Bi und nackig in Kroatien (Teil 6)

Juni 27, 2017

Vorbemerkung: Des besseren Verständnisses wegen empfehle ich, sofern noch nicht geschehen, zunächst die fünf vorhergehenden Teile von „Bi und nackig in Kroatien“ und, quasi als Vorwort, den „Schwulen Reinfall“ zu lesen. Im vorigen Teil ging es um finanzielle Probleme und wie diese, auch mit Hilfe eines Pornodrehs, gelöst werden können…

„Wie war’s“, will Ivo wissen? Ich berichte ihm von unserem ersten Dreh und dass es heute Nachmittag weitergeht. OK. „Vielleicht hätte ich für Dich eine weitere Einnahmequelle“, meint er geheimnisvoll. „Du könntest auf Bitten einer Frau deren Alten verführen“, meint er. Ich verstehe Bahnhof. „Du kannst sie treffen. Irgendein Spezialfall. Gute Bezahlung“, grinst er. Ich treffe die Frau am Eck des Einkaufsladens.

„Ivo hat mir versichert, dass Du absolut diskret und zuverlässig bist“. OK. Das wird mir allgemein nachgesagt. „Es geht um meinen Mann. Bitte, denken Sie nicht schlecht von ihm. Ich liebe ihn über alles. Aber ich weiß, dass er… na ja… auch auf sehr junge Kerle steht. Auf Jungen. Ich habe die Angst, dass er mal etwas Dummes tut. Er war auch schon in Therapie. Er sagt, das wäre vorbei.“

„Aber ich sehe eben, dass er immer hinschaut…. Und Ihnen, Dir, darf ich Du sagen, schaute er auch schon hinterher… und Du hast unten rum überhaupt keine Haare, habe ich gestern gesehen, obwohl Du ja älter bist, und vielleicht lenkt ihn das von Jüngeren ab, verstehen Sie, verstehst Du…?!?“ Sie stammelt und ist den Tränen nahe. Heulende Frauen kann ich wirklich nicht sehen und ich nehme sie leicht in den Arm. Was soll man dazu sagen? Ich soll Spielzeug eines Pädo, vielleicht sogar eines Perversen werden?

„Geld spielt keine Rolle“, sagt sie. „Jedesmal, wenn Du ihn mit Dir ablenkst, zahle ich 50.– Mark. Aber ich würde verrückt, wenn hier etwas mit einem dieser hübschen Jungen passiert. Verstehst Du? Ivo wird auch aufpassen. Aber ich will, dass er irgendwo diesen Trieb ablässt. Ich genüge ihm nicht, weißt Du. Obwohl wir uns wirklich, auch im Bett, verstehen.“. Ich schaue sie ohne Antwort an, was sie missversteht. ඘.–?!?“ sagt sie flüsternd und es rinnen wirklich Tränen. ൺ.– sind genug“, sage ich.

„Wenn nichts passiert, sage ich es Ihnen auch“, gebe ich mich fair und großzügig. „Aber wie stellen Sie es sich vor??“.. So genau weiß sie es auch nicht. „Vielleicht hältst Du Dich einfach unauffällig in seiner Nähe auf. Ich weiß nicht, wie Männer sich anmachen?!?“ Jetzt müssen wir doch etwas lachen. „Wahrscheinlich wie bei Frauen“, grinse ich.

Ivo zeigt mir den Typ. Er sieht normal aus. Ein Schrank von einem Kerl mit einem allerdings kleinen Penis. Ich sehe ihn im Pool plantschen. Scheinbar gelangweilt lasse ich mein Handtuch fallen und steige vor ihm, freundlich grüßend, ins Wasser. Tatsächlich bekommt er Stilaugen. Ein paar Minuten später steige ich ebenso dekorativ die Leiter hoch und gewähre „zufällig“ und unschuldig einen Einblick in meine völlig ausrasierte Spalte. Ich packe mein Handtuch und schlendere Richtung Whirlpool bei der Sauna. Der ist mir eigentlich um diese Zeit zu warm, dürfte aber für meine Zwecke geeignet sein.

Und tatsächlich hat der Fisch angebissen. Schon kurze Zeit später setzt er sich zu mir und wir beginnen einen Smalltalk. Ich phantasiere irgendetwas zusammen, dass mein Daddy krank mit meiner Mammi nach Hause musste und ich noch hier bleiben durfte, um mir die Ferien nicht zu verderben. Aber jetzt sei ich so allein und so weiter. Aber mein Daddy hätte immer so tolle Ideen gehabt, was man machen könne und mir sei langweilig… Schwafel, schwafel… ich schließe die Augen und strecke mich ganz weit. Das Blubbern im Wasser lässt nach und er beugt sich über mich, um wieder den Knopf zu betätigen. Dabei berührt ganz zufällig seine Hand meine Schenkel.

