Die Geschichte der S. (Das Gummifickmöbel)

Juni 27, 2017
in BDSM

„S. sagte mir wieder einmal, daß sie sich sehr darauf freue, endgültig gefesselt und zum Schweigen gebracht zu werden. Aber zuvor wolle sie noch eines klären. Sie sagte, sie habe inzwischen so großes Vertrauen zu Carla gewonnen, und sie halte es für unvermeidbar, Carla künftig auch sexuell zu quälen und zu gebrauchen. Aber sie habe eine Bitte: Ich solle Carla so benutzen, wie ich es für richtig halte, aber ich solle bitte dafür sorgen, daß Carla nie einen Orgasmus bekomme.“

Die ganze Geschichte ist hier zu finden:

Neues von meiner S.
Nachdem S. und ich Ende des Jahres 2000 von unserem Besuch bei John und Nancy zurückge kommen waren, merkten wir erst langsam, wie sehr sich unser Leben verändert hatte. Die äuße ren Abläufe waren unverändert. Wir gingen weiter beide arbeiten, für jeden Außenstehenden waren wir weiter der typische Fall eines kinderlosen Paares: Beide arbeiten, haben zwar genug Geld, aber zu wenig Zeit, der Haushalt läuft eher provisorisch. Etwas besonderes konnte nie mand feststellen.
Intern hatte sich manches verändert. Es fing erstmal ganz einfach damit an, daß S. Verschlüsse mehr Pflege brauchten. Alle Einsätze mußten regelmäßig gespült werden. Alle möglichen Öff nungen bedurften der Inspektion auf eventuelle Entzündungen und der sorgfältigen Reinigung, der Katheter mußte regelmäßig gewechselt werden.
Da ich nicht wollte, das S. irgend etwas mit Ihrem Genitalbereich zu tun hat, war dies natürlich mein Job. Es war von Anfang an klar, daß Verschlüsse nur dann geöffnet werden, wenn S. sicher gefesselt ist. Ich hatte deshalb einen Gyn.-Stuhl im Bad aufgebaut, der so modifiziert war, daß ich S. mit wenigen Handgriffen sehr sicher befestigen konnte. Zusätzlich bekam sie immer eine Knebelhaube aufgesetzt, die Sprechen, Hören und Sehen wirkungsvoll unterband.
So hatten diese „Servicearbeiten“ je nach Stimmung unterschiedlichen Charakter. Manchmal war es wirklich nur nötige Arbeit – nicht einmal immer attraktive, manchmal entwickelte sich ein sehr lustvolles Spiel.
Die wirklich lustvollen Zeiten waren aber die viel zu wenigen Tage, wo wir wirklich beide Zeit hatten und uns entspannen konnten. Jede Art, wie ich meine sorgfältig versiegelte S. benutzen konnte, war ein Genuß.
Die größte Freude für mich war aber, zu beobachten, wie sich S. in ihrem Verhalten, Denken und Fühlen langsam veränderte. Das ständige verschlossen Sein, das ständige und für sie nicht zu beeinflussende Tragen von Vaginal- und Darmrohr, die Unfähigkeit, die eigenen Körperfunktionen zu kontrollieren und besonders die völlige Unfähigkeit zum Orgasmus machten S. in einer äußerst intensiven Weise von mir abhängig. Und diese Abhängigkeit hatte einen grundlegenden Unterschied zu früher zur Folge: Früher war S. meine Sklavin, weil sie es sein wollte. Ihre Unterwerfung war eine immer wieder eine bewußte Entscheidung. Sie entschied, mir ihren Körper zu geben, sie entschied, sich fesseln zu lassen, sie entschied, sich quälen zu lassen, aber theoretisch hätte sie auch jederzeit nein sagen können.
Jetzt war es anders. Es war keine Entscheidung mehr, Sklavin zu sein, sie war Sklavin, denn sie war abhängig. So hörten die kleinen Machtkämpfe auf, die es früher immer wieder gegeben hatte. Sie wußte, das schon der nächste Gang zur Toilette für sie wieder eine Erniedrigung sein würde. Sie wußte, daß sie schon die nächsten Reinigung nicht ohne mich würde vornehmen können. Und so wurde aus der starken Frau, die Lust aus der selbstgewählten Unterwerfung zog, eine devote und dennoch stolze Sklavin, die ihre Lust daraus zog, ihrem Herrn Freude zu machen.
S. war Sklavin. Die immer wieder bewußte Entscheidung, sich zu unterwerfen, war nicht mehr nötig, denn sie war unterworfen. Ihr Körper und Geist gehörte nicht mehr ihr, sondern war mein Spielzeug. Und es war eine Lust, mit diesem Spielzeug zu spielen. Eines meiner liebsten Spiele war es, sie zunächst einige Zeit zu erregen, indem ich einige Stunden die Federn an ihren Ringen an Brustwarzen und Klitoris befestigte (sie war natürlich inzwischen gepierct). Damit war jede Bewegung mit lustvollen Schmerzen verbunden, die sie nicht beeinflussen konnte. Sie geriet dadurch in eine hochgradige Erregung. Wenn ich sie so fesselte und immer wieder benutzte, sie dabei mit Strom quälte, war sie nur noch Lust, die keine Erfüllung finden konnte. Und dann war ich wieder einmal unendlich glücklich mit meiner S. und stellte wieder fest, daß sie, meine Sklavin, die große Liebe meines Lebens ist.
So glücklich wir miteinander waren, so unbefriedigend war es doch, daß diese Zeiten lustvoller Spiele doch eher die Ausnahme waren, und daß der Alltag eben auch für S. von den Bedürfnissen der Arbeit geprägt wurde. Nun ergab sich der glückliche Umstand, daß ich durch einen beruflichen Wechsel einiges mehr als früher mit nach Hause brachte. Ein Kassensturz ergab, daß wir es uns tatsächlich leisten konnten, auf S. Gehalt zu verzichten.
Aber ein weiterer Aspekt wollte bedacht sein. Mein Ziel war es ja. S. zur Lustsklavin, zu meinem Spielzeug zu machen. In dieser Rolle würde sie nicht mehr in der Lage sein, den Haushalt zu erledigen, ich brauchte also hier einen Ersatz. Nach Lage der Dinge kam hierfür nur jemand in Betracht, der bereit und in der Lage war, unseren Lebensstil mitzuleben, kurz gesagt, wir brauchten noch eine Haussklavin.
Eines Abends, nach einem sehr intensiven Spiel, sprach ich S. auf meine Überlegungen an, denn angesichts unseres Treueversprechens konnte eine weitere Sklavin natürlich nur im vollen Einverständnis mit S. ins Haus kommen. Ich sagte ihr, daß jetzt bald der Zeitpunkt da sei, wo sie als Lustsklavin das Haus nur noch selten verlassen könne, wir sprachen wieder von der Phantasie, auch ihren Mund zu verschließen und ihre Hände und Füße dauerhaft zu fesseln. Und es war auch S. klar, daß dann jemand da sein müsse, der den Haushalt führt, der sich um S. kümmert, die ja dann völlig hilflos ist.
Wir sprachen über die Anforderungen an eine Haussklavin. Wichtigste Bedingung: Diese Sklavin müßte absolut keusch gehalten werden, das dauernde Tragen eines Keuschheitsgürtels ist absolute Voraussetzung. Sie würde nur zu notwendigen Reinigungen und nur in unserer beider Anwesenheit geöffnet. Jede Form von Sex wäre zu verbieten und zu unterbinden, es sei denn wir beide hätten das Bedürfnis, sie zu benutzen.
Diese Sklavin müßte sehr devot und masochistisch sein, denn wir würden nicht nur die widerspruchslose und zuverlässige Ausführung aller Anordnungen verlangen, sondern sie bei Verfehlungen auch körperlich strafen. Sie würde im Alltag vorrangig S. zu gehorchen haben und alle ihre Befehle zu befolgen haben, soweit ich nicht etwas anderes angeordnet habe. Sie müßte ein Mensch sein, der im Dienen und Leiden und in der Selbstaufgabe seine Erfüllung findet, denn wir könnten ihr ein Leben außerhalb unserer Gemeinschaft nicht erlauben.
So entstand folgende Anzeige, die mehrfach in den „Schlagzeilen“ und auf einigen einschlägigen Internetseiten erschien, die wir bewußt provokativ formuliert haben, um Träumer und Spinner von vornherein abzuschrecken:
„Meine Ehesklavin wird bald in ein Lustobjekt verwandelt. Sie wird dann nicht mehr sprechen und sich kaum noch bewegen können. Wir suchen daher eine Haussklavin, die unseren Haushalt führt und meine Ehesklavin betreut. Wir erwarten bedingungslosen Gehorsam und die unbedingte Bereitschaft, jede persönliche Freiheit endgültig aufzugeben. Wir bieten ein Leben als niedrigste Sklavin in unserem Haus ohne jede Privatsphäre mit permanenter Keuschhaltung, fast permanenter Fesselung und schwersten Körperstrafen für geringste Verfehlungen. Aussagekräftige Bewerbungen, möglichst mit Referenzen früherer Herrschaften, sowie Verkaufsangebote erbeten an Chiffre.“
Der Rücklauf war alles in allem mager. Es ging zwar einiges an Post ein, aber der größte Teil waren Männer, die uns schon im ersten Schreiben erklärten, wie wir mit Ihnen umzugehen hätten. Solche „Bewerber“ wurden gleich aussortiert. Ein Mann kam ohnehin nicht in Frage, und jemand, der selbst die Bedingungen diktieren will, kann nie ein guter Sklave werden. Schon die Zahl der Frauen, mit denen nach einem Telefonat ein erstes Kontaktgespräch auf neutralem Boden zustande kam, war im Laufe eines Jahres deutlich unter zwanzig. Die meisten sprangen ab, als sie merkten, daß wir unsere Anforderungen wirklich ernst meinten, daß sie wirklich keine freie Zeit und keinen privaten Bereich haben würden. Bei wenigen kam es zu dem Punkt, daß S. ihnen ihr Keuschheitssc***d zeigte und ankündigte, auch sie würden nach Ablauf der Bewährungszeit auf die gleiche Weise für immer keusch gehalten.
