschien, während wir anderen natürlich, wie gewohnt, schon im Adamskostüm waren. Immerhin war es sein erster FKK- Urlaub und obgleich er „vorgewarnt“ war, wirkte er dann doch noch einigermaßen verunsichert und gehemmt.

Meine stets verständnisvolle Mutter hatte uns vor Abreise auch ermahnt, etwas Geduld mit ihm zu haben. Hätte er nicht hemmungslos auf dem Rücksitz unseres Käfers abgespritzt, als ihm meine Schwester an die Wäsche ging, wäre meine Geduld sicher größer gewesen.

Als sich meine Schwester bückte, um irgendwelchen Krimskrams für den Tisch zu suchen, fielen ihm erkennbar die Augen aus dem Gesicht. Zugegebenermaßen hatte sie aber auch einen formvollendeten Po. (Anmerkung: Fast so hübsch wie meiner damals ) Wäre sie ein Boy gewesen, hätte ich auch nicht weggeschaut. Jedenfalls bekam er unter seiner knappen Badehose unübersehbar einen Ständer, der nicht von schlechten Eltern war. Sozusagen der Traum meiner nächtlichen Begierden und jetzt die Stange eines Verräters.

Während es alle geflissentlich, diskret und höflich übersahen, konnte ich mein Lästermaul gehässigerweise nicht halten und rief laut, ob wir schon etwas Eiswürfel für das Innere seiner Badehose hätten. Gut. Das war gemein, aber saß. Er bekam einen knallroten Kopf. Ich auch. Dann meine Schwester konterte, dass sie mir demnächst Eiswürfel auf meinen Schwanz schüttete, wenn ich allzuaufdringlich das nächste Mal wieder vor ihr oder meinem Bruder oder am Baggersee onanierte. Das saß nun allerdings auch.

Ich gebe zu, mich damals altersgemäß natürlich sehr gerne um die neuen Gefühle am Schwanz zu haben und sie und ihre Freundin ermunterten uns Jungs auch am See zu heiteren Spritzwettbewerben. Insofern wusste sie natürlich schon, wie gerne und wie exhibitionistisch ich auf dem Gebiet nicht nur zurückhaltend war, zumal ich einige dieser Wettbewerbe, sogar gegen ältere Jungs, sowohl in der Häufigkeit wie in de Disziplin „Weitspritzen“ schon locker gewonnen hatte.

„Kinder, vertragt Euch“, flötete meine stets um Ausgleich und Harmonie bemühte Mama, während meine Schwester irgendwas weiter vor sich hin hinzischte. Na ja. In Wahrheit ging’s mir nicht wirklich gut, denn es war klar, dass ich es mit dieser Blossstellung endgültig mit meinem bisherigen Kumpel verdorben und die diplomatischen Beziehungen abgebrochen hatte. Eigentlich wollte ich ja genau das Gegenteil.

Wir arbeiteten ohne weitere Kommentare weiter und irgendwann zog er sich zurück, um dann kurze Zeit später, nun auch ohne Badehose und mit sittsam angemessenem kleinem Schwanz, wieder zu erscheinen. Dieses Mal ersparte ich mir Bemerkungen, auch wenn mir keinesfalls entgangen war, dass es unten noch etwas tropfte. Offensichtlich hatte er nicht lange und gründlich genug abgeschleudert. Wie gerne hätte ich den Rest abgeschleckt. Sch…Sch… Sch… Was bin ich nur für ein Idiot.

Das schnell erstellte und dennoch leckere Abendessen, das die Damen auftischten, verlief dann einigermaßen entspannt. Er schäkerte mit meiner Mutter, als wolle er sich noch an diesem Abend als Schwiegersohn anbiedern. Nicht zum Aushalten der Kerl, während meine Schwester versonnen an seinen schmalzenden Lippen hing. Im Nachhinein gebe ich zu, dass er es außerordentlich geschickt machte.

