Emma Watson – 20 Shades of Red (Teil 8)

Juni 27, 2017

Was bisher geschah (für alle die, die Teil 1-7 nicht lesen wollen):
Michael van Haagen, Sohn eines Reeders aus Hamburg, lernt in New York zufällig die britische Schauspielerin Emma Watson kennen und verliebt sich in sie. Nach Jahren treffen sich die beiden wieder auf Hawaii, wo Michael unter dem Namen Mike Bay lebt. Sie führen ihre Beziehung, in der BDSM eine zentrale Rolle spielt, fort und mehr und mehr entwickelt sich wahre Liebe. Um Emma nahe zu sein, übersiedelt Mike nach London, wo er gerade im Begriff ist, sein neues Haus zu beziehen……..

„So, Mister Bay, das hier ist es!“

Stolz blieb Bertram Brady, seines Zeichens Makler und Seniorpartner von Brady, Eastwood, Pierce & Stewart, Hausvermittler, vor einem niedrigen schmiedeeisernen Tor stehen, dass in einen kleinen Vorgarten führte. Dort stand ein mächtiges Reihenhaus aus viktorianischer Zeit, mit einer prächtig beschlagenen Haustür und zwei Säulen, die das Vordach trugen.

Mike sah sich „sein“ Haus einen Moment lang an.

„Lady Felicitas hat immer größten Wert auf ein gefälliges Aussehen gelegt….“ sagte Brady und öffnete die Türe.

„Es gefällt mir, Mister Brady. Ja, wirklich, es gefällt mir. Ich komme mir vor wie in einem Roman von Conan Doyle. Gleich kommt Sherlock aus der Türe und…….“

Mike konnte nicht weitersprechen, denn im selben Moment wurde die Haustüre tatsächlich aufgerissen und eine junge, schwarzhaarige Frau rannte ihn beinahe über den Haufen.

„Oh, so sorry. Aber ich hab‘ es so eilig. Entschuldigung. Auf Wiedersehen…..“ Und sie rannte mit wehenden Haaren davon.

Mike holte Luft.

„Was war das denn?“ fragte er dann.

Brady druckte herum. „Das, uhm, das, Sir, war das kleine Problem, von dem ich vorhin gesprochen habe…..“

Mike schmunzelte. „Naja, sie war mindestens 1,70. Also von klein kann da ja wohl keine Rede mehr sein…..“

„Sie ist die Untermieterin von Lady Felicitas, die Sie mit dem Kauf mit übernehmen mussten. Eine angehende Konzertpianistin. Wohnt in der Dienstbotenwohnung im Erdgeschoß. Übt viel. Lady Felicitas war ja schon ein wenig schwerhörig. Aber die junge Dame hat schon seit eineinhalb Jahren keine Miete mehr bezahlt. Sie haben die fälligen Mieten im Kaufpreis mit abgelöst. Also sind die jetzt ihr Problem…..“

Während Brady sich seinen Kummer von der Seele geredet hatte, waren sie über die breite Treppe in den ersten Stock hinauf gestiegen. Hier begann die „Herrschaftswohnung“.

„Darf ich aufschließen?“ fragte der Makler und öffnete für Mike die Wohnungstüre. Mike trat fast ehrfürchtig ein und war in den nächsten zehn Minuten schier überwältigt von der Gediegenheit und Schönheit der Wohnung. Sie war perfekt eingerichtet, im Stil der Britischen Oberklasse und es fehlte weder der Kamin noch die Sitzgruppe mit dem Ledersofa. Eine große Bibliothek nahm eine ganze Wandseite ein und anscheinend hatte die Lady all ihre Bücher dagelassen.

Schließlich ließ sich Mike in das Sofa fallen.

„Ich bin hin und weg, Mister Brady. Das ist atemberaubend…..“

Der Makler freute sich. „Danke, ich wusste, es wird Ihnen gefallen….“

„Und die Lady hat nichts mitgenommen?“

„Nur einige private Gegenstände. Aber im ‚Seaview Retirement Home‘ konnte sie nicht viel mitbringen. Kinder sind keine da, daher…..“

„Wer ist diese Lady Felicitas überhaupt?“ fragte Mike.

„Lady Felicitas McArnold. Sie ist die Witwe von Rear Admiral Donald McArnold, einem wichtigen Mitglied der britischen Marineführung nach dem 2. Weltkrieg. Alter schottischer Adel, wenn ich es richtig in Erinnerung habe….“

„Und was denken Sie, würde sich die Lady über einen Besuch von mir freuen? Ich meine, das gehört sich doch….“

„Sie hat es nicht direkt gesagt, aber….. ich denke, sie würde sich freuen und sie erwartet es, dass Sie ihr Ihre Aufwartung machen. Die Adresse und Telefonnummer ist in den Unterlagen. Ich habe die Wohnung generalreinigen lassen, die Küche ist gemäß ihren Wünschen neu bestückt, sowohl was Geschirr als auch Lebensmittel angeht. Die Reinigungsfirma wird mit Ihnen einen Termin wegen einer Reinigungskraft ausmachen, die dann vorbeischaut. Haushälterin brauchen Sie ja wohl keine?“

„Momentan nicht. Ich weiß nicht, wie viel ich hier sein werde. Wo ist eigentlich das Schlafzimmer?“

„Hier drüben!“ sagte Brady und öffnete eine Türe.

„Gigantisch….“ entfuhr es Mike. Ein riesiges Bett mit großen Spiegeln an den Schranktüren….

„Die alte Lady muss sich doch in dem Bett verloren haben…..“ feixte Mike.

„Unterschätzen Sie Lady Felicitas nicht. Die alte Dame hat was…..“ meinte Brady kryptisch und holte aus seiner Mappe einige Unterlagen.

„So, wenn Sie bitte jetzt noch hier, hier und hier unterschreiben, dann gehört das Haus Ihnen. Ich werde dann morgen auf das Guthaben zugreifen und die Bezahlung abwickeln….“

„Ja, danke. Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden mit Ihnen, Mister Brady!“

„Danke, Sir. Und denken Sie bitte an die junge Lady im Erdgeschoß. Sie scheint etwas ängstlich zu sein, dass sie aus der Wohnung raus muss…..“

Mike nickte. „Man wird sehen……“

******

Am Nachmittag war der Wagen des Hotels gekommen und hatte Mikes Koffer gebracht. Er hatte einige Zeit mit dem Verräumen seiner Kleidung verbracht und sich dann den ersten Tee in seinem neuen Reich gegönnt. Er war glücklich und freute sich schon auf die Tage und Nächte, die er mit Emma und Sophie hier würde verbringen können.

Er hatte gerade angefangen, sein Kopfkino laufen zu lassen und Sophie in Gedanken wieder einmal so richtig zu ficken, als es an der Türe läutete.

„Nanu, wer kann das sein?“ fragte er sich und lief durch den Flur zur Eingangstüre. Draußen stand die schwarzhaarige junge Frau, die ihn am Morgen beinahe überrannt hatte. In der Hand hatte sie einen Laib Brot und ein Säckchen mit Salz.

„Ich hoffe, ich störe nicht….“ sagte sie mit einer leicht rauchigen Stimme, die bei Mike sofort Wohlgefallen auslöste.

„Aber nein. Mister Brady, der Makler, hat mich schon vor Ihnen gewarnt…..“ sagte Mike freundlich und machte eine einladende Handbewegung.

„Im Land meines Vater ist es üblich, den neuen Nachbarn mit Brot und Salz zu begrüßen….“ sagte die junge Frau und hielt Mike etwas unsicher ihre kleinen Geschenke entgegen. Mike nahm sie ihr aus den Händen und machte ein einladendes Gesicht.

„Ich danke Ihnen, das ist sehr freundlich. Aber bitte, kommen Sie doch weiter……“

Er legte die Geschenke auf einen kleinen Tisch im Vorraum.

Dann gingen sie in das Wohnzimmer und die junge Frau ließ sich selbstbewusst in einen der großen Sessel fallen. Erst als sie saß, bemerkte sie ihren Fauxpas.