Sechs Frauen waren nach diesem Gespräch immer noch bereit, für eine Probezeit zu uns zu kommen. Von diesen sagte zwei ab, als wir ihnen den Auftrag gaben, sich zuvor an Schamlippen, Klitorishaube, Lippen, Zunge und Nase piercen zu lassen, damit wir sie schon während der Probezeit wenigstens provisorisch verschließen könnten.
Nun ist es in Deutschland ja rechtlich heikel, eine Sklavin zu halten. Um dennoch klare Verhältnisse zu schaffen, ließen wir die vier Probesklavinnen eine Erklärung unterschreiben und bei einem Notar verschlossen hinterlegen, in denen sie den Bedingungen – Freiheitsentziehung, körperliche Bestrafung, Keuschhaltung – zustimmten, sich verpflichteten, unsere Identität auch nach Beendigung der Probezeit vertraulich zu halten und uns das Recht gaben, alle Fotos, die wir aufnehmen würden, mit Personalien zu veröffentlichen, wenn sie ihre Verpflichtung zur Vertraulichkeit brächen. Wir wußten, daß auch ein solcher Vertrag im Zweifel nicht gerichtsfest wäre, aber eine gewisse Absicherung bot er doch, und es ging auch nichts schief.
Die erste Sklavin, die zu uns kam, Luisa, war in allen Gesprächen sehr begeistert gewesen. Unsere leichte Skepsis, die daher rührte, daß sie zu sehr Feuer und Flamme war, sollte sich auch bald bestätigen. Sie kam schon nach zwei Wochen nicht damit klar, daß der Alltag einer Haussklavin alles andere als erotisch ist. S., die inzwischen ihre Arbeit gekündigt und die Ausbildung übernommen hatte, nahm sie bewußt hart ran, um die Belastbarkeit zu testen. Bei kleinsten Arbeitsmängeln ließ sie sie zur Strafe sofort die ganze Arbeit wiederholen, während Luisa offensichtlich hoffte, ausgepeitscht zu werden. Zwischendurch schloß S. sie immer wieder für wechselnde Zeiten in einen Block für Hände und Füße, und setzte ihr einen licht- und schalldichten Helm auf. Nachts durfte sie nur kurze Zeit – angekettet auf dem Fußboden – schlafen, dann wurde sie wieder stehend angekettet. Praktisch führte S. ein Programm durch, das alle Elemente einer klassischen Gehirnwäsche hatte. Nach zwei Wochen hatte Luisa eingesehen, daß sie doch nicht belastbar genug war. Sie benutzte ihr Safeword und verabschiedete sich.
Die zweite Sklavin, Jenny, hatte bereits einige Jahre als Sklavin gedient. Sie war von ihren früheren Herren freigelassen worden, nachdem diese sich getrennt hatten, und keiner die Sklavin behalten wollte – finde ich sehr verantwortungslos. Jenny stellte sich als sehr belastbar heraus. Sie erfüllte klaglos jeden Auftrag, sie nahm jede Strafe gleichmütig hin. Unser Problem mit Jenny war ein anderes. Sie war wie ein Roboter. Sklavin sein hieß für sie, das Gehirn abzuschalten und alle Anweisungen wortwörtlich auszuführen. Wenn sie etwa den Auftrag bekam, das Geschirr abzuwaschen, trocknete sie es nicht etwa ab, denn das hatten wir ihr nicht gesagt. Man mußte ihr jeden Handgriff sagen, denn so war sie es von ihrer früheren Herrschaft gewohnt. Wir merkten sehr schnell, daß wir so nicht klar kamen, denn wir brauchten eine Sklavin, die mitdenkt, die auch komplexe Aufträge erfüllen kann. Wenn S. später gefesselt und sprechunfähig sein würde, würde sie nicht mehr jedes Detail anweisen können.
So mußten wir uns nach zwei Monaten auch von Jenny wieder verabschieden. Sie war darüber unendlich traurig, denn sie ist ein Mensch, der wirklich zur Sklavin geboren ist. Sie ist glücklich, wenn sie keine Verantwortung hat, glücklich wenn sie sich völlig ab- und aufgeben kann. Wir sind mit ihr in Kontakt geblieben und haben versucht, ihr bei der Suche nach einer neuen und endgültigen Herrschaft zu suchen. Wir konnten sie vor einiger Zeit zu entfernten Bekannten vermitteln, die eine Sklavin wie Jenny suchten. Wir waren vor einiger Zeit dort zu Besuch und hatten den Eindruck, daß Jenny es jetzt gut getroffen hatte. Sie hatte zwar keine Möglichkeit, mit uns zu sprechen, aber bei der Frage, ob sie glücklich sei, leuchteten ihre Augen.
Nun gab es zwischen den einzelnen Probezeiten auch lange Pausen. In dieser Zeit experimentierte ich mit S., um mir selbst darüber klar zu werden, wie ich S. als Lustsklavin haben wollte. So hatte ich hatte bei ihr schon die Lippen und Zungen nach den Angaben von John piercen lassen, damit später der Mundverschluß auch paßt. Dies ergab eine sehr nette provisorische Möglichkeit zum Mundverschluß, wie ich sie dann auch bei der Haussklavin benutzen wollte. (So funktionierte das auch bei Jenny, als wir sie wiedersahen). Dazu ziehe ich einen festen Draht mit zwei angelöteten Ösen an beiden Enden abwechselnd durch die oberen und unteren Lippenringe sowie durch die zwei Zungenringe . Die beiden Enden werden nach oben gebogen und mit einem kleinen Schloß am Nasenring befestigt. Diese Methode zum Mundverschluß ist durch die Befestigung der Zunge an den Lippen sehr effektiv, ein Sprechen ist völlig unmöglich, dennoch kann die Sklavin durch einen Strohhalm trinken. Allerdings ist ein solcher Verschluß auch nicht sicher. Zum Öffnen reicht jede Kneifzange. Der andere Nachteil ist, daß der Mund in diesem Falle tatsächlich unbenutzbar ist, und das fand ich schade, denn ich hatte S. Mund inzwischen sehr zu schätzen gelernt.
Weiter probierten wir verschiedene Fesselungen mit Spreizstangen und Korsett aus, auch für längere Zeit, so daß vor meinem inneren Auge langsam eine sehr restriktive Verpackung für S. entstand. Einige Telefonate mit John verfestigten den Plan und ließen mich das Mögliche vom Unmöglichen zu unterscheiden. Die Vorfreude verstärkte sich mit jedem Telefonat, aber wir hatten zuerst unsere Haussklavin zu finden, also wendeten wir uns verstärkt der Suche zu.
Die dritte Testsklavin war ein absoluter Flop. Es stellte sich wehr schnell heraus, daß alles, was sie uns erzählt hatte, nur Phantasie war. In der Praxis jammerte sie bei der kleinsten Belastung nur rum. Dieser Test war schon nach wenigen Tagen beendet.
Dann kam Carla. Bei ihr waren wir zunächst sehr skeptisch, denn sie war noch sehr jung (19 Jahre) und hatte keine nennenswerte praktische Erfahrung. S. und ich überlegten einige Zeit, ob man es denn überhaupt verantworten könne, eine so junge Frau aus ihrer normalen Lebensentwicklung zu reißen. Wir nahmen sie dann nach mehreren langen Gesprächen mit ihr doch auf. Carla hatte eine sehr klare Vorstellung von ihren Wünschen ans Leben. Sie überzeugte uns davon, daß sie überhaupt kein Interesse an einem selbstbestimmten Leben hat. Sie sei glücklich, wenn sie dienen und gehorchen könne.
Carla hatte sich schon bei einigen Orden über den Eintritt ins Kloster informiert, war dann aber zurückgeschreckt, weil sie eben nicht religiös ist, und weil sie feststellte, daß heute überall die Klosterregeln nur noch sehr lasch gehandhabt werden. Sie schätzte sich selbst so ein, daß sie klare Regeln braucht, daß sie Menschen braucht, denen sie gehorchen kann, weil sie sie achtet, und weil sie sich auch durchsetzen. Sie brauche eine starke Hand, sonst gerate ihr Leben aus den Fugen. Carla hatte bisher auch keine Erfahrungen im BDSM-Bereich. In den wenigen Beziehungen, die sie bisher hatte, war ihr Partner immer von ihren Phantasien und Wünschen völlig überfordert, daran krachten dann auch die Beziehungen. Carla war also völlig davon überzeugt, sie sei für eine gleichberechtigte Beziehung völlig ungeeignet, und auch die Keuschhaltung sei, so meinte sie, für sie erforderlich, da sie keine Verantwortung für ihre Sexualität haben wolle.