Irgendwann in der Nacht schlich er in ihr Zelt…. „Pssst, sei leise, damit es der Arsch nebenan nicht hört“, flüsterte sie so laut, dass ich es hören musste. Und ohne dass sie allzulaut waren war offensichtlich, dass sie es miteinander trieben. Nur ein winziger Aufschrei ihrerseits ließ darauf schließen, dass auf dieser Welt eine Jungfrau weniger existierte. Ich heulte vor Wut. Sein Schwanz wäre für mich reserviert gewesen. Und ich hätte ihn entjungfert und wir hätten die ganze Nacht in wilder Zweisamkeit unsere Körper erforscht und ausgetobt. Statt dessen tobte er sich nebenan aus und mir blieb wieder einmal die Rolle dessen, der es sich allein besorgen muss.

Morgens versuchte ich, auf Entspannung zu machen, und fragte, ob ich Brötchen holen soll. „Ich habe was anderes im Mund“, säuselte meine Schwester zurück und sie kicherten. „Jungs, würdet Ihr bitte noch vor dem Duschen frische Baguette und Käse holen?“, rief meine Mutter, als hätte sie mich gehört.. „Aber sehr gerne“, schmalzte er schon wieder honigsüss zurück, während das schmatzende Geräusch darauf schließen lies, dass sie ihm tatsächlich gerade noch einen bläst. Meine Eifersucht war grenzenlos.

Nahezu gemeinsam krabbelten wir aus den Zelten. Meine Schwester hatte unübersehbar Spermaspuren an den Lippen. „Soll ich Dir für da unten noch etwas Eis servieren?“, lästerte sie. O Mann. Ich beschließe, mir Literatur über Geschwistermord zu besorgen.

„Muss man sich zum Bäcker etwas anziehen“, fragte er, als ihm meine Mutter das Kleingeld gab. „Ach was, Ihr könnt natürlich gehen, wie Ihr seid“. Wie doof ist der Kerl eigentlich? Sich auf einem FKK – Campingplatz zu erkundigen, ob man sich morgens anzieht, wenn die Sonne scheint.

Nackig ziehen wir Seite an Seite los und wechseln kein Wort. Die Frau im Laden kennt mich noch vom Jahr davor und freut sich offensichtlich, mich zu sehen. Wenigstens habe ich hier ein Heimspiel. Ich berichte ihr mit einigen meiner angelernten kroatischen Wortbausteine, dass wir meinen Bruder zu Hause gelassen hätten und erläutere, wer dieser Mensch neben mir sei. Immerhin bin ich in Sprachen ohnehin um zwei Noten besser aus er. „Schön, dass Ihr da seid. Viel Spaß und erholt Euch gut.“ Wir traben mit unseren Baguettes zurück.

Der Strand ruft. Sie reibt ihm gurrend den Rücken ein, während ich es allein machen muss. Er reibt ihr den Rücken ein. Und schon wieder steht sein Schwanz. Dieses Mal ist es dem Schwein nicht einmal mehr peinlich. „Komm‘, wir gehen. Sonst wird Dich mein kleines schwules Sexmonster von Bruder noch bespringen… “ Gackernd rennen sie zum Strand und provozierend hat er ein Handtuch über seinen erigierten Ständer gehängt.

Meine Alten sehe ich nicht. Wahrscheinlich haben die sich zu einer weiteren Siesta am frühen Morgen zurückgezogen. Das leichte Stöhnen meiner Mutter, das ich sonst ja auch schon aus dem Schlafzimmer zu Hause hörte, lässt darauf schließen, dass mein alter Herr zu seinen ehelichen Pflichten herangezogen wird. Ich bin so was von allein mit meinen Trieben. „Liebling, bist Du draußen? Könntest Du bitte das Geschirr abwaschen.. Ich habe etwas Kopfschmerzen. “

Kopfschmerzen nennt man das heute. Ich ziehe wütend mit der Plastikwanne voll Frühstücksgeschirr los und hätte das Zeug am liebsten gegen die Wand am Spülplatz gepfeffert. Bis mir, in rotem Shirt und kurzer Sporthose, ein Kerl entgegenkommt, dessen Aussehen so ist, dass ich spontan meine Geschirrkiste vor mein Geschlechtsteil galten muss. Alle Wetter, sieht der Kerl gut aus. Das Personal ist leider angewiesen, bekleidet seinen Dienst zu verrichten.