„Oh, entschuldigen Sie. Das war bei Lady Felicitas immer ‚mein‘ Platz…..“

„Dann behalten Sie es doch bei, mich stört es nicht….“ sagte Mike und versuchte, sich binnen weniger Sekunden ein Bild von seiner neuen Bekanntschaft zu machen.

Die junge Frau hatte ein markantes Gesicht, schön geschnitten. Sie musste eine Griechin sein oder zumindest aus dieser Region der Welt stammen. Pechschwarze lange Haare, eine feine Nase. Schöne Arme und perfekte Hände, wie man sie zum Klavierspiel wohl braucht.

Mike bemerkte mit Wohlwollen die perfekten C-Brüste, die sich ohne jeden BH unter dem Shirt abzeichneten und die schönen braunen Schenkel, die unter einem ziemlich kurzen schwarzen Rock hervorschauten. Sie war mit Sicherheit eine Sonnenanbeterin und Mike fand sonnengebräunte Haut schon immer äußerst lecker. Alles in allem, so stelle er für sich fest, ein sehr erfreulicher Anblick.

„Also, Miss…….“

„Mein Name ist Irina Kostopulova, aber alle nennen mich einfach Irina oder Kosti….“

„Also, Miss Irina, was denken Sie, wie gestalten wir unser zukünftiges Zusammenleben? Ich habe Sie ja praktisch mit dem Haus eingekauft und würde Sie gerne kennenlernen. Erzählen Sie mir bitte etwas über sich, damit ich mir ein Bild machen kann…..“

„Mein Vater ist Grieche, meine Mutter stammt aus Ungarn. Ich war wie man so sagt ein Wunderkind und spiele seit meinem 4. Lebensjahr Klavier. Viel studiert, viele Preise und jetzt, mit 24, baue ich mir hier in London eine Karriere auf. Funktioniert recht gut. Und die Wohnung hier….. ist einfach ideal, weil ich üben kann und mein stundenlanges Musikzieren niemanden gestört hat. Bis jetzt jedenfalls…..“

„Soso, Sie sind also Pianistin. Das gefällt mir. Ich hab‘ für Musik immer etwas übrig gehabt und ich denke, wir werden uns schon einig werden…..“

„Lady Felicitas war immer recht nett, sie hat nie gemahnt oder gedroht….. Ich habe ab und zu für sie gespielt und ihr Gesellschaft geleistet….“ versuchte die junge Pianistin, das Gespräch in Richtung Miete und Geld zu lenken.

Mike unterbrach sie.

„Ich bin ein schlechter Gastgeber. Möchten Sie was trinken?“

„Gin Tonic, bitte…:“ sagte Irina und sah Mike lachend an.

Mike sah sich kurz um. Nach zwei Sekunden gab er auf. Irina bemerkte seinen fragenden, etwas hilflosen Blick. Mike grinste.

„Ja, ich gebe zu, ich habe noch keine Ahnung, wo die Hausbar ist. Könnten Sie…. Ich hätte gerne einen Whisky!“

Irina sprang auf und ging zum großen Wandverbau des Zimmers, wo sie eine Türe zur Seite schob und eine gigantische Hausbar zum Vorschein kam. Die bemerkte Mike aber nur am Rande, da seine Blicke auf dem perfekten Hintern der jungen Dame ruhten.

„Mein Gott…:“ dachte er bei sich, „was für ein Arsch…..“

Aber Mike rief sich zur Ordnung. Irina kam durch den Raum und reichte ihm sein Glas. Ihre Brüste wippten leicht. Mike hasste sich für seine Gedanken.

„Also, Miss Kostupo…..“ begann er.

„Kostopulva. Aber nennen Sie mich Irina…“

„Dann müssen Sie Mike sagen…“

„Gerne!“

„Also, Irina, die Sache ist die. Ich habe dieses Haus gekauft, weil ich in Zukunft in London leben möchte, aber ich habe keine Ahnung, wieviel ich davon wirklich anwesend sein werde. Ich reise viel und versuche mich in einem neuen Business, das meine häufige Abwesenheit erfordern wird. Daher mag ich die Idee, dass jemand ständig hier lebt und etwas auf das Haus achtet. Ich bin auch ein Freund der Kunst und mag Klaviermusik, daher denke ich über einige Varianten nach, wie wir das Problem der alten Mieten lösen und das der kommenden Mieten gestalten können…..“

Noch während Mike sprach, hatte er sich schon spontan entschlossen, der jungen Dame vorerst unter die Arme zu greifen und überhaupt keine Miete zu verlangen. Er konnte es sich leisten, es ging ihm blendend und warum sollten nicht auch andere Menschen etwas davon haben? Aber er wollte trotz allem ausloten, wie weit er bei ihr gehen konnte. Was würde sie dafür alles tun?

„Das denke ich auch. Wissen Sie, dass Sie mich an Connery erinnern? Der weiße Bart und so…..“

„Jetzt schmeicheln Sie mir aber, Irina. Was nicht notwendig ist. Ich bin lediglich ein Mann, der attraktive und intelligente Frauen schätzt und……“

Er hielt inne.

„Bevor ich es vergesse. Wenn Sie hier wohnen bleiben wollen, müssen Sie bei meinem Anwalt eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben…..“

„Warum denn dieses?“ fragte Irina neugierig.

„Ich bin mit einer ziemlich bekannten britischen Schauspielerin liiert, die Wert auf Diskretion legt…..“

„Doch nicht Keira Knightly?“ fragte Irina entwaffnend ehrlich.

„Nein. Sie ist eher eine kleine Hexe…..“ feixte Mike.

„Eine Hexe? Ich verstehe nicht……“ antwortete Irina.

„Werden Sie schon. Ich stelle Euch einander vor, wenn die Zeit reif ist. Aber jetzt zu unserem Problem…..“

„Ich bin fast pleite… Künstlerschicksal.“ sagte Irina und Mike glaubte es ihr.

„Nun gut. Ich will mal nicht so sein und mache Ihnen folgenden Vorschlag. Sie wohnen in den nächsten zwei Jahren mietfrei hier, wenn Sie auf das Haus achten, wenn ich nicht da bin. Ich bin sicher, dass wir beide uns auch gut verstehen werden und gegen ein gutes Gespräch am Abend hatte ich auch noch nie etwas…..“

„Das ist äußerst großzügig, danke!“ strahlte Irina und schlug sehr appetitlich ihre Beine übereinander.

„Aber da sind immer noch die knapp 3.000 Pfund, die ich an Außenständen an die Lady abgelöst habe….“

„Nicht einmahnen, bitte nicht……“

„So warten Sie doch. Ich bin ein Mann unkonventioneller Lösungen und bin alt und reich genug, um auch mal was Ausgefallenes zu tun. Mein Vorschlag ist daher folgender: Sie erfüllen mir drei Wünsche…..“

Irina hielt eine Sekunde lang inne.

„Wie bitte?“

„Ja, ich darf drei Wünsche äußern, die Sie mir erfüllen. Dafür ist die Restschuld getilgt und Sie können sorgenfrei weiter an Ihrer Karriere arbeiten. Und wer weiß, wenn ich Sie einmal gehört habe, vielleicht engagiere ich Sie für einen Soundtrack oder eine Einspielung für einen Film….“

„Sie sind im Filmgeschäft?“

„Sagte ich das nicht?“

„Nein…… Und was für Wünsche sollen das bitte sein?“

„Nun, zwei weiß ich schon. Der dritte……“

Irina setzte sich kerzengerade hin. „Bevor wir weiterreden sage ich ganz offen, ich schlafe nicht mit Ihnen. Ich bin Lesbe und……..“

Mike gefiel ihre Reaktion. Oh ja, sie gefiel ihm.

„Ist doch schön. Warum sollen nicht Frauen auch Spaß an so einem traumhaften Körper haben…. Aber ich habe eigentlich nicht daran gedacht, mit Dir zu schlafen…..“ sagte Mike, obwohl sein Hirn und vor allem sein Penis im Stillen die Worte: „Noch nicht…“ hinzufügte.