Ich zucke nicht zurück sondern räkle mich wohlig. Zwei Damen steigen zu uns ins Becken, was mir Gelegenheit gibt, etwas näher an ihn zu rücken. Und was ihm wiederum die Gelegenheit gibt, mich wieder zufällig zu berühren. Den Damen ist es zu warm und sie verabschieden sich wieder. Ich lege mich auf den Bauch und wieder betätigt er die Knöpfe. Dieses Mal bemerke ich schon, dass sein Pimmelchen steif geworden ist. Ich fühle seine Finger an meinem Hintern und weiche wieder nicht aus.

Meine Wirkung war offensichtlich nicht schlecht. Wie alt ich sei, will er wissen. Ich mache mich wesentlich jünger. Früher musste ich mich bei Kerlen ja immer älter machen. In sei der Längste in meiner Klasse lüge ich weiter. Und würde von allen gehänselt, weil ich schon einen dicken Schwanz hätte. Und weil die alle unten noch keine Haare hätten, würde mich mein Papa auch unten rasieren, weil ich mich sonst so schämte.

Das interessiert ihn. „Dein Papa rasiert Dich unten?“ Ja, schwindle ich unbefangen. Allein hätte ich Angst, mich zu schneiden. „Außerdem kribbelt es so schön“, plappere ich weiter. Das sei aber schön, wenn man so einen Papa hat“, meint er. „Spielt er auch an Deinem Pullermatz?“, will er wissen. „Na ja, manchmal, wenn wir in der Badewanne sitzen „, fabuliere ich. „Aber jetzt sei ich zu groß, um mit Papa in der Wanne zu sitzen“, meinte Mama.

„Deshalb gehen wir manchmal gemeinsam in der Sauna bei einem Freund von ihm in so einen Whirlpool. Da spielt er manchmal. Und auch der Freund von ihm“. Ich gucke gespielt erschrocken. „Aber niemand verraten, das darf ich nicht sagen, weil ich dazu zu jung sei“, flüstere ich naiv. Er verdreht plötzlich die Augen und ich sehe Spermafäden im Wasser schwimmen. Altes Ferkel. Der Fisch hat wirklich angebissen. Mein erster 50iger dürfte verdient sein.

Er lädt mich zu einer Cola ein und ich merke, wie geil er ist, mich nach seiner Meinung an der Angel zu haben. Er fragt mich nach der Schule und nach allem Möglichen. Ich muss immer wieder blitzschnell nachdenken, um ihm nicht durch falsche Antworten, zum Beispiel wann ich zuletzt in der D- oder C-Jugend kickte, mein wahres Alter zu verraten.Ich gucke auf die Uhr, weil ich zum Filmdreh muss. „Vielleicht sieht man sich wieder im Pool“, winke ich zum Abschied. Lüstern sieht er mir hinterher. Ich will mir mein Taschengeld redlich verdienen.

2. Filmtag

So schnell wie möglich fahre ich mit einem Taxi zum Hafen. Heute ist richtig was los an Bord. Die älteren Schauspieler um die 30 sind erschienen und wir drehen die Gästeszene ab. Man merkt, dass der kroatische Junge schon mal in der Gastronomie bedient hat und wir schauen ihm etwas davon ab. In unseren Tanga- Schürzen, eine Art Miniausgabe dessen, was sonst japanische Sumo-Ringer tragen, empfangen wir gemäß Drehbuch jetzt insgesamt fünf Kerle, mit ihm sechs, die unser Regisseur eingeladen hat.

Zunächst drehen wir mehrfach ab, wie wir die Typen mit einem Glas Sekt begrüßen. So komisch es sich anhört, ist diese Szene schwieriger in den Kasten zu bringen als unsere gestrige Rumfickerei. Mal stimmt das Licht, mal der Winkel nicht. Mal muss nachgepudert werden, mal passt sonst irgendwas nicht. Als endlich alles geklappt hat, gehen wir nach innen. Der Hauptdarsteller sitzt schon bei Tisch und darauf sind einige Leckereien. Ich merke, dass ich heute noch nicht richtig gegessen habe.

Während wir „bewirten“, kommen uns die „Gäste“ schon etwas näher. Sie befummeln unsere Schwänze und Hintern und wir müssen zunächst so tun, als bemerkten wir es nicht. Aber wir sollen schon mal unten rum etwas „Leben“ entwickeln. Meine Schwanzspitze gleitet etwas aus dem Fummel und sofort geht eine Kamera in Großaufnahme drauf. Wir tragen ab und die Kerle am Tisch beginnen ein Kartenspiel. Ich verstehe nicht genau um was es geht, aber es muss eine Art Strippoker sein. Immer wieder fällt bei denen ein Kleidungsstück. Als sie der Reihe nach nackt sind, gelten nur noch einige Karten, so die Buben, Damen, Könige oder Asse. Und die „Sex“.