Obgleich ich mich natürlich bestens auskenne, frage ich ihn, um ein Gespräch zu beginnen, nach dem Weg zum Spülplatz. Ich glaube, er merkt, wie ich ihn anschmachte. Ich stelle mich noch dümmer, als die Polizei erlaubt. Links? Nein rechts. Geradeaus? „Nein RECHTS… Komm‘, ich zeig‘ Dir’s… soll ich Deine Geschirrkiste nehmen??… „… Ich stammle, dass das gerade nicht ginge und sein Blick auf den Zustand meines zwischen Wanne und Bauch eingeklemmten Schwanzes sagt ihm alles.. .“Das verstehe ich“, meinst er spöttisch. „Hübsches Teil“. Am Spültisch steht eine ältere Holländerin, der ebenfalls nicht entgeht, wie es um mich unten herum steht. „Leckere jongen…. Dit is de natuur,“ strahlt sie mich honigsüß an.

Au Backe. Was ist das alles peinlich. Mein Begleiter, er heißt Ivo, zieht sie in einen kleinen Smalltalk, bis sie abzieht. Leider hätte er jetzt keine Zeit mehr. Aber wenn ich wolle, er hätte in einer Stunde eine Stunde frei, dann könne er mir den Rest des Geländes zeigen und wo sich alles befände. Natürlich will ich. Nie mehr im Leben habe ich so fröhlich und so schnell abgespült.

Pfeifend gehe ich zu den Zelten zurück, wo meine Ernährer jetzt gemütlich und entspannt lesend in der Sonne sitzen. Meine äußerlich sichtbare Erregung ist abgeklungen. Ich verkünde, eine Stunde an den Pool zu gehen. Die anderen seien am Meer. Ich bekomme von Mama freundlicherweise noch den Rücken eingecremt und verziehe mich mit einem Badelaken.

Minigolf

Ich kraule sehr sportlich einige Bahnen und kann kaum erwarten, dass die Stunde vorüber ist. Einige Mädels beobachten mich durchaus interessiert, als ich mich am Beckenrand mühelos aus dem Wasser schwinge. Dumm nur, dass ich keinerlei Lust verspüre, mit ihnen anzubändeln. Zu jung, zu weiblich und ich- einfach zu schwul. Tut mir leid, Mädels. Im Übrigen gibt’s aber hier sicher genug Heteros, die auf frische Mösen scharf sind. Meine eigene triebgeile Schwester hat mir den Kumpel ausgespannt, bemitleide ich mich wieder ein bisschen. Aber so langsam eben nur noch ein bisschen.

Wie verabredet treffen wir uns an der Geschirrspülhütte. Ich versinke vor Wonne. Er hat nichts an. „In der Freizeit dürfen wir uns auch nackig auf dem Gelände bewegen“, sagt Ivo fast entschuldigend. „Dann haben wir ja jetzt beide Freizeit“, gebe ich lachend zurück. Was hat der Kerl für einen knackigen Arsch. Ganz leicht behaart, vorne eine Haarkrause, die über einem göttlichen Schwanz angesiedelt ist. Die sichtbaren Adern lassen darauf schließen, dass sich das Teil bei Bedarf schnell hochfahren und verhärten lässt.

Er zeigt mir den Tennisplatz, den Grillplatz, den Volleyballplatz, das Fußballfeld… Wir quatschen über Gott und die Welt. Irgendwann frage ich nach der Minigolfbahn, die es laut Katalog irgendwo hier geben müsse. Natürlich weiß ich auch wo die sich befindet. „Die ist etwas abgelegen und wird derzeit nicht benutzt, weil erst neu zementiert werden muss“, erklärt er mir. Um so schöner! Abgelegen passt. „Willst Du sie dennoch sehen?“ Na ja, kann nicht schaden. Eine Horde Halbwüchsiger rennt an uns vorbei. Zum Glück biegen die kleinen Nackedeis in Richtung Tischtennisplatten ab.