„Jaaaaa…………“ kam es gedehnt von Irina.

„Also, lasse Dir erklären: ich führe mit meiner Freundin, die Du noch kennenlernen wirst, ein sehr entspanntes Beziehungsleben und das in jeder Hinsicht. Daher auch die Verschwiegenheitsvereinbarung. Mein erster Wunsch wäre, dass Du für mich und meine Freundin ein kleines Klavierkonzert gibst….“

„Oh ja, kein Problem…“

„Nackt.“

„Nackt?“

„Ja, nackt. Die Rahmenbedingungen brauchen Dich jetzt noch nicht zu interessieren. Du bekommst eine kleine Liste von Stücken und spielst diese für uns so wie der liebe Gott Dich geschaffen hat. Ich werde diesen Wunsch erst einfordern, wenn wir uns gut genug kennen und ich mir im Klaren darüber bin, in welcher Situation das schön wäre….“

Irina überlegte. Was konnte dabei schon schief gehen? Und, ehrlich, der ältere Herr, der ihr gegenüber saß, gefiel ihr irgendwie. Mike übte, ohne das er etwas Besonderes tat, auf sie genau dieselbe magische Anziehung aus wie auf Emma oder Sophie.

„Gut. Das wäre Wunsch Nummer 1. Nun Wunsch Nummer 2.“

„Den kenne ich noch nicht. Das hängt davon ab, wie sich unser Zusammenleben hier entwickelt. Vielleicht äußere ich ihn auch nie. Keine Ahnung.“

„Aha. Und Nummer drei?“

„Der ist die wahre Prüfung. Ich will Dich nackt sehen. Jetzt. Ich werde Dich nicht berühren und nichts tun, was die zarte Pflanze unseres Zusammenlebens hier verdorren lassen könnte. Ich will nur Deinen wunderschönen Körper betrachten. Deine griechische Schönheit verwirrt mich…..“

Eine kleine Pause entstand.

„Ich soll mich ausziehen? Hier und jetzt?“ Irina war hin- und hergerissen.

„Ja, bitte!“

Sie überlegte ein paar Sekunden. Auch sie verwirrte die Situation etwas. Andererseits war sie auf den guten Willen dieses Mannes angewiesen, er hatte ihr ein sehr gutes Angebot gemacht und außerdem fand sie ihn attraktiv und irgendwie anziehend. Prüde war sie eigentlich auch nie gewesen, FKK-Strände waren ihr auch nicht unbekannt, daher…..

„Was tut man nicht alles für eine schöne Wohnung…“ feixte sie schließlich und zog sich das weiße T-Shirt mit einer schnellen Bewegung über den Kopf. Ihre prachtvollen, braun gebrannten Brüste mit den dunklen Warzenhöfen sahen umwerfend aus.

Sie warf ihr Haar nach hinten.

„Deine Brüste sind atemberaubend schön… Wie eine griechische Göttin….“ sagte Mike und er meinte es ehrlich.

Irina nestelte am Reißverschluss ihres schwarzen Minirocks und ließ ihn zu Boden fallen. Ein makelloser Körper, kein Gramm zu viel und keines zu wenig. Ein entzückender kleiner Bauchnabel, einladende Hüften und, als sie sich umdrehte, zwei gigantisch geile Arschbacken, die in perfekte Beine übergingen.

„Höschen auch?“ fragte sie überflüssigerweise.

„Bitte….“ sagte Mike. Er rührte sich nicht von der Stelle.

Sie ließ das knappe Panty zu Boden fallen und stand nun nackt vor ihm. Sie war durchgehend braun gebrannt, hatte also wohl textilfrei in der Sonne gelegen. Mike musste sich zurückhalten, um nicht auf seinem Sessel herumzurutschen. Sein Penis war längst hart geworden. Irinas Tor zu Lust zierte ein kleines dunkles Dreieck über ihrer Muschi, was Mike mit erneutem Wohlwollen zur Kenntnis nahm.

Sie drehte sich zweimal langsam um die eigene Achse.

„Zufriedenstellend?“

„Du bist wahrlich eine Schönheit. Darf ich……“

„Was?“

Ich möchte nur einmal eine Hand von Dir betrachten….“

Sie trat ohne Scheu näher. Sie roch umwerfend gut und ihre Finger waren wunderschön, wie geschaffen für das Klavierspiel. Und für andere Dinge, die Mike ebenfalls liebte. In seinem Kopfkino sah er schon einen dieser Finger in Emmas Arsch verschwinden….. Das waren Aussichten…

„Ich danke Dir, Irina. Damit ist ein Wunsch von mir erfüllt….“ sagte Mike und lehnte sich zurück…

Irina machte keine Anstalten, sich wieder anzuziehen. Ihr Gehirn hatte längst in einen Erregungsmodus geschaltet, ihre Pupillen waren weit, ihre Muschi feucht. Sie zitterte leicht, aber nicht vor Kälte sondern wegen der Schockwellen der erotischen Anspannung, die sich aufgebaut hatte. Mike bemerkte es nicht sofort, da er sich seinem Whiskyglas zugewandt hatte, doch als er sah, das sie sich nicht rührte, setzte er einen fragenden Blick auf.

„Du kannst Dich wieder anziehen……“

Eine weitere Pause. Aber die genügte, um Irina eine Entscheidung treffen zu lassen.

„Darf ich auch einen kleinen Wunsch äußern?“ fragte sie dann mit sanfter Stimme.

Mike reagierte nicht gleich.

„Ja? Natürlich. Aber…. Wie meinst Du das?“

„Bitte spür mich…..“ sagte sie leise.

„Was soll ich?“

„Ich will das Du spürst, was Du bei mir auslöst…… Der Abend verläuft so ganz anders, als ich es erwartet hatte……“

Sie trat wieder näher, nahm Mikes rechte Hand und schob sie etwas zaghaft, aber doch zielorientiert zwischen ihre Beine. Mike spürte die Hitze und die Feuchtigkeit ihrer Muschi.

„Ich dachte, Du bist Lesbe?“ fragte er konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen.

„Schutzbehauptung. Aber das hier ist…. aaaaahhhh!“

Sie stöhnte auf. Mike hatte seinen Zeigefinger ganz sanft in ihrer feuchten Muschi versenkt und streichelte fast zärtlich ihren Kitzler.

„Du bist die erste schöne Überraschung in diesem Haus aber ich will Dich nicht ausnützen. Ich wollte mich wirklich nur an der Schönheit Deines Körpers sattsehen…..

„Ich – nütze – Dich – doch — aus…..“ stammelte Irina unter Stöhnen und dann kam sie. Sie schrie Worte in Griechisch heraus, die Mike nicht kannte und sie kollabierte fast auf seinem Finger. Langsam kam sie zur Ruhe und lächelte ihn an.

„Ich danke Dir, Mike. Ich hatte große Sorgen, daß hier oben ein Arschloch einzieht, aber ich denke wir können gute Freunde werden. Und keine Angst, ich stelle keinesfalls irgendwelche Besitzansprüche. Ich habe eine feste Freundin – Andrea – aber ab und zu mag ich auch einen Mann. Vor allem wenn er so ein Mann ist wie Du……“

Mike hatte wie in einem Reflex den von ihren Säften nassen Finger abgeleckt. So wie er es bei Emma ja auch immer tat.

„Du schmeckst nach Ananas….“ sagte er dann gedankenverloren.

Irina hatte sich wieder anzogen.