Auch die Veränderungen an S. Körper und unsere Anforderungen an Mund- und Genitalpiercings konnten sie nicht abschrecken, im Gegenteil, sie war fast enttäuscht, daß sie frühestens nach drei Jahren Bewährung endgültig verschlossen werden würde.
Wir hatten dennoch erhebliche Zweifel, ob es sich bei all dem nicht um spätpubertäre Jungmädchenphantasien handelt, aber sie erzählte ihre Selbsteinschätzung mit einer solchen Klarheit, daß wir meinten, wir könnten einen Versuch wagen. Schließlich war Carla volljährig.
Wir vereinbarten mit ihr – wie auch bei den anderen Kandidatinnen, daß sie für das erste halbe Jahr ein Safeword bekommen würde, und daß sie mit diesem Safeword die Probezeit jederzeit beenden könnte. Ihre eigene Wohnung würde sie in dieser Zeit behalten, wir würden die Miete zahlen, so daß sie jederzeit ins normale Leben zurückkehren könnte.
Carla kam also mit den vereinbarten Piercings versehen zu uns, und wir wollten auch sie bewußt hart testen. Gleich zur Begrüßung verband S. ihr sorgfältig die Augen, schloß die nackte Carla so in ein Prangerbrett für Hals und Hände und eine Spreizstange für die Füße ein. Sie erhielt – wohl zum ersten Mal in ihrem Leben – einen Stöpsel in den Anus und wurde dann so an der Wand in unserem Schlafzimmer befestigt, daß sie sich kaum bewegen konnte. Wir waren gespannt, wie lange sie durchhalten würde, aber außer einigen Stöhnlauten war kein Protest zu vernehmen. Als wir sie nach 14 Stunden befreiten und an ihr Bett ketteten, schlief sie allerdings wie ein Murmeltier.
Wir führten für Carla ein hartes Arbeitspensum im Haushalt ein. Sie zeigte sich zunächst recht unerfahren, so daß einiges an Erziehung zu leisten war. Da Carla allerdings nur wenig masochistisch ist, wirken Auspeitschungen bei ihr glücklicherweise tatsächlich als Strafe. Ohne Knebel fing sie zu Anfang schon nach den Aufwärmschlägen mit der Hand an zu schreien, und noch heute ist es so, daß sie sich nach Kräften bemüht, die Anzahl der Peitschenhiebe gering zu halten. Schon der Hinweis auf die Peitsche wirkt bei Carla Wunder, wenn sie bockig ist oder nicht sorgfältig und fleißig genug arbeitet.
Anders als bei den anderen Probesklavinnen merkten wir bei Carla bald, daß sie wohl auf längere Zeit bleiben würde, so daß die Haushaltsarbeit und Verhaltenserziehung Routine wurde. Wir führten ein Noten- und Strafsystem für sie ein, das im Prinzip noch heute genauso gilt. Carla bekam abends jeweils eine Verhaltens- und eine Leistungsnote von 1 bis 6 – wie in der Schule. In der Verhaltensnote bewerteten wir Gehorsam, respektvolles und devotes Auftreten, Beachten von Ge- und Verboten usw. Die Leistungsnote bekam sie für die Qualität ihrer Arbeit, also insbesondere Haus- und Gartenarbeit. Diese Noten wurden erst miteinander und dann mit 10 multipliziert. So ergab sich die Zahl der abendlichen Peitschenschläge zwischen 10 und 360. Besonders schweres Fehlverhalten – etwa unerlaubte Berührungen, die zunächst ja noch möglich waren, direkter Widerspruch o.ä. – führt zu einer sofortigen Sonderauspeitschung mit bis zu 500 Schlägen, diese Höchstzahl ist allerdings nur einmal vorgekommen, als sie uns in schnippischem Ton erklärte, wir könnten sie gar nicht daran hindern, sich selbst zu befriedigen.
Nach etwa zwei Monaten waren Carlas Piercings so verheilt, daß wir ihr Mund und Scheide provisorisch verschließen konnten. Von diesem Tage an trug Carla einen Stahlbügel durch ihre Lippen und Zungenpiercings, der an einem Ring an der Nasenscheidewand angeschlossen war. Ebenso erhielt sie einen Stahlbügel durch ihre Schamlippenringe. Dieser Bügel wurde mit einem kleinen Schloß am Ring durch die Klitorishaube befestigt. So war sie zunächst provisorisch verschlossen, die Schlösser wurden nur noch entfernt, wenn es etwa zu Servicezwecken unvermeidbar war. Ihr Safeword, das sie ja immer noch hatte, wurde durch eine verabredete Geste ersetzt.
Ein wichtiger Teil von Carlas Erziehung war, daß sie von vornherein lernen mußte, daß es so etwas wie Privatsphäre nicht für sie gibt. Ihr Aufenthaltsbereich ist, wenn sie nicht gerade arbeitet oder bestraft wird, auf einen Käfig beschränkt, der etwa 2 x 2 m groß ist. Der Käfig befindet sich in der Ecke unseres Schlafzimmers und bietet die Möglichkeit, den Blick von innen nach außen durch halbdurchlässige Spiegelwände zu verstellen. In diesem Käfig ist Carla immer nackt und immer gefesselt. Sie trägt schwere Stahlfesseln um Hals, Hände und Füße, außerdem ein breites Stahlband um ihre Hüfte. Diese Fesseln werden mit Ketten und Stangen so verbunden, daß es für Carla unmöglich ist, sich selbst zu berühren. Allerdings kann sie sich in dieser Fesselung hinlegen und schlafen.
Solange Carla noch neu war, mußte ich S. noch sehr viele Freiheiten lassen, da sie Carla schließlich anleiten mußte. In dem Maße wie Carla in den Alltagsangelegenheiten sicherer und zuverlässiger wurde, konnte ich S. weiter einschränken. Ich begann, S. auch tagsüber zu fesseln, wenn sie mit Carla allein war. Ich hatte für ihren Scheiden- und Anuseinsatz Gewindeaufsätze beschafft, so daß mir jetzt auch möglich war, S. so zu fixieren, wie ich es bei Nancy so bewundert hatte.
Besonders gerne lies ich S. schrittlange Stiefel mit 14 cm Absätzen anziehen, schnürte sie in ein sehr enges Lederkorsett ein, schraubte sie mit Scheiden- und Anuseinsatz auf einen Ständer, befestigte Ihre Füße an einer Spreizstange, die in der Mitte an dem Ständer befestigt war und schraubte dann den Ständer so weit nach oben, daß ihre Zehenspitzen fast frei schwebten. In der ersten Zeit ließ ich die Arme und den Mund noch frei, so daß sie noch Carla etwas zeigen und mit ihrsprechen konnte. So konnte Carla sich langsam an die Tatsache gewöhnen, daß S. zwar gefesselt und immer mehr eingeschränkt war, daß sie ihr aber dennoch zu gehorchen hatte, soweit ich es nicht anders bestimmt hatte. Sie hatte sich daran zu gewöhnen, daß ein Ungehorsam gegenüber der gefesselten S. natürlich genauso bestraft wurde, wie ein Ungehorsam mir gegenüber. So lernte Carla langsam, daß sie als Arbeitssklavin in der Hierarchie natürlich weit unterhalb der Lustsklavin S. stand.
Es fiel Carla schon schwer, zu akzeptieren, daß ich vor ihren Augen mit S. und ihrer Lust spielte, ihr aber jeder Ausdruck ihrer Sexualität streng verboten war. Wir behandelten sie bewußt als asexuelles Wesen, was sie offensichtlich sehr quälte und erniedrigte. Dies verstärkte sich noch, nachdem Carla etwa ein Vierteljahr bei uns war. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, sie langsam auch in die Betreuung von S. einzubinden. Sie lernte, S. nach meinen Anweisungen anzuziehen und zu entkleiden. Sie lernte S. einzuschnüren und zu fesseln, nicht zuletzt lernte sie, S. zu waschen und schließlich sogar, die Einsätze in S. Genitalbereich herauszunehmen und einzusetzen und S. dort zu reinigen. Ich achtete dabei aber pedantisch darauf, daß sie sich äußerst devot und als mein Werkzeug verhielt. Jede Andeutung von Lustempfinden oder gar dominantem Verhalten führte zu sofortiger Auspeitschung. Carla hat diese Lektion übrigens sehr gut gelernt. Noch heute zeigt sie etwa die Erotik eines Eisblocks, wenn sie S. wäscht.
Nach fast sechs Monaten öffneten S. und ich Carlas Mund und führten mit ihr ein grundlegendes Gespräch über ihre Wünsche und Gefühle. Carla sagte uns, daß ihr die täglichen Anforderungen oft schwer fielen. Sie sei oft traurig, daß sie sich anstrenge, unsere Wünsche zu erfüllen, und daß wir dann doch unzufrieden sei. Ihr sei aber auch klar, daß sie noch weit von der perfekten Sklavin entfernt sei. Wir fragten sie auch, wie sie denn mit der angeordneten und schon teilweise erzwungenen Keuschheit und dem erzwungenen Schweigen klarkäme. Sie meinte, das Schweigen und auch die Keuschheit täte ihr psychisch gut. Sie könne sich so viel besser auf ihre Arbeit konzentrieren. Natürlich sei es schwer für sie, körperlich die Einschränkungen hinzunehmen. Bei jedem versehentlichen Versuch zu sprechen, schnitten die Zungenringe sehr schmerzhaft ein, so daß sie schon deshalb ganz schnell wieder still sei. Aber es sei gut so, und sie sei glücklich, unsere Sklavin sein zu dürfen.