Die Minigolfplatz ist tatsächlich etwas abgelegen und liegt zwischen Büschen versteckt. Ich erinnere mich gut. Im vorletzten Jahr hat mich hier schon ein älterer Herr verführt. Er war nett zu mir. Da war die Bahn noch in Betrieb und er zeigte mir, wie man die jeweils richtigen Schläger zum jeweils richtigen Ball richtig hält. Und irgendwann hatte ich die Hand an meinem Hintern und zum ersten Mal meinen Schwanz im Mund eines älteren Kerls, der verrückt auf Boysahne war.

Wir trafen uns dann fast jeden Tag, bis er mit seiner Gattin abreiste, die mir auch gerne regelmäßig Orangensaft serviert hatte, bevor wir dann gingen, um „Minigolf“ zu trainieren. Dabei waren unsere Teile gar nicht so mini und unsere Ergüsse sogar maximal. Ins Gesicht und auf den Arsch. Aber nicht wirklich in den Arsch. „Viel Spaß!“, rief sie immer hinterher. Ob sie wohl Bescheid wusste, dass ihr Gatte auf ganz junge Kerle stand? Nie wollte sie mit. Niemand konnte es sehen. Nur mein Bruder hätte uns einmal beinahe erwischt, aber wir waren gut versteckt. Der streichelte gerade wieder meinen Hintern und saugte mich ab. Er machte es gar nicht schlecht und zumindest erfahren. Und ich wurde nebenbei ein ganz guter Minigolfspieler.

Nun war ich also wieder da. Jetzt mit einem Kerl, der wesentlich jünger war als der damals, wahrscheinlich altersmässig sogar der Sohn meines damaligen Mitspielers hätte sein können. Und jetzt nahm ich umgekehrt einen Schwanz in den Mund. Ich wusste seit damals wie man damit umgeht, hatte es auch schon bekanntermaßen mit einigen Kumpels verfeinert, und schluckte Sahne. „Du bist verrückt“, sagte er, nachdem er sehr schnell gekommen war und ich seinen Schwanz kaum mehr loslassen wollte. „Die werfen mich raus. Sex mit Gästen ist uns strikt untersagt“… Ich grinse mit vollem Mund und versicherte sehr ernsthaft, es nicht zu verraten.

„Heute Nacht am Strand, an den Felsen?“ … es ist eine nicht unbekannte Cruisingecke, abgelegen am Ende des öffentlichen Strands. Er nickt. „Gegen 22.00 Uhr an den Felsen“, und rennt davon. An einen Baum gelehnt sehe ich einen vergessenen, leicht rostigen, Minigolfschläger mit zwei schmutzigen Bällen und ich spiele auf der holprigen Bahn gegen mich selbst, fröhlich pfeifend, eine Runde.

Am Felsen

Ich kann kaum erwarten, dass die Sonne untergeht. Zunächst lasse ich mich auf dem Bauch auf meiner Luftmatratze in den Wellen schaukeln. Auf dem Rücken wäre kaum gegangen. Allein wegen der Vorfreude hätte man an meinem Masten ein Segel setzen können und der Strand war doch gut mit Familien bevölkert, die es irritieren könnte. Auch meine Eltern sind auf deren Liegen und quatschen. Die hätte mein Schwanz sicher am Wenigsten gestört. Schließlich kennen sie dessen Grössenentwicklung seit frühesten Babyzeiten. Wir winken uns zu.

Mit wieder abgekühlten Gliedmaßen verziehe ich mich an den Pool, wo Ivo, jetzt wenigstens ohne Shirt, leider aber wieder mit Hose, als Animateur auftritt und einer Menge Leute im Wasser diverse gymnastische Übungen zum Nachmachen vorführt. Er macht das hinreißend. Wahrscheinlich werden einige der Damen im Wasser nicht nur wegen ihres Aufenthalts im Pool unten herum feucht. Im Gegensatz zu denen weiß ich aber wie sein Sperma schmeckt. Und das schon seit unserer ersten Begegnung. Und heute Nacht werde ich wissen, wie sich andere seiner Körperteile anfühlen. Ich muss aufpassen, nicht schon wieder eine Erektion zu bekommen.