„Danke für Deine Unterstützung. Wir werden viel Spaß haben!“

„Das denke ich auch, liebe Nachbarin!“ sagte Mike. „Aber jetzt, komm, erzähl…..“ Dann unterhielten sie sich noch etwas über Irinas Karriere und die Pläne die sie hatte. Mike stellte zu der jungen Frau eine freundschaftliche Basis her, die sich von der gerade stattgefundenen Szene unterschied. Zwar hatte er die Grenzen ohne große Mühe ausgelotet, aber er wollte eigentlich keine neue Gespielin haben. Dazu war ihm die Beziehung zu Emma zu wichtig. So war es am Ende ein ganz normaler Plausch zwischen zwei befreundeten Menschen. Eine Vorspielstunde wurde vereinbart, in der Irina Mike ihre anderen Fähigkeiten zeigen sollte. Es war ein rundum gelungener Einstand im neuen Haus.

Als Mike später im Bett lag, hörte er aus der Wohnung unter sich leise Klaviermusik. Die „Ode an die Freude“. Mike schlief lächelnd ein.

** ** **

Am nächsten Morgen hatte er in dem Seniorenheim angerufen und nachgefragt, ob sein Besuch am Nachmittag willkommen wäre. Der Rückruf kam prompt und es wurde ihm mitgeteilt, dass Lady Felicitas ihn um Punkt 17 Uhr zum Tee erwarten würde.

Mike hatte etwas überlegt, was er zu diesem Anlass anziehen sollte und hatte sich dann, eingedenk des Berufs des verstorbenen Mannes von Lady Felicitas, für seine Kapitänsuniform entschieden. Er hatte sie schon lange nicht mehr angehabt, aber sie passte immer noch wie angegossen.

So gewandet und mit einem großen Blumenstrauß stand er pünktlich um fünf Minuten vor Fünf an der Rezeption des Heimes und wurde von einem adretten Pfleger durch mehrere Gänge bis zur Suite der Lady geführt.

Mike klopfte an.

„Ja, bitte?“ hörte er eine weibliche Stimme.

Mike öffnete die Türe und trat ein. Am Sofa saß eine weißhaarige ältere Dame, mit perfekten Haaren und in einem Kostüm, das direkt aus dem Schrank der Königin stammen konnte. Mike schätzte sie auf ungefähr 80 Jahre, aber man sah ihrer Haltung sofort an, das sie in einer anderen Zeit groß geworden war.

„Lady Felicitas McArnold?“

„Mister Mike Bay?“

Mike trat näher und überreichte die Blumen.

„Oh, Dankeschön. Verzeihen Sie, dass ich nicht aufstehe… Das Alter….“

„Selbstverständlich, Mylady. Ich danke Ihnen für die Gelegenheit, Sie kennenlernen zu dürfen…..“

„Natürlich…..“ sagte Lady Felicitas und musterte Mike, der in seiner Galauniform vor ihr stand, genau.

„Sie sind Kapitän, aber nicht in unserer Navy…..“ sagte sie dann.

„Das stimmt. Ich bin – war – im Hauptberuf Handelsschiffkapitän und nur in der deutschen Marine Kapitänleutnant der Reserve…..“

„Soso, ein Deutscher……“ sagte die alte Dame und fuhr nach einer Sekunde fort: „Ihr habt meinem seligen Mann viel Arbeit gemacht. Er war nach 1945 für fünf Jahre in Hamburg stationiert…..“

„In Hamburg?“

„Ja, Marine-Wiederaufbau. Bloom & Voss, die Dettmars-Werft, van Haagen…..“

„Sagten Sie van Haagen?“

„Ja. Kennen Sie die Familie?“

„Ich bin der Enkel von Friedrich van Haagen, der nach dem Krieg die Werft und die Reederei wieder aufbaute. Wir bauen heute keine Schiffe mehr, aber…..“

„Und Sie nennen sich Bay?“

„Ja, entschuldigen Sie. Das ist eine längere Geschichte…..“

„Die Sie mir bei Gelegenheit ja einmal erzählen können. Bitte setzen Sie sich doch……“

Mike nahm Platz und die alte Dame goss ihm formvollendet eine Tasse Tee ein.

„Etwas Zitrone?“

„Ja, bitte…..“

Es entstand eine kleine Pause. Dann räusperte sich Lady Felicitas und sagte: „Ich hoffe, Ihnen gefällt mein Haus…..“

„Ich muss sagen, ich bin überwältigt. Ich kann nicht glauben, dass sie alles so gelassen haben……. Ich werde gut darauf achtgeben..:“ Mike versuchte, seiner Begeisterung Worte zu geben.

„Danke. Sie wissen ja, was im Vertrag steht. Umgestaltungen und Umbauten erst nach meinem Tod…:“

„Aber Lady Felicitas. Das würde ja alles zerstören. Ich werde alles so lassen, wie es ist….“

Die alte Dame lächelte wieder. Dann räusperte sie sich.

„Mister Bay, ich habe Mister Brady nicht umsonst gebeten, dass er sie zu mir schickt. Ich wollte den Mann kennenlernen, der mein Haus bewohnen wird und ich wollte sehen, was für ein Mensch er ist…..“

„Nun, ich hoffe, mich der Sache würdig zu erweisen. Ich war Kapitän, arbeitete bei meinem Vater in der Reederei, wurde bei einem Schiffsuntergang fast getötet und habe daraufhin beschlossen, etwas anderes zu machen……“

„Und das wäre?“

„Ich bin in das Hotel- und Flugliniengeschäft eingestiegen und dabei recht erfolgreich. Jetzt habe ich mir eine Filmfirma gekauft…..“

„Ein Filmfirma. Interessant. All die schönen jungen Schauspierlinnen….. Sie mögen doch junge Frauen, oder?“

Die Frage überrumpelte Mike etwas.

„Wie meinen Sie?“

„Ich wollte wissen, ob Sie Interesse an Frauen haben. Mein, Gott, die jungen Leute heutzutage sind doch so…. anders!“

Mike lachte. „Ich danke Ihnen für den Begriff der ‚jungen Leute‘. Ich habe meine besten Jahre auch schon hinter mir. Aber, um Ihre Frage offen zu beantworten, ich mochte und mag Frauen. Meine derzeitige Freundin ist sogar erst 27……“

„So jung? Sie Glückspilz…..“

Mike bemerkte, daß die alte Dame irgendetwas am Herzen hatte. Sie schien ihm irgendwas sagen zu wollen, aber anscheinend wußte sie nicht, wie sie beginnen sollte. Also entschloss er sich, ihr ein wenig zu helfen.

„Mylady, wir können hier so offen sprechen wie Sie es wünschen. Ich habe keine Vorbehalte und bin Vertraulichkeit gewohnt…..“

Wieder entstand eine kleine Pause.

„Mister Bay, ich……“

„Ja, Lady Felicitas?“

„Gott, wie fange ich bloß an…..“

„Am Anfang?“

„Nun gut. Also: es gibt in meinem – Ihrem Haus – etwas, von dem Mister Brady nichts wusste, als ich ihm meine Vertretung in den Verkaufsangelegenheiten übertrug….:“

„Ja?“

„Es ist sehr delikat und ich weiß nicht…….“ Sie hielt inne und Mike sah zu seinem Erstaunen, wie eine leichte Röte ihr Gesicht überzog.

„…. ob Sie damit umgehen können.“

„Mein Gott,“ dachte sich Mike, „hat sie im Keller irgendwelche Leichen eingemauert oder hinter einem Wandverbau versteckt?“

„Mylady, ich kann mit allen Dingen dieser Welt umgehen….“

„Sie könnten ein falsches Bild von mir bekommen…..“ warf die alte Dame ein und wurde noch etwas mehr rot, fast wie ein Backfisch, den man beim ersten Zungenkuss ertappt hatte.

„Ist es so ungewöhnlich?“

„Nun ja, für mich war es das nicht. Aber für andere…….“

Mike war irritiert. Worum ging es eigentlich?

„Nun gut. Also. Es gibt im Haus einen Bereich, den Mister Brady nicht kennt. Den ich, wenn überhaupt, nur dem neuen Besitzer preisgeben wollte. Ich denke, Sie sind in Ordnung und ein gestandener Seemann, der damit umgehen kann…..“

„Ja?“

„Wenn Sie im Wohnzimmer vor dem großen Bücherregal stehen, finden Sie in der dritten Regalreihe von oben ganz links eine Ausgabe von Shakespeares „Viel Lärm um Nichts!“. Auf der rechten Seite eine Erstausgabe von „Fanny Hill“.