Wir sprachen mit ihr darüber, daß ja ihre erste Probezeit bald vorbei sei. Ich sagte ihr auch, daß wir merkten, wie sehr sie sich bemühe, und daß wir sie gerne auf Dauer behalten würden. In diesem Moment ging Carla spontan auf die Knie. Sie küßte S. und mir die Füße und sagte: „Ich weiß, daß mir als Sklavin keine Wünsche zustehen. Aber die letzten Monate haben mich zum ersten Mal in meinem Leben glücklich gemacht. Bitte laßt mich für den Rest meines Lebens Eure Sklavin sein.“
Wir fragten sie noch einmal, ob ihr wirklich klar sei, was jetzt auf sie zukomme. Sie würde jetzt nicht mehr Sklavin auf Probe, sondern Sklavin auf Zeit. Wir erwarteten jetzt von Ihr ein Sklavinnengelübde für die nächsten 30 Monate. Sie würde jetzt kein Safeword mehr haben, ihre Wohnung würde aufgelöst, und sie hätte nur noch einmal, nach diesen 30 Monaten, die Möglichkeit, ihre Freilassung zu verlangen.
„Ich weiß das und ich will das.“, sagte sie. „Ich möchte Euch gehören und gehorchen. Wenn Ihr mich weiter fesselt und knebelt, wenn Ihr mich weiter so straft und so formt, daß ich nur noch Sklavin bin und sonst nichts, dann macht Ihr mich glücklich. Und wenn ich in meinem Leben nie wieder sprechen darf und nie wieder einen Orgasmus haben darf, wenn Ihr es so wollt, dann bin ich glücklich.“
Zum ersten Mal nahmen S. und ich sie in den Arm und gaben ihr einen Kuß. Uns allen standen ein bißchen die Tränen in den Augen. Aber trotz unserer feierlichen Stimmung wurde Carla sofort wieder verschlossen. Sie hatte genug gesprochen. Sie erhielt noch ihre sechzig Peitschenhiebe für den Tag (2 in Betragen, 3 in Leistung) und wurde für die Nacht in Ketten gelegt.
An dem Tag, an dem das halbe Jahr vorbei war, wurde Carla morgens von allen Ketten und Fesseln befreit. Wir sagten ihr noch einmal, daß sie jetzt mit einem Wort ihre Freilassung erhalten könnte. Wir gaben ihr das Gelübde zu lesen, das sie ablegen sollte. Carla las den Text, und sie bestätigte noch einmal, sie wolle unsere Sklavin bleiben. Dann kniete sie nieder und sprach das Gelübde: „Ich, Sklavin Carla, verspreche Euch, meinen Herrschaften S. und Brian unbedingten Gehorsam. Ich gebe Euch meinen Körper, meine Freiheit, meine Sexualität und mein Denken, damit Ihr darüber so verfügt, wie es Euch beliebt. Dieses Versprechen bindet mich für 30 Monate und kann von mir nicht widerrufen werden.“
Wir umarmten Carla und sagten Ihr, wie sehr wir uns über dieses Gelübde freuen. Dann verschloß ich wieder ihren Mund, und S. legte ihr ihr Geschenk an. Es war ein leicht abgewandelter Reinholds-KG mit integriertem Darm- und Vaginalrohr sovie Katheterdurchführung. Sie stöhnte leicht, als die Rohre und der Schlauch in ihren Körper drangen.
Ein wichtiger Fortschritt war erreicht. Carla hatte ihre erste Probezeit bestanden, ich konnte mich darauf verlassen, daß sie die Hausarbeit und den nötigen Service für S. verrichtet. Einige Tage später sprachen S. und ich darüber, wie es nun weitergehen sollte. Wir sprachen darüber, wie unsere Beziehung sein würde, wenn sie nicht mehr sprechen kann. Ich war hin- und hergerissen, ob eine solche erotische Phantasie auch alltagstauglich sein würde. Schließlich waren uns unsere Gespräche, unsere Gefühls-, Phantasie- und Gedankenaustausche auch sehr wichtig. Und wie schon so oft, war es S., die meine Zweifel zerstreute. Sie machte mir klar, daß unsere erotische Beziehung nur wachsen könne, wenn nichts mehr sie von ihrer eigentlichen Aufgabe ablenke. Sie wisse, daß es ihre Lebensbestimmung sei, mir als Lustobjekt zu dienen. Ein Lustobjekt brauche eben nicht zu sprechen, ein Lustobjekt brauche keine Freiheit, keine Bewegungsmöglichkeiten. Und sie sagte mir, ich solle mir keine Sorgen machen, daß ich sie zu sehr einschränke. Je wirkungsvoller ich sie sprachlos und bewegungsunfähig mache, desto besser und ungestörter könne sie sich auf meine Lust konzentrieren.
Und so verfestigten sich in Telefonaten und Mails mit John und Paul die Pläne für die künftige Lustsklavin S. Was ich wollte, war klar: S. Mund sollte verschlossen und jedes Sprechen unmöglich gemacht werden. Allerdings sollte der Mund auch weiterhin vielfältig benutzbar sein, ohne daß sie etwas spürt. Ihre Schenkel sind dauerhaft zu öffnen, damit ihr schöner Stahl- und Latexschoß immer frei für mich ist. Ihre Arme sollten nutzlos sein, allerdings sollten ihre Finger noch Zeichen geben können.
Die Vorbereitungen brauchten ihre Zeit. So schickte ich John einen Gipsabguß von S. Gebiß, damit der Mundverschluß sauber angepaßt werden konnte. Auch sonst brauchte er viele Maße und Abdrücke, um alles vorzubereiten. So hatte ich noch Zeit, S. und Carla langsam in die neue Situation einzuführen. S. hatte ja schon die gleichen Lippen- und Zungenpiercings erhalten wie Carla. Ich ließ jetzt auch schon meistens ihren Mund verschlossen, damit sie sich selbst an die Situation und auch an die wortlose Kommunikation mit Carla gewöhnt. Die beiden entwickelten langsam eine eigene Zeichen- und Gebärdensprache, und nur im Ausnahmefall war die Zuhilfenahme eines Notizzettels oder Laptops erforderlich.
Es war eine spannende und reizvolle Zeit. Carla war schon recht gut als Haussklavin, so daß inzwischen auch mehr Zeit blieb, sie zu quälen und zu benutzen. Ich gewöhnte mir an, auch sie immer wieder einmal dekorativ zu fesseln. Sie diente als Tisch oder als Fußbank, während ich S. ja lieber als Statue benutzte. Es war einfach schön, abends zum Fernsehen die zusammengeschnürte Carla als Fußablage zu benutzen, während S. mit Brustsc***d und Nasenring das Getränketablett hielt. Es war einfach schön, die in einen Pranger eingespannte S. von hinten zu benutzen und dabei Carla als Kniebank zu verwenden.
Carla lernte es, S. und mich stumm aber zuvorkommend zu bedienen. Sie wußte langsam, wann ich etwas zu essen oder zu trinken haben wollte, sie lernte, auf ein Stichwort hin S. so zu fesseln oder aufzustellen, wie ich es gerade wollte, und sie bereitete ebenfalls auf ein Stichwort alles so vor, daß ich sie selbst mit wenigen Handgriffen so verschnüren, verpacken oder einsperren konnte, wie ich es gerade vorhatte. Ich hatte meine Freude an beiden Frauen, und auch Carla wurde langsam zu einem ganz normalen Teil meines Lebens. Ich hatte sie als Sklavin angenommen, und es war immer mehr klar, daß auch sie dabei war, das Leben in Freiheit zu verlernen. Carla konnte ja nicht mehr mit ihrem Mund sprechen aber sie sprach mit ihren Augen, und die zeigten, daß sie zufrieden war.
An einem Abend, als ich S. den Mundverschluß und die meisten Fesseln abgenommen hatte, kam sie auf die Situation zu sprechen. S. sagte mir wieder einmal, daß sie sich sehr darauf freue, endgültig gefesselt und zum Schweigen gebracht zu werden. Aber zuvor wolle sie noch eines klären. Sie sagte, sie habe inzwischen so großes Vertrauen zu Carla gewonnen, und sie halte es für unvermeidbar, Carla künftig auch sexuell zu quälen und zu gebrauchen. Aber sie habe eine Bitte: Ich solle Carla so benutzen, wie ich es für richtig halte, aber ich solle bitte dafür sorgen, daß Carla nie einen Orgasmus bekomme. Ich versprach ihr noch einmal, daß sie allein immer meine Lustsklavin sein würde, egal, was komme. Und dann äußerte sie noch eine weitere Bitte. Sie merke, daß sie jetzt alles gesagt habe, was es zu sagen gäbe. Und sie wäre mir sehr dankbar, wenn ich ihren Mund künftig nur noch dann aufschließen würde, wenn es unvermeidbar sei. Sie möchte dieses Privileg, manchmal sprechen zu können, nicht mehr haben.
Sie umarmte mich und sagte mir noch einmal, daß sie mich unendlich liebe. Dies waren für lange Zeit die letzten Worte, die S. gesprochen hat.
Es vergingen einige Wochen. Ich widmete mich in dieser Zeit der weiteren Veränderung von Carla. Während alles, was ich mit und für S. tat, das Ziel hatte, meine geliebte Frau von allem zu befreien, was Lust und Sexualität behindert, hatte ich bei Carla ein anderes Ziel. Ihre Persönlichkeit sollte in ihrer Funktion aufgehen. Carla war Sklavin, wollte und sollte nur noch Sklavin sein, alle anderen störenden Teile ihrer Persönlichkeit sollten verschwinden. Ihre Unterwerfung sollte vollendet werden, ihr Aussehen meiner Fantasie entsprechen.