„Warum bist Du so nervös,“ erkundigt sich meine Mutter beim Abendessen. Chapeau! Sie kennnt mich wirklich in- und auswendig. „Der hat Liebeskummer“, platzt meine Schwester wieder mal heraus. Dumme Kuh. Kann sie mich nicht mal in Ruhe lassen? Seit heute morgen hat sich alles geändert. Was weiß sie schon? Sie soll mit meinem früheren Kumpel glücklich werden. Ich weiß, heute Nacht wird sich für mich noch mehr ändern.

Sexueller Notstand und Eigenbetrieb sind nun hoffentlich für die ganze Ferienzeit ade. Ich will nichts mehr anbrennen lassen und brauche nur noch eine Ausrede, warum ich mich alsbald zur Ruhe begeben will, um dann rechtzeitig und unbemerkt davon zu schleichen. Kopfschmerzen, nach der vielen Sonne heute, wären sicher eine gute Ausrede.

Tatsächlich brauche ich die gar nicht. Die Eltern treffen sich mit alten Bekannten vor deren Wohnwagen auf ein Glas Wein und meine Schwester hat sich mit ihrem Lover auch irgendwohin zurückgezogen. Unter der Dusche teste ich meine noch vor dem Urlaub neuerworbenene Analdusche, bis nur noch ganz klares Wasser hinten raus kommt. Nichts will ich dem Zufall überlassen. Sicher will er vor allem auch ficken und nicht nur gefickt werden. Mit meinem Miniklistier verabreiche ich mir eine ordentliche Portion Gleitgel in meinen Hintereingang. Allein diese Behandlung steigert die Vorfreude.

Es ist warm und trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit muss ich mir deshalb nichts überziehen. Meine großen Badelaken klemme ich unter den Arm. Wie wird er erscheinen? Auch nackt wie ich? In seinen engen kurzen Shorts? Kommt er verspätet? Treiben wir es eher verschmust romantisch oder wild und leidenschaftlich? Ich bereite meine Decken in einer Nische des Felsens aus, die ich schon früher entdeckt hatte. Offensichtlich nicht ich allein. Taschentücher und ein benutztes Kondom liegen rum. Eklig. Ich entferne das Zeug und warte.

Er erscheint tatsächlich in voller Kleidung. In Jeans. „Komme von zu Hause“, entschuldigt er sich fast. Wie süß! Ich falle ihm um den Hals. Zum ersten Mal küssen wir uns. Unsere Zungen spielen miteinander. Seine Hände umfassen meinen Hintern. Er presst meinen Unterleib fest an sich. Ich stelle sofort fest, dass schon etwas Hartes in seiner Hose steckt. Offensichtlich will er als etwas Älterer den eher aktiven Teil übernehmen. „Ich will noch schwimmen“, flüstert er mir ins Ohr.

Seine Laufschuhe landen in hohem Bogen neben meinem Teppich. Das Shirt ebenso. Auch die Hose. Beim Ausziehen stolpert er und liegt im Sand. Ich stürze mich auf ihn und zerreiße beinahe seine Sportshorts, die er darunter getragen hat. Sein Steifer kommt zum Vorschein. Mit unseren wippenden Teilen rennen wir Hand in Hand ins Wasser und verlieren schon in der zweiten anrollenden Welle das Gleichgewicht. Lachend tauchen wir wieder aus ihr auf und werfen uns verspielt in die Nächste.