Hat einer einen Buben, sucht er sich einen von uns aus, der ihm, teilweise unter dem Tisch, den Schwanz bläst. Immer krabbelt einer mit Kamera und Licht hinterher. Keiner der Kerle ist unten rum schlecht entwickelt. Hat einer, mit steifem Schwanz, die Dame, setzt er sich einen von uns auf den Schoß. Mit dem König darf er einen Hintern lecken oder seinen lecken lassen. Ich überlege schon, ob von diesem Spiel der Begriff Arschkarte kommt. Mit dem Ass darf man sich auswählen, was man will und mit der „Sechs“ gibt es Sex.

Insofern geht es rund um den Tisch bereits munter zu, als „zufällig“ der Hauptdarsteller eine „Pik 6“ zieht. Es war verabredet, dass er mit mir beginnt. Mein Hintern ist bereits gut geleckt und sein beachtlicher Schwanz steht. Die anderen sollen dann auch ohne Karten nach und nach dazukommen, sodass es sich zwischen uns neun Kerlen eine „spontane“ Gruppenfickerei ergeben soll. Maurice, Pierre und ich sollten dabei eher passiv sein und das meiste Sperma in den Hintern und ins Gesicht abbekommen.

Unrecht ist mir das nicht. Die Visagistin pudert noch meine Spalte, nachdem sie gut mit Gel gefüllt wurde. Es ist zwischenzeitlich so selbstverständlich wie ein Friseurbesuch, dass mir jemand da unten, ohne sonstige Absichten, rumfingert, nur damit es kameragerecht ist. Mein Anus soll zudem etwas mehr appetitlich rosa wirken. Es ist eine Großaufnahme meines Hinterns geplant, bevor der Hauptdarsteller in mich eindringt.

Dem steht er bereits. Ich lecke seinen Schwanz, bevor er mich, etwas grob, auf den Rücken wirft und zu sich heranzieht. Zwei Kameras sind darauf gerichtet, wie er langsam zustößt. Standvermögen hat der Kerl. Deshalb muss ich jetzt auch nicht sehr schauspielern, dabei Lust zu empfinden. Er fickt mich wie ein Berserker und ich gehe ab wie Nachbars Lumpi. Ich vergesse, dass es ein Film ist. Jetzt ist es nur noch purer Sex mit Vergnügen am Fick.

Offensichtlich stören meine Beine den ungetrübten Blick auf meinen penetrierten Hintern. Für die Großaufnahme zieht die Visagistin meine Füße weit nach hinten über den Kopf. Ich kann mir vorstellen, wie es aussieht, wenn mehrere Kolben in meinen babyglatten Popo vorstoßen. Gepaart mit dem Exibitionismus vor der Filmcrew macht es mich unglaublich geil.

Immer wieder wurde mir gesagt, dass Sexfilmerei nur Show ist. Natürlich ist sie das auch. Aber da Jungs, im Gegensatz zu Frauen, einen Orgasmus nicht nur vorspielen können, irgendwann muss es ihnen eben kommen, sind für mich (gut gemachte) schwule Pornos ehrlicher. Ich habe mich dann übrigens auch bei Cadinot beworben, aber leider nie eine Antwort bekommen. So endete auch meine Karriere als Pornodarsteller, bevor sie begann.

Hier an Bord endete sie aber noch nicht. Zwei Kerle hielten mir ihre Schwänze ins Gesicht und ich bediente mich kräftig. Pierre und Maurice kamen hinzu und assistierten, während sie dann ebenfalls von hinten gefickt wurden. Abwechselnd wurden wir drei durchgenudelt. Auch der kroatische Junge bekam eine eher aktive Rolle. Insgesamt ein halbes Dutzend Schwänze haben sich also an mir und den Franzosen abwechselnd bedient und überwiegend auch in mir ausgetobt. Die Kerle mussten sogar ermahnt werden, nicht zu tief abzuspritzen, damit man das Sperma auch sieht und es nicht innen versickert.

Wenn ich daran denke, dass ich es zu Beginn der Ferien mit EINEM, meinem damaligen Kumpel, treiben wollte, ist die Bilanz bis jetzt schon irre. Ivo und Slavko, Pierre und Maurice, die Typen vom Boot, der geile Alte mit den 200.— Dinar, jetzt hier sieben Kerle, daneben die älteren Nachbarn, meine eigenen Alten und natürlich Jasna als unvergessliche, fürs schwule Geschlechtsleben sehr einfühlsame, erste tolle Frau meines Lebens. Und demnächst wohl noch dieser Pädo. Das alles in bis jetzt knapp drei Wochen. Beim Film bekomme ich dafür auch noch 300.– Mark. Nicht schlecht, Herr Specht. Als Schüler konnte ich bis dahin von solchen Beträgen nur träumen.

Fortsetzung und Schluss folgt

Copyright Bisexuallars 2017, „Erinnerungen“

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