Carla bekam einen Latexanzug, der allerdings ein paar Besonderheiten aufwies. In den Anzug waren fest ein Darmrohr, ein Vaginaldildo und eine Katheterdurchführung, jeweils mit leitfähiger Oberfläche und Stromanschluß, integriert. Teil des Anzuges waren auch fest integrierte Stahlmanschetten mit D-Ringen und Aufnahmen für Befestigungsstangen an allen Gelenken und am Hals, außerdem eine Haube, die nur Augen und Nasenlöcher freiließ. Ein Atem- und Fütterungsrohr, das durch Carlas verschlossene Lippen geschoben wurde, war das einzige, was auf ihren Mund hindeutete. Als Carla diesen Anzug erhielt, schnitt ich ihre bis dahin langen Haare ab, rasierte ihren Kopf und ließ aus ihren Haaren einen Pferdeschwan z für die Haube anfertigen.
Und so sah denn die neue Carla aus: Eine Kunstfigur aus schwarzem Latex, die Haut nur von den nötigsten Öffnungen unterbrochen. Auf dem Kopf entsprang eine voluminöse schwarze Haarmähne, die bei jeder Bewegung auf- und nieder wippte. Die Reißverschlüsse waren durch einen Abdeckstreifen so verdeckt, daß sie kaum zu sehen waren. Nur ein markantes Schloß am Halsband erinnerte daran, daß dies so etwas wie eine Zentralverriegelung war. Abgerundet wurde das Bild von dem Keuschheitsgürtel, den sie jetzt über dem Anzug trug und einem immer enger geschnürten schwarzen Korsett. Darüber trug sie ein kurzes Röckchen, das natürlich nichts ernsthaft verhüllte.
So war Carla als Person nicht mehr zu erkennen. Sie war eine schwarze Latexpuppe, die kein Gesicht, aber äußerst erotische, fast bizarr übertriebene weibliche Formen zeigte. Diese Puppe hatte nun einfach als Sklavin zu funktionieren. Sie war sehr einfach in jeder nur erdenklichen Weise zu fixieren. Das machte ein Ab- und Aufstellen sehr einfach. Allerdings war die regelmäßige Auspeitschung jetzt nicht mehr so einfach möglich. Dafür gab es jetzt andere Erziehungsmöglichkeiten. Ich brachte an ihrem Korsett einen Funkempfänger an, der fernsteuerbar Stromstöße oder auch länger anhaltenden Stromfluß in Scheide, Anus und Harnleiter auslöste. Diese Stromstöße waren zwar ungefährlich, aber sehr schmerzhaft. Sie erwiesen sich als ein äußerst geeignetes Erziehungsmittel. Nach einigen sehr schmerzhaften Tagen tat die Puppe alles, um weitere Stromstöße zu vermeiden. Die Strombehandlung war auch deshalb so wirkungsvoll, da die Sklavin den Reflex zu Schreien unterdrücken mußte, denn sonst erzeugte der Zug an ihren Lippen- und Zungenringen weiteren heftigen Schmerz.
So funktionierte die Haussklavin bald besser als je zuvor. Sie erledigte Hausarbeiten schneller und sorgfältiger, denn sie wußte, das Qualitätsmängel oder Trödeleien zu einem ansteigenden, immer schmerzhafteren Stromfluß bis zu der Beseitigung der Mängel führten. Ich habe noch nie jemand so schnell und sorgfältig Fensterputzen, Staubsaugen oder Aufwischen sehen. Der Einsatz der Fernbedienung wurde so immer seltener notwendig.
Ebenso gut klappte die persönliche Bedienung. Wenn die Haussklavin gerade keinen Auftrag zu erledigen hatte, hatte sie in Grundhaltung (kniend, Beine geöffnet, Handrücken auf den Knien, Kopf zum Boden gesenkt) in einer Kammer zu warten (videoüberwacht). Auf ein Klingelzeichen oder einen Ruf hin hatte sie sofort zu kommen und jeden Befehl sofort auszuführen. Dies funktionierte besonders auch im Zusammenspiel mit S. immer besser.
Ich war zu dieser Zeit dabei, S. immer mehr an die Dauerfesselung zu gewöhnen. Ich hatte mir ein paar Stahlrahmenkonstruktionen einfallen lassen, in die ich S. so einspannen konnte, daß eine Ihrer Benutzungsöffnungen bequem zugänglich war, Arme und Beine aber nicht in den Weg kommen konnten. Es war eine schöne Gewohnheit geworden, im Vorbeigehen immer wieder einmal in S. einzudringen. Die vibrierenden Noppen in ihren Einsätzen, die sichtbare Qual durch die Stromschläge, die sie dabei erhielt und einfach der Genuß an ihrem in Stahl gefaßten, nur noch für mich zu gebrauchenden Körper, waren ein erotischer Hochgenuß. Und wenn ich nach meiner Erfüllung S. einen Kuß auf ihren verschlossenen Mund oder auf ihre Augen gab, empfand ich Stolz und Freude bei mir und Glück bei ihr.
Doch zurück zum Zusammenspiel zwischen S. und Carla. Da S. ihre Arme nicht brauchte, wurden sie ja normalerweise weggeschlossen. Für S. Hände hatte ich besondere Handschuhe konstruiert. Damit wurde die Benutzung ihrer Hände unmöglich, aber sie konnte mit den Fingerspitzen kleine Kontakte auslösen, die mit der Fernsteuerung von Carla verbunden waren. So konnte auch S. ohne sprechen oder sich bewegen zu können, Carla fernsteuern. S. löste eine Impulsfolge leichter, aber spürbarer Stromstärke aus, ähnlich wie Morsezeichen, und Carla erfuhr sehr schnell, was S. von ihr erwartete. Jede falsche Reaktion hatte einen starken Stromstoß zur Folge. So wußte Carla ganz schnell, mit welcher Impulsfolge S. sie aufforderte, ihr etwas zu trinken zu bringen, ihr die Stirn abzuwischen, das Zimmer zu lüften oder ihren Urin abzulassen. Ja selbst einen Befehl, niederzuknien und bis zum nächsten Befehl bewegungslos zu verharren, gab es.
So war langsam alles vorbereitet für die endgültige Versiegelung von S. Uns war klar, daß es sehr schwer sein würde, S. anschließend mit dem Flugzeug zu transportieren. So verabredeten John und ich, daß er und Nancy jetzt unsere Gegeneinladung annehmen. John hatte nach unseren telefonischen Verabredungen alles vorbereitet. Ein schweres Luftfrachtpaket kam schon vorher an. Meine Sorge, es könne Ärger mit dem Zoll geben, erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Der Zoll gab sich mit der Deklaration „Hilfsmittel für die medizinische Forschung“ angesichts des Absenders „Harvard-Universität“ zufrieden. So kam der Tag, um John und Nancy vom Flughafen abzuholen. Ich hatte mir vorgenommen, mich für die in Boston genossene Gastfreundschaft möglichst gut zu revanchieren, und so bereitete ich alles für den Empfang vor. Carla erhielt über ihrer schwarzen Latexhaut ein Dienstmädchenoutfit, das mehr ent- als verhüllte. Ich beauftragte sie, John und Nancy in jeder Hinsicht und jederzeit zur Verfügung zu stehen und ihnen jeden Wunsch zu erfüllen. Dann wurde Carla so angekettet, daß sie alle Vorbereitungen für den Empfang treffen konnte, und S. und ich fuhren zum Flughafen.
S. trug ihre „Ausgangskleidung“, die ich schon vor einiger Zeit für sie hatte anfertigen lassen. Unter einem wadenlangen engen Lederrock trug S. Stiefel mit 14 cm Absätzen, deren Besonderheit für einen Betrachter nicht zu sehen war. Die Stiefel waren fast schritthoch und wurden am Korsett befestigt. An ihrem oberen Abschluß und in Kniehöhe waren Stahlbänder integriert, die mit einer Stange mit dem jeweils anderen Bein verbunden waren. So waren die Bewegungsmöglichkeiten mehrfach eingeschränkt: Durch Stahlstangen am Oberschenkel und in Kniehöhe sowie durch den engen Rocksaum. Darüber trug S. ein Ledercape, das ihre Arme verdeckte, die sie in einem Monohandschuh auf den Rücken gefesselt trug. Um Mund und Nase war ein Schal geschlungen, so daß man ihren Mundverschluß nicht sehen konnte. Dieses Spiel liebte ich: So wie S. gekleidet war, erregte sie Aufsehen. High Heels und extravagante Lederkleidung verführen immer wieder zum Hinschauen. Und S. konnte den Blicken nicht entkommen und mußte sich dabei heftig konzentrieren um überhaupt laufen zu können. Ständig lebte sie in der Sorge, jemand könne ihr Geheimnis entdecken. Aber es geschah nicht. Ihre Kleidung war sicher. Auch bei diesem Ausflug ahnte niemand etwas, und ich erntete immer wieder neidische Blicke wegen meiner tollen Frau, die ich so liebevoll umarmt führte.