„Dem Erotik-Klassiker?“

„Ja. Wenn Sie die beiden Bücher gleichzeitig gegen die Rückwand drücken, lösen Sie einen Mechanismus aus, der einen Durchgang freigibt…..“

„Das klingt ja unheimlich…..“ sagte Mike belustigt.

„Nun ja. Ich möchte Sie bitten, sich umzusehen und sich eine Meinung zu bilden. Sie können dann wiederkommen und mir sagen, was Sie darüber denken….“

„Und Sie wollen mir nicht mehr sagen?“

„Nein, momentan nicht. Ich denke zwar, dass Sie in Ordnung sind, aber es ist äußerst schwer für mich, darüber zu reden. Auch weil die Erinnerung an meinen Mann mitschwingt. Wollen Sie mir den Gefallen tun?“

„Natürlich, Lady Felicitas. Wenn Sie es wünschen……“

„Gut. Dann sprechen wir jetzt von etwas anderem. Wie war das mit ihrer Familie in Hamburg……“

* * * * * *

„Mike, hallo, huhu…..!“

Eine helle Frauenstimme veranlasste Mike, sich umzudrehen, gerade als er vor seinem Haus aus dem Taxi stieg. Eine großgewachsene junge Frau mit pinken Haaren winkte ihm aufgeregt von der anderen Straßenseite her zu.

„Was ist…..“ begann Mike, doch dann erkannte er sie.

Sophie.

Rasch händige er dem Taxifahrer eine 20 Pfundnote aus, denn im nächsten Augenblick war Sophie an seiner Seite, warf ihm ihre Arme um den Hals und sprang an ihm hoch wie ein kleines Kind.

„Hallo, Mike, ich……“

Der Rest ging in einem heftigen Kuss unter, den sie dem etwas überrumpelten Mike, der noch immer in seiner Kapitänsuniform steckte, auf die Lippen drückte.

Mike holte Luft.

„Hallo Schönheit, was machst Du denn schon in London. Ich dachte……“

„Ja, toll, nicht. Wir waren mit den Shootings früher fertig und ich konnte einige andere Aufträge verschieben. Ich hatte solche Sehnsucht nach Euch……“.

Vorsichtig schaffte es Mike, die junge Frau wieder auf ihre beiden eigenen Beine zu stellen. Noch immer sah sie ihn total begeistert an.

„Das ist – schön. Du überrumpelst mich nur gerade etwas….“ sagte Mike.

„Oh, störe ich? Nun, das wollte ich nicht…:“ Sie zog ein beleidigtes Gesicht.

„Natürlich störst Du mich nicht. Ich hatte nur gerade einen sehr interessanten Nachmittag……“ – „Musst Du mir alles erzählen. Das da ist also Dein Haus?“ Sie deutete auf Mikes letzte Erwerbung.

„Ja. Woher weißt Du überhaupt…..?“

„Ach, die im Hotel waren so nett, mir zu verraten, wohin Du gezogen bist. Mit dem richtigen Augenaufschlag kann mir halt kein Portier widerstehen….“ sagte Sophie und zog ein aufreizendes Gesicht.

„Die guten alten Hotelportiers. Na gut. Wenn Du schon mal da bist, komm rein und lass uns plauschen. Ich muss nur endlich aus dieser blöden Uniform raus…..“

„Ja, schick. Steht Dir. Aber warum……“ – „Ich war bei der Vorbesitzerin des Hauses zu Gast. Deren Mann war Konteradmiral. Daher dachte ich……“

„Ach so. Und Emma?“

„Mein kleiner Liebling ist immer noch in Portugal und filmt ihren kleinen Actionfilm. Keine Ahnung, wann sie wieder im Land sein wird…..“

„Sehr gut!“ feixte Sophie, „da haben wir Zwei mehr Zeit zum Vögeln!“.

„Na komm, was soll das?“ fragte Mike streng und öffnete die Gartentüre.

„Ist doch wahr. Ich bin ausgehungert. Andrej hat mich nicht besucht, die jungen Männer auf den Philippinen tragen mich zwar auf Händen, ihre Schwänze sind aber sooooo klein…..“ Sie machte mit den Fingern eine eindeutige Geste.

„Also keinen Fick gehabt, seitdem wir uns in Hawaii getrennt haben?“ – „Nein, keinen richtigen Fick. Ab und an was mit dem Dildo, aber sonst….. scheissfad!“

Mike sperrte die Haustüre auf. „Willkommen in meinem neuen Heim!“ sagte er und machte eine einladende Handbewegung. Sie betraten den Flur im Erdgeschoß. Aus der Wohnung von Irina drang Klaviermusik. Sie übte. Sophie lauschte.

„Wer ist denn das?“ fragte sie dann.

„Das ist meine Untermieterin. Irina. Hervorragende Pianistin. Nette Person. Bemühenswerter Körper. Prachtvoller Arsch……“

Sophie verzog das Gesicht.

„Du scheinst Dich ja sofort wieder anderweitig umgesehen zu haben…..“

„Nein, die junge Dame war Teil des Kaufpreises für das Haus. Ich hab‘ nichts mit ihr. Sie ist nur eine junge geile Person, nach eigenem Bekunden Lesbe. Also eher was für Dich……“

„Du Unhold, Du!“ lachte Sophie und stieß Mike in die Seite.

Sie stiegen die Stufen in den ersten Stock hinauf. Nachdem Mike Sophie in seine Wohnung gelassen hatte, war die genauso sprachlos wie er es gewesen war.

„Das ist superwunderschöntoll. Herrlich. Mike, Du kannst es einfach…..“ sagte Sophie und Mike, der sich in einen der Sessel gesetzt hatte, zog sie auf seinen Schoß.

„Ich hoffe es. Aber diese typisch britische Wohnung verdanke ich der Vorbesitzerin. Schön, dass Du wieder da bist. Komm, gibt mir einen richtigen Kuss. Dann ziehe ich mich um und wir können auf Erkundungstour gehen. Dieses Haus birgt angeblich ein Geheimnis….“ Mit diesen Worten zog der die junge Schönheit zu sich, und bereitwillig öffnete sie den Mund. Ihre Zungen fanden sich. Mike spürte den perfekten Körper von Sophie und er freute sich. Ja, er freute sich, dass seine zweite Favoritin wieder im Land war.

Nachdem sie sich ausgiebig geküsst hatte und Mike sich vergewissert hatte, das bei Sophie alles noch am richtigen Platz war, ging er hinüber in das Schlafzimmer, um sich umzuziehen. Sophie kam ihm nach.

„Tolle Spiegel….. Sehr anregend…“ lachte sie und drehte sich in ein paar typischen Modelposen. Mike, der sich das Diensthemd ausgezogen hatte, sah zu ihr hinüber.

„Ja, ich versuche mir immer wieder vorzustellen, was die alte Dame hier früher so alles gemacht hat……“

„Naja, sie war ja auch mal jung….“ sagte Sophie fast entschuldigend und drehte sich weiter. Ihre pinken Haare flogen im Takt ihrer Bewegungen.

„Ich hoffe, Du hast Deine Muschi nicht auch pink gefärbt….“ witzelte Mike und stieg aus der Uniformhose. Nun stand er in seinen Boxershorts da.

„Nein, da unten ist alles Natur wie eh und je….“ antwortete Sophie und trat mit einem schnellen Schritt an ihn heran. Ihre Hand fuhr an die Boxershorts und sie fühlte Mikes halbsteifes Glied in ihrer Hand.

„Möchtest Du mal nachsehen?“ fragte sie mit lüsternem Unterton.

Mike befreite sich von ihrem Griff.

„Später, mein Schatz. Erst wollen wir dem Geheimnis der Lady Felicitas auf den Grund gehen…..“ sagte er und griff nach dem bequemen Hausanzug, den er bereitgelegt hatte.