Während wir uns im Stehen wieder küssen, klammern wir uns, um nicht den Halt zu verlieren, eng umschlungen aneinander, weil der Sand durch die Strömung des Wassers unter uns in ständiger Bewegung ist. „Hast Du schon mal im Meer gefickt?“, fragt er mich. „Nein“, antworte ich. „Dann dreh‘ Dich um. Ich mach’s Dir schön.“ Ich drehe ihm den Arsch zu und er umklammert meinen Bauch. Ich spüre seinen harten Ständer zwischen meinen Beinen. Ich beuge mich vor. Er hält mich immer noch fest umklammert. Mit meiner freien Hand bugsiere ich etwas den Schwanz. Aber der findet den verlockenden Tunnel in mich fast allein.

Verbunden mit dem Salzwasser, das er mit jedem Stoß automatisch in mich presst, entsteht ein ganz besonderer Druck auf meinen Anus und in meinem Inneren. Mein erster Unterwasserfick! Mir wird vor Geilheit schwindelig und ich fiele um, hätte er mich nicht fest umklammert… Erst eine weitere, etwas höhere, Welle wirft uns um und trennt unsere intime Vereinigung. Wir tauchen prustend aus ihr auf und rennen an Land.

Ich komme mir vor wie diese Aphrodite, über die wir mal in der Schule sprachen und an die ich plötzlich denke. Irgendwie aus Schaum neu geboren. Als salzverkrustete sinnliche Schönheit. Alles tobt in meinem Kopf durcheinander. Mein Glied habe ich im Gegensatz zu diesem göttlichen Uranus aus der Antike aber wenigstens noch. Es steht senkrecht. „Ich will jetzt Dich aber auch“, flüstere ich Ivo zu, nachdem wir auf die mitgebrachten Decken hechteten. Wir trocknen uns nicht ab. Der leichte Wind verursacht bei ihm Gänsehaut. Auch, weil ich das Salz an seinem Hals ablecke, während er sich mir jetzt darbietet.

Sein Schwanz ist nicht kleiner geworden. Offensichtlich hat er in mir also noch nicht abgespritzt. Genau war das im Wasser nicht feststellbar gewesen. Ich ficke ihn minutenlang meinerseits nun mit aller Kraft, die in mir steckt. Und die ist nicht von schlechten Eltern. Ich komme. Ich kooooommmmmmmmmeee… Viel Zeit lässt er mir nicht, in ihm noch etwas zu verbleiben und zu entspannen…

„Ich will weitermachen, wo wir im Wasser aufhörten“, sagt er fast im Befehlston, wenngleich auch etwas atemlos und legt meine Beine über seine Schultern. Als er seinerseits in mich eindringt, spüre ich noch immer Wasser in meiner Lustgrotte, das seinen Weg nach außen nimmt, an meinen Oberschenkeln herunterläuft und sich mit seinem Sperma mischt. Es mischt sich auch mit dem Sperma, das zwei schmierige alte Kerle absondern, die unbemerkt hinter uns traten und hemmungslos auf uns abwixxen.

Sie verschwinden grinsend und hatten gleichzeitig ihr Werk vollendet, bevor wir sie bemerkten. Ich wollte hinterher und eine Schlägerei beginnen. „Lass‘ sie“, meint Ivo. „Sind auch Kunden auf dem Campingplatz. Ich will keinen Ärger, falls Sie mich erkannt haben“. Wir kuscheln aneinander, bis wir wieder können. Und wir können in dieser Nacht, ohne weitere Belästigung von Spannern, noch etwas öfter.

Die Erpressung

Mich jedenfalls haben sie erkannt. Im Laden spüre ich am nächsten Morgen plötzlich eine Hand an meinem Hintern, als ich mich, noch reichlich von der Nacht verwettert, an der Käsetheke etwas weit vorbeugen muss. Die beiden Typen stehen hinter mir und grinsen wieder blöde. „Wollen wir nicht ein wenig Spaß haben?“, macht mich der eine an. „Nö“, sage ich. „Zu schmierig“. Einer der Kerle wird rot vor Wut. „Ich werde dann mit Deinem Vater reden, was für eine schwule Jungsau Du bist“. Zum Glück schalte ich schnell und mir fällt spontan ein, wie ich sie für alle Zeiten loswerden kann. „Bitte nicht verraten“, flehe ich gespielt, „kommt mit mir nebenan“. Dort ist eine Toilette.