Als John und Nancy aus dem Ausgang kamen, staunte ich. John hatte es tatsächlich sogar fertiggebracht, Nancy mit allen Verschlüssen, die er inzwischen angebracht hatte, mit dem Flugzeug mitzunehmen. Auch hier hatten die Atteste von Paul geholfen, Sicherheits- und Paßkontrolle zu überwinden. Ihren Mundverschluß hatte er hinter einer Latexteilmaske versteckt. Laut Attest war dies erforderlich, um die Operationsnarben nach einer schweren Kieferverletzung zu verdecken, die auch das Sprechen unmöglich machte. Paul hat schon Phantasie.
Etwas lachen mußte ich dann doch, als ich Nancy sah. Johns und meine Vorstellungen sind offensichtlich schon sehr verwandt, denn Nancys Kleidung war der von S. unabgesprochen sehr sehr ähnlich. Da John Nancy während des Fluges nicht mit Metallfesseln hatte fesseln können, hatte auch er ihr sehr hohe Stiefel und einen extrem engen Lederrock angezogen. Später zeigten sich noch die Besonderheiten dieses Rockes, denn mit den Schnallen, die auf den ersten Blick wie Verzierungen aussahen, ließ er sich an Oberschenkeln, Knien und Saum so fest zusammenziehen, daß die Beine nicht mehr bewegt werden konnten. So hatte John Nancy auch während des Fluges auf dem Sitz gehalten. Jetzt hatte er die Schnallen so weit geöffnet, daß sie mit Johns Unterstützung kleine Schritte gehen konnte.
Die Begrüßung war sehr herzlich. Nancy, die ja im Gegensatz zu S. die Hände frei hatte, kam auf S. zu und nahm sie freudig in den Arm. Mit ihren verschlossenen Mündern deuteten sie einen Kuß an, dann flossen die Tränen – aus Freude, Anteilnahme, Mit-Leiden – wahrscheinlich lag in diesem Moment alles in den Tränen der beiden so stolzen und so gequälten Frauen. Als sie sich voneinander trennten, befestigte John Nancys Hände mit wenigen Griffen an zwei Schlaufen am Gürtel ihres Rockes, die ich vorher nicht gesehen hatte. Dann legte er auch ihr ein Cape um, und S. und Nancy waren fast wie Zwillinge gekleidet. Noch mehr als schon zuvor S. alleine erregten die beiden Aufsehen und Bewunderung, und um die Situation zu genießen, gingen wir noch an die Bar, um einen Kaffee zu trinken. Wir setzten die Frauen auf zwei Barhocker, und während wir unseren Kaffee tranken, mußten die beiden viele bewundernde und fragende Blicke aushalten.
Zu Hause angekommen wurden wir duch Carla sehr stilvoll begrüßt. Schon ihr Aussehen war ein ästhetischer Genuß. Ich hatte Carlas Taille in den letzten Wochen immer enger geschnürt. Sie hatte inzwischen schon das dritte Korsett, da die ersten zwei zu weit geworden waren. Sie konnte inzwischen ohne das Korsett nicht mehr lange auskommen, denn ihr Körper brauchte den Halt. Die Wespentaille führte zu einer viel besseren Körperhaltung und zu einer Vergrößerung ihrer Brüste. Aus der früher eher unscheinbaren Carla war eine hocherotische Puppe geworden, die ich zur Feier des Tages noch weiter ausgestattet hatte.
Angepaßt an ihre neuen Maße hatte Carla einen neuen Edelstahl-KG bekommen. Diesen KG trug sie jetzt über ihrer Latexhaut. Dazu gehörten Schenkelbänder, zwischen denen eine Spreizstange ein Schließen der Schenkel unmöglich machte. Ebenfalls neu war ein Stahl-BH,. Dieser BH mit übergroßen Halbkugeln betonte ihren geschnürten Leib vorteilhaft. Ihre Kleidung wurde ergänzt durch Halsband, Hand- und Fußfesseln, die mit schweren, aber relativ langen Ketten miteinander, mit KG und BH verbunden waren. Ihr kleines schwarzes Tellerröckchen rundete das Bild ab.
So ausgestattet empfing uns Carla in der Wohnung. Sie kniete mit gesenktem Kopf auf dem Fußboden und berührte zur Begrüßung die Füße mit der Stirn, zuerst bei Nancy und John, dann bei S. und mir. John war sichtbar angetan, besonders, als ich ihm sagte, daß Carla selbstverständlich auch für ihn zur Verfügung stünde.
Nancy und S. freuten sich offensichtlich sehr, sich zu sehen. Ich beauftragte Carla daher, beide sehr eng aneinander zu fesseln. Sie zog beide Frauen aus und kettete sie an Hals und Hüften eng aneinander, so daß ihre verschlossenen Münder sich berührten. Dann hängte sie Hände und Füße jeweils gemeinsam in eine Spreizstange ein und befestigte sie an Decke und Fußboden. So standen sie eng aneinander geschmiegt und zum X gespreizt im Raum und konnten mit den Augen und mit leichten Bewegungen ihre Gefühle austauschen.
Carla sorgte inzwischen für ein wunderbares Abendbrot. Sie hatte inzwischen sehr gut Kochen gelernt, und ich freute mich sehr, daß John das Essen mit allen Sinnen genoß. Der Anblick von Nancy, S. und Carla trug seinen Teil zum Genuß bei.
John erzählte von zu Hause, besonders von Paul und Barbara. Barbara hatte nach ihrer Versiegelung damals zunächst ernste psychische Probleme bekommen. Sie war über einen längeren Zeitraum sehr depressiv, und wehrte Paul immer wieder ab, wenn er sie als Sklavin behandelte. Nun ist Paul nicht der Mensch, der mit Gewalt vorgeht, so daß er ernsthaft überlegte, die Versiegelungen operativ wieder entfernen zu lassen. Wann immer er versuchte mit Barbara darüber zu sprechen, wehrte sie ihn jedoch ebenfalls ab. Nein, sie wolle ihre Sc***de unbedingt behalten, sie wolle für immer keusch sein. Und dennoch war sie offensichtlich unglücklich.
Erst nach langen Gesprächen mit einem befreundeten Psychologen kamen sie den Ursachen näher. Barbara hatte große Schwierigkeiten mit ihrer Rolle. Sie war einerseits tief devot und auch masochistisch, hatte andererseits aber durch Erziehung und Beruf das Leitbild der selbständigen, erfolgreichen Frau verinnerlicht. So fühlte sie sich einerseits unerfüllt, andererseits schuldig. Insgeheim beneidete sie Nancy, die es schaffte, offensiv und selbstbewußt als Johns Sklavin zu leben, andererseits schaffte sie es nicht, über ihren anerzogenen Schatten zu springen.
Im Laufe der Gespräche lernte Barbara langsam, zu ihren Wünschen und Träumen zu stehen. Als sie mit der Begründung, sie werde künftig nur noch als Sklavin ihres Mannes leben, ihren Job aufgab, lachten alle Kollegen über den gelungenen Scherz. Aber es war ernst. Paul hat inzwischen ihren und seinen Traum erfüllt und Barbara in sein Pony verwandelt. Sie hat inzwischen Hufe an Händen und Füßen, Ihr Mund ist so verschlossen, daß jeder Zug am Zaumzeug intensive Schmerzen bereitet. So hat sie sich als sehr gelehrig und gehorsam herausgestellt und ist – anders als früher – offensichtlich glücklich.
Wir ließen S. und Nancy nach dem Essen noch stehen und spielten etwas mit Peitsche und Strom. Schließlich bekam Carla den Auftrag, die beiden für die Nacht in einem Käfig eng aneinander zu ketten. S. sollte noch einmal das Gefühl der körperlichen Berührung haben, denn dies würde bald so nicht mehr möglich sein.
Ich wußte, daß S. wahnsinnig erregt war. Wir hatten über das jetzt Kommende oft genug gesprochen, und wir waren dabei, ihre und meine ultimativen und extremsten Phantasien zu verwirklichen. S. mußte in dieser Nacht, kaum noch bewegungsfähig und eng an ihre Freundin Nancy gefesselt, ein Feuerwerk von erotischen Gedanken ebenso wie Ängsten haben. Ich nahm sie am Morgen in den Arm und sprach zu ihr darüber. Ich sagte ihr, was ich glaubte als ihr Empfinden wahrzunehmen. Ich sprach zu ihr über die Ängste, die sie jetzt empfinden müßte. Ich sagte ihr, daß ich beabsichtigte, sie jetzt extrem und dauerhaft einzuschränken. Ihr Körper würde bis an seine Grenzen belastet werden, und sie müßte mit starken Schmerzen rechnen. Sie würde nicht mehr als S. zu erkennen sein, sondern als erotisches Phantasiewesen, dessen Anblick erregt und zur Benutzung einlädt. Zugleich würden ihre Sinne weiter eingeschränkt. Ihre gesamten Wahrnehmungen würden künftig kontrolliert und stark reduziert. Als Lustsklavin würde sie sich schließlich auf die Wahrnehmungen beschränken können und müssen, die sie zugleich erregt und meist unerfüllt hielten.
Ich sagte ihr, daß ich mich an unsere gemeinsamen Phantasien erinnere, an denen wir uns aufgegeilt hatten. Und ich fragte sie noch einmal, ob sie das alles wirklich wolle. Sie nickte und schmiegte sich an mich, so gut dies ging. Ich nahm sie in den Arm, küßte ihren verschlossenen Mund und sagte ihr noch einmal, daß ich sie über alles liebe, und ich versprach ihr, bis ans Lebensende für sie zu sorgen.