Sophie zog ein Gesicht.

„Schade!“ grummelte sie.

Mike ließ sich auf das Bett fallen, zog die überraschte Blondine mit einer schnellen Bewegung über seinen Schoß und legte ihren herrlichen Hintern frei. Das Höschen, das das Model trug, war der Rede nicht wert.

Mike ließ seine Hand auf die beiden Arschbacken niedersausen. Sophie quickte auf.

„Mädel, du musst lernen, Geduld zu haben. Diese zur Schau gestellte Geilheit mag ich gar nicht….“

Er hatte wieder jenen Tonfall angenommen, von dem Sophie genau wusste, ab hier hieß es gehorchen oder das Safeword gebrauchen. Mein Gott, wie hatte sie diese Dominanz in den letzten Wochen vermisst……

„Ja, Herr…..“ seufzte sie und fuhr fort: „es ist nur so, ich sehne mich so nach Erziehung…..“

Mike schlug erneut auf ihren Arsch, der schon jetzt leicht rot wurde.

„Das verstehe und begrüße ich. Dennoch ist es nicht notwendig, so offensichtlich geil zu sein. Du wirst Deinen Orgasmus heute schon noch bekommen…..“

Das Spiel gefiel ihm. Sophie gefiel ihm. Es war fast wieder wie auf Hawaii.

Er stellte die Schläge ein und fuhr mit seinen Fingern sanft zwischen ihre Beine. Kein Zweifel, die junge Dame war geil.

Sophie erwartete jetzt zumindest eine kleine Penetration, aber zu ihrer großen Enttäuschung zog Mike seine Hand zurück, streifte ihren Rock wieder über ihren Po und ließ sie aufstehen.

„Du wirst es erwarten lernen……“ sagte er schließlich und schob sie aus dem Schlafzimmer über den Gang zurück bis in den großen Wohnraum.

Dort trat er vor das große Bücherregal.

„So, nun wollen wir mal sehen…..“

Er fand die beiden Bücher so wie die alte Lady es ihm beschrieben hatte und er hatte auch keine Mühe, beide Bücher mit den Händen zu erreichen. Als er die beiden Bände gleichzeitig nach hinten drückte, gab es ein sanftes „Klack“ zu hören und die ganz rechte Regalseite schwenkte leicht nach außen. Mike konnte den Teil an der Außenseite anfassen und wie eine Türe zu sich ziehen.

Er zog den Regalteil weiter heraus und ein Licht ging an. Es beleuchtete einen kleinen Raum hinter dem Regal, nicht viel größer als der Regalteil selbst, nur etwas höher.

„Was ist das?“ fragte Sophie, die hinter Mike am Sofa stehengeblieben war.

„Keine Ahnung, aber wir werden es schon herausfinden…..“ sagte Mike neugierig. Der Raum hinter dem Regal war leer, allerdings – auf der gegenüberliegenden Seite befand sich eine mit rotem Leder gepolsterte Türe, zu der Mike sofort die „James Bond“ – Filme und die Tür zu „M’s“ Büro einfiel.

„Eine schalldichte Türe…. Interessant!“ murmelte Mike und trat in den Raum. Vorsichtig griff er nach der Türklinke, die ohne Widerstand zu bedienen war. Der Raum war nicht abgesperrt…..

„Ich warte hier…“ ließ sich Sophie vernehmen. Ihr war die ganze Sache nicht geheuer.

Mike öffnete die Türe, die nach innen schwang, vorsichtig und tastete nach einem Lichtschalter, der sich auch tatsächlich links an der Wand befand. Neonröhren flackerten, dann wurde es im Raum hell.

Mike war in der Türe stehen geblieben. Was zum…..

Sein Blick fiel auf die gegenüberliegende Seite des Raumes. Die Wand wurde von einem großen schwarzen Kreuz in X-Form beherrscht. Ledergurte hingen daran. Mike bekam große Augen.

An der linken Seite des ca. 12 m² großen Raumes befand sich eine Art Anrichte mit Laden und eine Reihe von Wandschränken. Auf der Anrichte lagen, fein säuberlich aufgereiht, eine Reihe von Gegenständen, die Mike schnell als Dildos in verschiedenen Formen und Größen erkannte. Daneben standen Behälter mit Tuben und Tiegeln, die er – nachdem er eine davon vorsichtig in die Hand genommen hatte – als Gleit- und Wundmittel identifizierte.

In der Ecke, links neben dem Kreuz, stand ein hoher Glaskasten. Mike öffnete die Türe und sah hinein. Er war kein Spezialist, aber die matt glänzenden Gegenstände, die da fein säuberlich auf rotem Samt ruhten, waren mit Sicherheit gynäkologische Instrumente. Darunter lagen Latexhandschuhe, Boxen mit Tampons und anderen hygienischen Artikel bis hin zu Windeln für Erwachsene. Das große schwarze Kreuz war mit Sicherheit für das Anketten von Personen gedacht. Rechts neben dem Kreuz eine Art Leiste, von der Peitschen, Paddel, Ruten, zwei Paar Handschellen und eine Haarbürste baumelten. Mikes Auge fiel auf eine sonderbare Peitsche, die er erst als „Neunschwänzige Katze“ erkennen musste – ein typisches Bestrafungsgerät der britischen Marine vor dem 19. Jahrhundert.

„Was ist das hier bloß?“ vernahm er Sophie’s Stimme hinter sich. Mike drehte sich um. Sophie stand ganz schüchtern in der Türe und sah sich um.

„Ganz sicher bin ich mir nicht, mein Engel, aber ich denke, Lord und Lady Arnold hatten hier so was wie eine ‚Strenge Kammer‘. Eine Art BDSM-Spielplatz, aber perfekt ausgestattet. So scheint es jedenfalls.“

Sophie wurde mutig und trat hinter Mike in den Raum. Ihr Blick streifte die Wände entlang und sah, was Mike bisher gesehen hatte. Neben den aufgereihten Peitschen stand etwas, was sie nicht kannte. Sie hätte es am ehesten als „Bock“ bezeichnet, aber sie hatte ein derartiges Ding noch in keiner Turnhalle gesehen. Das Gerät war aus Holz, wunderschön gearbeitet.

„Was ist denn das hier?“ fragte sie und strich mit der Hand über die abgerundete Oberseite des Querträgers.

Mike sah sie an.

„Nun, ich bin kein Experte, aber ich würde sagen, es handelt sich um ein sogenanntes ‚Hexenpferd‘“.

„Hexenpferd?“

„Ja. Ein mittelalterliches Folterinstrument, um Hexen zu einem Geständnis zu bringen….“

„Wie soll das gehen?“

„Nun, kleine Sophie, dieses Ding hier verursacht kein Geständnis, sondern maximal einen etwas schmerzhaften Orgasmus. Die Oberseite ist abgerundet, wenn ich Dich also bestrafen will und gespreizten Beinen nackt da drauf setze, dann wird die abgerundete Oberseite dir wohl so manch Ungemach zwischen Deinen schönen Schenkeln bereiten. Aber durch Deine Bewegungen, die Du zur Erleichterung Deiner Position ausführst, wird Dein Kitzler auf Dauer so stimuliert, dass Du kommst…. Die Frauen im Mittelalter hatten weniger Glück. Bei denen war das Ding nämlich oben spitz zulaufend, manchmal auch noch mit einer eisernen Kante. Das verursachte dann nicht nur Ungemach, sondern schwere vaginale Verletzungen……“

„Was Du alles weißt….“ sagte Sophie und sah das Gerät ehrfurchtsvoll an.

„Ich habe zeitweise auch Geschichte gehört auf der Uni, daher…..“ sagte Mike und fragte sich, ob Sophie diese kleine Geschichte geiler gemacht hatte.

„Hexenpferd – wäre doch glatt was für Emma!“ feixte Sophie dann und drehte sich zu dem kleinen Tischchen um, das sich neben dem Hexenpferd befand und auf dem ein seltsamer Behälter, der wie ein Wasserkocher aussah, stand.