Sie folgen mit gierigem Blick und sabbern fast aus dem Mund,. „Bitte nicht ficken, nur abspritzen“. Es geht relativ schnell, bis sie grunzend aus wabbeligem Fleisch ejakulieren und mich am Arsch und im Gesicht einsauen. Sofort verschwinden sie, als jemand kommt. Ich mache mir noch ein paar Tropfen Wasser unter die Augen und renne die 50m zur Rezeption, wo praktischerweise gerade der Direktor mit zwei Mitarbeitern steht. „Zwei alte Kerle wollten mich vergewaltigen“, schluchze ich filmreif. „Können wir das ohne Polizei regeln“, fragt der Direktor, eindeutig mehr um einen eventuellen Skandal als um mich besorgt. Das Sperma trieft an mir runter.

„Ist mir egal“, jammere ich und schaffe tatsächlich ein paar echte Tränen. Gut, dass wir das in unserer alten Theater AG mal gelernt habe. „Aber ich habe Angst vor denen…“, heule ich jetzt glaubhaft und fast echt. Ich sollte wirklich eine Schauspielkarriere beginnen. „Die bekommen sofort Platzverbot und Du musst keine Angst mehr haben..“, meint der Direktor und ist happy, offensichtlich einfach und ohne Aufsehen aus der Sache zu kommen.

Nachdem ich mich saubergemacht habe, sehe ich aus der Ferne zu, wie die beiden Gestalten unter Aufsicht mehrerer Angestellter und des Direktors ihren Wohnwagen bepacken und davonfahren. Ohne diesen albernen Erpressungsversuch, mein Alter hätte sie vom Hof gejagt, hätte ich die Typen in Ruhe gelassen. Ich winke freundlich, als sie unter dem Tor durchfahren.

„Wo warst Du denn so lange?“, will meine Mutter wissen. Alle sitzen noch um den Frühstückstisch herum. Ich entschließe mich, schon aus Prinzip, wenigstens zur halben Wahrheit. „Ich habe heute Nacht am Strand mit nem Kerl rumgefickt und zwei Spanner drohten, das Euch zu erzählen, wenn ich nicht auch mit ihnen ficke. Ich habe das wiederum gerade dem Direktor erzählt, der den Typen dann sofort Platzverbot erteilte“.

Boing. Es saß. Triumphierend schaue ich in die Runde. Alles starrt mich an, als hätte ich im Konzert nen völlig danebenliegenden Ton gespielt und an einer falschen Stelle trompetet. Rumgefickt??? Meine Mutter fasste sich wieder einmal als erste, während der Rest etwas peinlich berührt aus der Wäsche schaute. Vor allem mein Kumpel windet sich vor Verlegenheit. Was für ein Anblick.

„Aber Junge, Du musst doch nicht Nachts …..nur so wegen Sex…. an den Strand. Das ist doch gefährlich. Bring‘ Deinen Freund doch lieber auch hierher und stell‘ ihn uns vor…“ Mütter!!! Ich könnte sie knutschen. „Nur“ wegen Sex. Mann, Mann. Seit ich aus eigener körperlicher Erfahrung endlich weiß, was das wirklich ist, denke ich doch an fast nichts anderes mehr und die Hormone toben sich mit mir aus. Papa nickt, aber auch kräftig…

„Außerdem sagen zivilisierte Menschen nicht ficken,“, wirft meine Schwester ein und wir brechen alle in schallendes Gelächter aus. Das feindliche Verhältnis der letzten Tage zwischen uns entspannt sich spontan. Ich mag meine Familie, in der man so offen über alles reden kann. Ich lege mich in mein Zelt und onaniere zum Zeitvertreib. Ich lasse die Nacht mit Ivo nochmals Revue passieren bin mir sicher, bei der Wiederholung später dennoch nochmals zu können. Und vor allem zu kommen 😉

Ende 1. Teil

Copyright Bisexuallars „Erinnerungen“

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