Ich hatte S. in den letzten Monaten sorgfältig auf diese Tage vorbereitet. Die Änderung ihrer Körperfunktionen war ein Teil. S. besaß inzwischen wie Nancy eine Magensonde. Damit war eine Ernährung durch den Mund überflüssig geworden. Schließlich sollte sie auch der Geschmackssinn nicht von der Konzentration auf ihre Funktion als Lustsklavin abhalten.
S. Taille hatte ich in der gleichen Zeit immer enger geschnürt. Wir hatten mehrere immer engere Korsetts verbraucht, so daß S. – ähnlich wie Carla – inzwischen eine hocherotische Wespentaille besaß. Diese – und andere – Veränderungen galt es jetzt permanent zu machen. So hatte ich S. Arme durch entsprechende Fesselungen immer mehr auf ihre künftige Position vorbereitet.
Doch ich wollte die Veränderung von S. nicht einfach geschehen lassen. Wir hatten eine ganze Reihe von engen und vertrauenswürdigen Freunden, die teils selbst BDSM in den unterschiedlichsten Varianten lebten, teils auch nur an unserem Weg Anteil nahmen, ohne ihn zu teilen. Diese Freunde, die die bisherigen Veränderungen an S. erfahren und miterlebt hatten, wußten – mit seinem Einverständnis – auch von John. So bot es sich an, diese Freunde zu einer Feier einzuladen, die zugleich die Vorstellung von John und Nancy und den Abschied von der alten S. zum Gegenstand hatte.
An diesem Abend trug S. natürlich wieder sehr erregende Kleidung, High Heels mit einem Schaft bis fast zum Schritt, schulterlange schwarze Handschuhe und dazu ein extrem geschnürtes Korsett. Ihre Sc***de an Brust und Genitalien waren frei zu sehen, aber ihre Fesseln hatten heute nur symbolischen Charakter und schränkten sie nicht wirklich ein. Ja, ich hatte S. sogar gegen ihren angedeuteten Protest den Mundverschluß entfernt, denn es war mir wichtig, daß sie Gelegenheit hatte, sich noch einmal mit ihrer Stimme von allen Freunden zu verabschieden.
Es wurde eine große und schöne Party. Carla hatte sich bei der Vorbereitung viel Mühe gegeben, und tat alles, damit alle Gäste sich wohl fühlten. Ihr Stahl- und Latexleib mit dem angedeuteten Dienstmädchenkostüm wurde viel bewundert, und einige Gäste waren enttäuscht, als ich Ihnen sagte, daß Carlas Keuschheitsgürtel ernstgemeint sei, und daß sie nicht für sexuelle Spiele zur Verfügung stehe.
Nancy war wie S. gekleidet, aber so auf einem Ständer befestigt, daß ihr Genitalsc***d und der Mundsc***d gut zu betrachten waren. Nancy trug ihre Hände wie so oft in einem Monohandschuh auf dem Rücken, und an ihrem Mundsc***d war zur Demonstration der Festigkeit eine schwere Kette mit einem 10-kg-Gewicht befestigt. Die Kette war auch an ihren Brustringen so befestigt, daß die Last sofort schmerzhaft an den Ringen gezogen hätte, hätte sie den Kopf nicht mehr gerade gehalten und den Mundsc***d entlastet. So stand Nancy kerzengerade im Raum und wurde selbstverständlich von vielen Gästen belagert, die Johns Werk einmal genau aus der Nähe betrachten wollten.
Nachdem ich in einer kurzen Begrüßung John als den Schöpfer von S. Verschlüssen und Nancy als sein erstes Keuschheitsobjekt vorgestellt und gleichzeitig in groben Zügen dargestellt hatte, was in den nächsten Tagen mit S. geschehen würde, waren John und S. wie auch Nancy endgültig die Stars des Abends. Ich habe gestaunt, wie viele Frauen S. zu ihrem Entschluß gratulierten. Viele sagten ihr, daß sie sie für ihren Mut bewunderten und beneideten. Es waren oft gerade die Frauen unter den Gästen, die S. und John ein Loch in den Bauch fragten. Einige von ihnen sprachen sogar sehr offen über ihre Phantasien von Keuschhaltung und Versklavung und über die Widersprüche zwischen tief empfundenen Wünschen nach Unterwerfung und dem politisch korrekten Frauenbild unserer Zeit.
S. war an diesem Abend sehr gut aufgelegt. Sie erzählte sehr freudig von ihren Erfahrungen seit ihrer Versiegelung, sie sprach darüber, daß sie sehr sehr froh sei, in der letzten Zeit immer mehr auf ihre erotische Funktion reduziert worden zu sein. Und schließlich, als es schon spät geworden war, bat sie um etwas Ruhe und hielt eine Abschiedsrede:
„Liebe Freunde, Ihr seid heute der Einladung meines Herrn gefolgt, um Abschied zu nehmen. Ihr nehmt Abschied von der S., die Ihr kennt. Die neue S. wird anders sein. Sie wird eine Traumfigur sein, eine Figur aus einem erotischen, bizarren Traum, die Wirklichkeit geworden ist. Ihr werdet viel Phantasie brauchen, um hinter dieser Figur den Menschen wieder zu erkennen, der ich einmal war.
Es ist meine Bestimmung, mein Wunsch und meine Freude, Sklavin zu sein. Ich habe freudig gelernt, daß der Wille meines Herrn für mich Gesetz ist. Ihr wißt, und Ihr habt es heute wieder sehen können, daß er mich schon vor einigen Jahren mit Hilfe von John von der Verantwortung für meine Lust befreit hat. Ich bin glücklich darüber, und ich habe gelernt, Freuden und Leiden, Lust und Entzug dankbar so anzunehmen, wie es meinem Herrn für seine Sklavin gefällt.
Nun hat mein Herr entschieden, daß ich künftig ausschließlich als Lustsklavin dienen soll. Da ich ihm möglichst große Lust und Freude bereiten soll und will, wird er mich von allem befreien, was davon ablenken könnte. So benötige ich mein Sprachvermögen nicht mehr, denn es könnte die Funktion meines Mundes als eine meiner Lustöffnungen einschränken. Mein Herr wird die volle Kontrolle und Verfügung über alle meine Sinne übernehmen und ihren Gebrauch so weit unterbinden, daß ich nicht mehr von meiner Aufgabe abgelenkt werden kann. Ich werde nur noch sehr eingeschränkt und nur unter seiner Kontrolle mit anderen kommunizieren können.
Da ich die Phantasien meines Herrn kenne und teile, weiß ich, das ich künftig das sein darf, was ihn am meisten erregt: Ich werde ein Lustobjekt in bizarren Formen sein. Ich werde sehr streng gefesselt sein, ich werde für seine Lust starke Schmerzen erleiden dürfen. Ich werde immer in einer Haltung und Aufmachung, die ihm Lust bereitet und mich gut benutzbar macht, für ihn bereit sein dürfen. Ich werde mich nur doch dann bewegen können, wenn er es wünscht.
John und mein Herr werden morgen beginnen, mich umzuwandeln. Dieses sind daher die letzten Worte, die ihr von mir hören werdet. Ich bitte Euch, daß ihr meinem Herrn und mir weiter gute Freunde bleibt. Ich werde von meinem Herrn alles erfahren, was er für richtig hält, und wenn es ihm gefällt, werde ich auch über ihn antworten können.
Ich bin glücklich, daß mein Herr es mir möglich macht, seine und meine Träume zu erleben und nach meiner Neigung und Bestimmung als Sklavin zu leben. Ich weiß von vielen von Euch, daß ihr ähnliche Träume habt. Ich will Euch Mut machen. Seht Euch meine Freundin Nancy an, seht Euch mich an. Wir sind glückliche Sklavinnen. Wir lieben unsere Herren, und das Dienen und Leiden zur Freude unserer Herren ist für uns der schönste Lebensinhalt. Lebt Eure Träume! Laßt Euch nicht von falschen Leitbildern unterdrücken.
Und nun sage ich Euch auf Wiedersehen. Ihr werdet mich sicher in anderer Form wiedersehen können, ich Euch vielleicht nicht, aber das entscheidet mein Herr.“
Und dann kam S. auf mich zu, kniete nieder und sagte laut: „Herr, Deine Sklavin ist bereit!“
Ich nahm den Stahlbügel und schob ihn durch die Lippen- und Zungenringe. Dann schob ich das Schloß durch Bügel und Nasenring und durch eine Führkette. So geleitete ich sie aus dem Raum. Fast jeder unserer Freunde gab ihr noch einen Abschiedskuß. Zwei der Frauen nahmen sie besonders liebevoll in den Arm, und ich hörte, wie eine von ihnen zu ihr sagte: „S., Du bist mein Vorbild. Ich bewundere Dich, und Du gibst viel Mut. Ich hoffe, daß ich eines Tages auch Deinen Weg gehen darf.“
Ich brachte S. ins Schlafzimmer, entkleidete sie und brachte sie ins Bett. Als sie angekettet war, ging ich noch einmal zurück, aber die Gäste waren gegangen. Nachdem John auch Nancy versorgt hatte, tranken wir noch gemeinsam einen Schluck, aber es wollte kein Gespräch aufkommen. Wir waren zu sehr mit dem nächsten Tag beschäftigt.
Am Morgen begann John mit seiner Arbeit. Nancy wurde so aufgestellt, daß sie bei der Arbeit zusehen konnte. John wollte, daß sie alles genau sieht, denn Nancy sollte wissen, daß auch ihr noch einige Veränderungen bevorstehen.