„Ob die sich hier auch Tee gekocht haben?“ fragte sie und deutete auf das leere Behältnis. Mike schüttelte den Kopf.

„Nein, ich denke, das war für was ganz anderes……“ Seine Augen suchten und fanden den großen rechteckigen Block, der in Butterpapier eingewickelt unter dem Tisch stand.

„Ich nehme an, das hier ist ein Wachskocher. Unter dem Tisch steht ein großer Block mit Wachs und Stücke davon konnte man hier flüssig und heiß machen……“

„Wozu?“ fragte Sophie herrlich naiv.

„Ich nehme an, um das heiße Wachs der unterwürfigen Person, die auf diesem gynäkologischen Stuhl fixiert war, über den Köper rinnen zu lassen.“

Mike hatte das letzte große Einrichtungsstück beschrieben, dass sich in dem Raum befand. Es stand beim Eintreten hinter der Türe und er hatte es nicht sofort bemerkt.

„Heißes Wachs?“

„Oh ja, du würdest begeistert sein, wenn die heiße Flüssigkeit zwischen Deinen Arschbacken hinunterrinnt…. Und dann fest wird. Ich habe mir sagen lassen, das ist ein ganz exquisites Vergnügen, vor allem, wenn man das hart gewordene Wachs dann abzieht…..“

„Tatsache?“

„Tatsache!“

Mike war einerseits begeistert, andererseits aber auch ein bisschen verunsichert. Mit einer derartigen Zusatzüberraschung hatte er eigentlich nicht gerechnet.

Sophie’s Aufmerksamkeit hatte sich wieder dem „Hexenpferd“ zugewandt. Nachdenklich stand sie daneben und strich mit der Hand über die abgerundete obere Kante.

Mike konnte ihre Geilheit förmlich spüren. Er wusste, dass sie erregt war, aber anscheinend schien dieses Ding ihre Phantasie zu beflügeln…..

„Komm her!“ – seine Stimme war schneidend.

Sophie drehte sich am Stand um.

„Ja?“

„Frag nicht, komm her zu mir!“ sagte Mike und als sie näher trat, riss er sie an sich und begann sie wild zu küssen. Auch ihn machten das Ambiente und die wieder anwesende Sophie geil. Heftig liebkosten sie einander und Mike konnte seine Finger nicht von ihr lassen.

„Warte!“ sagte er, dann griff er nach einem Paar der Handschellen, die ihm einladend anzulachen schienen.

Rasch zog er Sophies Arme auf ihren Rücken, dann schloss er die Handschellen.

„Was hast Du vor?“ fragte sie, halb ängstlich, halb geil.

„Wollen doch mal sehen, ob wir für Dich ein Spielzeug finden….“ sagte er. Dann öffnete er ihren Rock und lies ihn zu Boden fallen. Ihr String folgte.

Seine Hände krallten sich in ihre Arschbacken. Sophie schrie auf.

„Still sein. Ich will nichts hören….“

„Ja, Herr. Ich bin still…..“ antwortete sie, wissend, dass es jetzt besser war, auf sein Spiel einzugehen. Eigentlich wollte sie es ja auch; zu lange hatte sie seine Dominanz und Liebe entbehren müssen. Die Männer, die sie auf den Philippinen kennengelernt hatte, waren von Mikes Klasse und Stil meilenweit entfernt.

Mike knetete ihren Arsch weiter mit beiden Händen und drückte dabei ziemlich fest zu. Herrlich, diese Bäckchen wieder bei sich zu haben. Sie waren rund, fest, leicht muskulös und übten auf ihn wie immer eine magische Anziehung aus. Er hockte sich hinter der gefesselten Sophie nieder und steckte seinen Kopf zwischen ihre Schenkel.

„Aaaah, Mike, danke Dir!“ stöhnte Sophie auf, als sie seine Zunge zwischen ihren Arschbacken spürte.

Mike leckte sie von hinten, sie war schon feucht, aber seine Bemühungen verstärkten das noch. Ihr Anus roch angenehm und auch ihre Muschi verströmte ein Aroma, dem er sich nicht entziehen konnte.

„Beug Dich etwas nach vor. Ich mache Dich bereit…….“

Er schob seine Zunge tief in ihre Vagina und Sophie konzentrierte sich so auf die daraus resultierenden Gefühle, dass sie die Frage, die sie eigentlich stellen wollte, nicht stellen konnte.

Mike leckte seine Gespielin noch kurze Zeit, dann stand er auf.

„Und jetzt?“ fragte sie leise.

„Jetzt wird es Zeit für Dich, in den Sattel zu steigen…..“ brummte er.

„Was soll ich? Du wirst mich doch nicht…..“ begann sie. Ein scharfer Schlag auf ihren Arsch war die Folge.

„Ich will Dich reiten sehen. Und Du willst es ja auch….“ sagte er, dann hob es das Model auf und trug sie die zwei Schritte hinüber zum Hexenpferd, das für Sophie auf einmal ein sehr bedrohliches Aussehen hatte.

„Bitte ich……“ begann sie wieder, aber Mike hatte sie schon über den Bock gehoben und ließ sie langsam runter.

„Schau, dass die abgerundete Oberkante schön zwischen Deinen beiden Schamlippen zu liegen kommt…..“ befahl er und Sophie versuchte, solange ihr Gewicht noch von Mike getragen wurde, eine passende Position zu finden. Sie musste ihre Position ausbalancieren, was angesichts der am Rücken gefesselten Hände gar nicht so einfach war. Dann spürte sie die Kühle des Holzes zwischen Ihren Schenkeln…..

„Oh mein Gott, das ist….. AAAAAAAAAhhh!“ schrie sie auf. Der Druck ihres Körpergewichts, der jetzt zwischen ihren Beinen lastete, löste das aus, was Mike vorher angedeutete hatte. Nicht unerhebliche Schmerzen, aber auch Gefühle, so intensiv, wie sie Sophie zwischen ihren Schenkeln noch nie erlebt hatte.

„Oh Mike….. aaaah…. es tut so weh……“ Um Linderung zu finden, begann sie mit reitähnlichen Bewegungen. Das war vom diabolischen Erfinder dieses Dings wahrscheinlich auch so beabsichtigt gewesen. Mike hatte sie losgelassen, stand aber ganz nahe bei ihr, um ihr im Fall der Fälle helfen zu können. Er wollte zwar, dass sie scharf behandelt wurde, aber er wollte sie auch nicht verletzen…..

„Nun, mein Engel? Gestehst Du?“ fragte er im Tonfall eines Inquisitors.

„Was… aah… soll ich…. Aua….. gestehen?“ stöhnte die Blondine, deren zuckende Bewegungen Mike mehr und mehr geil machten.

„Hast Du mich vermisst?“

„AAAAAAAAAhhhh… Ja, Herr, ich …… habe dich so….. vermisst. Deine starke Hand, Deinen Schwanz, Deine……. Liebe…….“

Mike sah ihr an, das diese erste Sitzung auf diesem außergewöhnlichen Gerät sie bald an die Grenze des erträglichen führen würde. Auch wollte er endlich zur Stufe 2 übergehen; auch er wollte seinen Spaß haben……

„Küss mich…“ befahl er und willig streckte sie ihm wieder ihre Zunge entgegen.

„Nun weißt Du, wie es ist, dieses Ding zu reiten. Ich werde Dich jetzt wieder herunternehmen und dann…….“

Sie fragte nichts, denn die tobenden Schmerzen zwischen ihren Beinen waren kaum noch zum Aushalten. „Die armen Frauen, die das auf den spitz zu geschliffenen Folterinstrumenten des Mittelalters erdulden mussten!“ dachte Sophie bei sich. Im nächsten Moment ließen die Schmerzen nach. Mike hatte sie vorsichtig wieder heruntergehoben.