Seit dem Anbringen des Keuschheitssc***des an S. war die Klebetechnik weiterentwickelt worden. Es genügte inzwischen, daß die entsprechend beschichtete Innenseite eines Sc***des mit einer Art Klebstoff bestrichen und dann an die Haut angepreßt wurde. Eine Vorbehandlung der Haut über das Rasieren und die Haarentfernung hinaus war nicht mehr erforderlich. Die Klebesubstanz beinhaltete bereits das Mittel, das die Zellproduktion in der Haut beendete. So entstand bereits nach wenigen Stunden eine unauflösliche Verbindung zwischen Körper und Metall.
John begann mit der Verwandlung von S. Oberkörper. Ihr künftiger Stahlkörper bestand aus zwei Halbschalen, die die enge Schnürung von S. Taille endgültig fixierten. Die vordere Halbschale begann knapp oberhalb des Keuschheitssc***des und reichte bis knapp unterhalb des Halses. Über der Magensonde war eine Aussparung angebracht, durch die die Sonde geführt und mit einem Rohr auf der Außenseite des Korsetts verbunden wurde. Diese Öffnung wurde später abgedeckt, die Abdeckung kann aber zu Servicezwecken entfernt werden. Am oberen Rand und an den Seitenrändern waren bereits die Aufnahmen für das Halskorsett bzw. für das Rückenteil vorgesehen. Ich hatte den Wunsch geäußert, S. Brüste noch optisch zu vergrößern. John hatte daher das Vorderteil so ausgelegt, daß über die jetzigen Brustteile eine weitere Schale mit einer deutlich größeren Oberweite gelegt wurde. Dies schaffte den Raum, um hier einige Bauteile unterzubringen, deren Zweck später zu beschreiben sein wird.
S. hatte sich also zunächst in diese Vorderschale zu legen, allerdings war es mehr ein Hineinpressen als ein Legen. Ihre Taille war zwar extreme Schnürung gewohnt, denn ich hatte S. schon die letzten Wochen bis auf das verabredete Maß eingeengt. Dennoch war es Schwerarbeit, sie so in die Schale zu drücken, daß die Rückenschale aufgesetzt werden konnte.
Das Rückenteil wurde auf Paßstifte aufgesetzt, die beim Aufdrücken einrasteten. Auch hier war einige Kraft erforderlich, um die Taille in ihre endgültige Form zu bringen. Die Stoßfuge zwischen Vorder-und Rückenteil lötete John mit einer Art Weichlot zu und schliff sie dann ab. Als Ergebnis wirkt der Oberkörper jetzt wie ein Teil. Es ist nicht mehr zu erkennen, daß er aus zwei Teilen zusammengefügt ist.
Schon jetzt sah S. faszinierend aus. Der glänzende Stahl, die Wespentaille und die riesige Brust, das war schon kein normales menschliches Aussehen mehr, das war schon ein Phantasiewesen. Aber es sollte ja weitergehen. Als nächstes wurden die Arme befestigt.
Auch die Arme wurden mit Metallschalen verkleidet. Zunächst wurden Ober- und Unterarme versorgt, schließlich kamen die Hände in feste Stahlhandschuhe. Eine Bewegung der Finger ist damit nicht mehr möglich, einzige Ausnahme sind die Zeigefinger, die einen geringfügigen Spielraum haben. Sensoren übertragen diese Bewegungen, so daß dies für S. die einzige Kommunikationsmöglichkeit darstellt. Die Verkleidungen sind wie bei einer Rüstung so konstruiert, daß jedes Element das nächsthöhere etwas überlappt. So konnten an allen Gelenken kleine Stellmotoren angebracht werden. Die Arme können damit nicht mehr selbst bewegt, sondern nur noch ferngesteuert werden. Diese Möglichkeit ist aber ohnehin nur für Ausnahmezwecke vorgesehen, denn normalerweise werden die Arme völlig unbrauchbar gemacht, da sie ja bei einer Lustsklavin im allgemeinen nicht benötigt werden. In der Grundstellung sind die aneinandergepreßten Händen zwischen die Schulterblätter hochgezogen und die Ellenbogen hinter dem Rücken gegeneinander gedrückt. Für diese Armhaltung sind am Rücken Befestigungspunkte vorgesehen. Außerdem kann eine weitere Stahlabdeckung aufgesetzt werden. Wenn diese Rückenabdeckung getragen wird, ist von den Armen nichts mehr zu sehen. Der Oberkörper wirkt durch die integrierten Schultern noch breiter und der Kontrast zur Wespentaille wird noch verstärkt.
Als John die Verwandlung von S. bis zu diesem Punkt gebracht hatte, merkte ich, daß S. zu kämpfen hatte. Das Verstauen ihrer Arme war natürlich extrem anstrengend und sehr schmerzhaft. Wir hatte zwar entsprechende Fesselungen schon geübt, aber eine Lederfessel – und sei sie noch so fest – läßt immer noch etwas Spielraum. Diese unerbittliche Befestigung ihrer Arme, der Schmerz, die völlige Unmöglichkeit der Bewegung hatte S. doch getroffen. Ich merkte, daß ihr Tränen kamen.
Ich nahm sie in den Arm und führte sie vor einen Spiegel. „Du wirst immer schöner!“, sagte ich ihr. Sie schaute lange in den Spiegel, und dann nickte sie. Die Tränen standen noch auf ihrem Gesicht, zugleich strahlte sie mich mit einer intensiven Freude an, wie ich sie so bei ihr noch nie gesehen hatte. „Gefällt Dir, was Du siehst?“ fragte ich Sie. Sie nickte intensiv. „Sollen wir wirklich weitermachen?“ Sie nickte wieder. „Oder sollen wir aufhören?“ Kopfschütteln. „Du wirst bald nicht einmal mehr nicken oder den Kopf schütteln können. Willst Du das wirklich?“ Ihr schossen wieder Tränen ins Gesicht, aber zugleich nickte sie wieder und wieder.
John machte weiter mit der Befestigung des Halskorsetts. Die üblichen Schritte: Einpassen der vorderen Schale in die Oberkörperschale, dann Einfügen der hinteren Schale. Verlöten und Abschleifen der Fugen. Schon reichte der Stahlleib bis zum Unterkiefer und zum Hinterkopf. Das Halskorsett streckt den Hals, erzwingt eine aufrechte Kopfhaltung und macht jede Bewegung unmöglich.
Der nächste Schritt war wieder ein schwerer Eingriff, denn jetzt wurde der Mundverschluß montiert. Die Konstruktion war prinzipiell die gleich wie bei Nancy. Das Grundprinzip, einen Mundspreizer mit Zunge und Lippen zu verschrauben, hatte sich bei Nancy bewährt. Im Detail hatte John die Konstruktion noch etwas verbessert, besonders wurde nun der Druck auf das Gebiß gleichmäßig ausgeübt. Verformungen des Kiefers konnten so vermieden werden. John arbeitete routiniert und schnell. Da alle Piercings vorhanden waren und paßten, dauerte es nur wenige Minuten, und alle Auf- und Einsätze waren befestigt. S. Mund war nur noch eine Lustöffnung.
Es war inzwischen Abend geworden. John beendete seine Arbeit für diesen Tag. Ich stellte S neben Nancy auf und bewunderte sie. Ich stellte mir vor, welche Gedanken, welche Gefühle S. jetzt haben mußte. Ihr Körper wurde mit eisernem Griff verformt. Ihre Taille und ihre Arme mußten sie schmerzen, ihr Kopf war nicht mehr zu bewegen. Ihr Mund war nur noch als Lustgrotte zu gebrauchen, ihre Zunge schmerzte bei jedem Versuch zu sprechen. Sie wußte, es würde am nächsten Tag weitergehen. Und sie war so schön, so aufregend, so erotisch. Ich war wieder einmal unendlich stolz auf mein Weib, meine Lustsklavin.
Nancy wurde für den Abend bis auf eine lange Befestigungskette von ihren Fesseln befreit. Sie sollte bei S. bleiben und für sie sorgen, wenn sie Probleme haben sollte. Nancy nahm S. sehr liebevoll in den Arm und betrachtete sie lange und intensiv. Sie strich über den Stahlleib und kam dann langsam zu John gekrochen. Sie kniete vor ihm nieder und legte ihren Kopf in seinen Schoß. „Beneidest Du S.?“, fragte er sie. Ihre Antwort war eine Kopfbewegung, die wohl ein Ja und ein Nein zugleich ausdrücken sollte. „Schau Dir S. gut an und stell Dich darauf ein, daß ich auch mit Dir noch einiges vorhabe!“ sagte John. Nancy berührte mit dem Mundsc***d und der Stirn seine Füße und kroch zu S. zurück.
Carla hatte inzwischen für das Abendessen gesorgt. Sie war während der Arbeit an S. in der Küche beschäftigt, so sah sie erst jetzt die Veränderungen an S. Sie schaute S. intensiv an, sie suchte S. Arme und Mund, und selbst unter ihrer schwarzen Latexhaut war ihre Verblüffung deutlich zu sehen. Sie konnte ja nichts sagen, und auch ich ging nicht auf ihre Verwunderung ein, sondern forderte Sie nur auf, das Essen schnell zu servieren. Aber ich merkte Carla an, daß sie in Gedanken nicht bei ihrer Arbeit war. Sie vergaß die Hälfte, schüttete John Suppe über die Hose und stellte schließlich noch Salz zu Kaffee hin. Ich mußte erst ein paarmal nachdrücklich die Fernbedienung benutzen, um Carla zur Konzentration zu bringen.

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