Er trug sie zum Untersuchungsstuhl, der in seiner ganzen Unschuldigkeit dastand. Er ließ ihre Hände gefesselt, trotzdem schaffte er es, sie einigermaßen bequem darauf zu positionieren. Nachdem er ihre langen Beine in den beiden Stützen gelegt hatte, lag sie, wie bereit für eine Untersuchung beim Frauenarzt da. Ihre Muschi war tiefrot durch die eben erfahrene Belastung. Er trat an sie heran, zwischen Ihre Beine.

„Nun, mein Schatz, was denkst Du?“

„Ich bin Deine Sklavin, Herr. Und ich habe zu gehorchen…..“ Sophie stieg wieder auf das Spiel ein, froh, dem Folterinstrument entronnen zu sein.

„Das höre ich gerne. Ich freue mich, dass Du wieder in London bist. Und ich hoffe, Deine Gesellschaft oft genießen zu können. Wenn Emma wieder da ist, werden wir diesen Raum öfters nutzen, denke ich……“

„Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhh……………………………..“

Sophie schrie auf. Während Mike sprach hatte er seinen Penis aus der Trainingshose geholt und ohne Sophie viel darauf vorzubereiten hatte er sie tief penetriert. Das ging zwar leicht, weil das Model nass war, aber es verursachte doch auch wieder Liebesschmerzen……

„Ich freue mich, Dich wieder ficken zu dürfen. Entspann Dich jetzt und genieße…..“ sagte er zärtlich und schob mit seinen Händen den Oberteil, den Sophie immer noch trug, nach oben. Er streifte ihren Büstenhalter mit nach oben und spielte, während er langsam das Tempo seiner Stöße steigerte, mit ihren Brüsten und den hoch aufstehenden Brustwarzen.

Sophie war wie von Sinnen. Wie lange hatte sie diese Art der Liebe vermisst, wie sehr unterschiedlich sich Mikes kompromissloser Fick von den auf den Philippinen erlebten „Liebesspielen“. Sophie beschloss, die Schmerzen, die das Hexenpferd verursacht hatte, zu vergessen. Sie schloss die Augen und genoss seine harten Stöße, die gemeinsam mit seinen Manipulationen an ihren beiden Brustwarzen unweigerlich zu einem schönen Orgasmus führen würden.

Mike genoss es ebenfalls, es seiner zweitliebsten Gespielin wieder einmal besorgen zu können. Er hatte sich daran gewöhnt, mit Emma und Sophie, diesen beiden jungen Ausnahmefrauen intim zu sein und deren Abwesenheit führte, ob er es wollte oder nicht, zu Entzugserscheinungen der besonderen Art.

Es verging wohl einige Zeit, bevor Mike spürte, dass er bald kommen würde. Er verstärkte seine Stöße und auch Sophie erkannte die Zeichen. Plötzlich wurde ihr heiß und kalt.

„Mike, nicht…… auf keinen Fall reinspritzen. Ich habe…. aaaah…. die Pille abgesetzt. Nicht reinlaufen lassen…..“ schrie sie und Mike wurde dadurch beinahe aus dem Konzept gebracht.

Härter als er es eigentlich wollte, riss er seinen Schwanz aus ihrer Vagina, gerade rechtzeitig noch, bevor sich ein dicker Schwall seines weißen Spermas über Sophie’s Bauch und Brüste ergoss. Mike stöhnte, er fasste sich an seinen Schwanz und wichste alles, was seine Hoden für Sophie bereitgehalten hatte, über deren schönen Körper……….

Als sein Orgasmus abzuebben begann, fasste er mit zwei Fingern zwischen Sophies Beine, fand binnen Sekunden ihren Kitzler und drückte noch einmal fest zu.

Jetzt kam sie.

Laut.

Sich windend.

Ganz im Taumel der Lust gefangen schrie Sophie ihre Geilheit hinaus und Mike beobachtete derweil fasziniert, wie sein Sperma langsam über ihren Bauch zurück rann und sich ihn ihrem Bauchnabel zu sammeln begann.

Mike hatte Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Sein Kreislauf lief auf Hochtouren und sein Herz hämmerte. Die lange Abstinenz machte sich bemerkbar…..

****

„Was für ein wunderschönes Bild. Und so viel……..“

Eine weibliche Stimme brachte Mike und wohl auch Sophie wieder mit ziemlicher Gewalt in die Realität zurück.

In der Tür stand Irina, mit einem leicht lächelnden Gesichtsausdruck.

„Entschuldige mein unangemeldetes Erscheinen, aber die Wohnungstüre war offen und als ich im Wohnzimmer stand….. nun, ihr beide wahrt wahrlich nicht zu überhören…..“

Mike, der normalerweise gegenüber Frauen nicht schüchtern war, war nun doch leicht verlegen. Er verstaute seinen Freudenspender wieder in seiner Trainingshose.

„Hallo, Irina. Was für eine unerwartete Überraschung…..“ sagte er dann und half Sophie auf, die immer noch auf dem Untersuchungsstuhl gelegen hatte. Er schloss ihre Handschellen auf. Das Model wusste nicht, wie es reagieren sollte. Eine unbekannte Frau und sie mehr oder weniger nackt…..

„Du solltest die Wohnungstüre absperren…..“ sagte Irina und fuhr dann, um sich blickend, fort: „… wobei ich mich schon frage, wo ich hier hingeraten bin?!“

Mike half Sophie auf die Beine.

„Anscheinend hatte die gute Lady Felicitas einige Geheimnisse. Darunter auch diese strenge Kammer, die ich gerade mit Sophie einweihen durfte…..“ sagte Mike und fuhr fort: „Du hast die Verschwiegenheitserklärung wohl schon unterschrieben, oder? Das hier ist nämlich Teil davon….“

„Jaja….:“ antwortete Irina, die aber ihre Aufmerksamkeit schon Sophie zuwandte, die sich rasch wieder angezogen hatte.

„Hallo, ich bin Irina. Die Untermieterin hier…..“ – „Sophie…“ antwortete die und man konnte die leichte Verlegenheit in ihrer Stimme gut erkennen.

„Ja …. Sophie….“ sagte Irina gedankenverloren. Dann platze es aus ihr heraus.

„Oh mein Gott, du bist doch Sophie Sumner. Das Model. Die Gewinnerin von Amerikas Next Topmodel….. Das ist… toll!“

„Freut mich, dass Du mich erkannt hast. Und ich freue mich, Dich kennenzulernen. Obwohl die Umstände……. ausgefallener Natur sind!“

Was soll man noch sagen? Fünf Minuten später quatschten die beiden jungen Frauen, als ob sie schon jahrelang miteinander befreundet wären. Mike kam sich am Ende ziemlich überflüssig vor, aber er war auch froh, dass die „Entdeckung“ so abgelaufen war und nicht anders. Er hatte in dem Raum alles wieder an seinen Platz gelegt, von der ebenfalls vorhandenen Desinfektionslösung Gebrauch gemacht und war dann zurück in das Wohnzimmer gegangen.

Die beiden jungen Frauen saßen am Sofa.

„Also, Irina, jetzt hast Du Sophie kennengelernt. Sie ist die beste Freundin meiner Freundin……“

Irina sah Mike mit großen Augen an.

„Sag bloß, Du bist mit Hermione zusammen?“ fragte sie dann.

„Lass sie das ja nicht hören!“ lachte Mike auf, „Emma mag es überhaupt nicht, wenn man sie noch immer mit dieser Rolle in Verbindung bringt….“

Irina war hin- und hergerissen.

„Du fickst Emma Watson?“ platzte es dann ziemlich direkt aus ihr heraus. Sophie grinste.

„Ja, auch. Wie ich Dir schon sagte, haben wir eine sehr freizügige Beziehung…..“

„Das wird verdammt schwer für mich…“ sagte Irina dann.

„Warum?“

„Weil ich ein Wahnsinnsfan von ihr bin. Hermione Granger, das Idol meiner Teenagerzeit……“

„Na, da hab‘ ich mir was eingehandelt. Wenn das so weiter geht, bin ich hier bald überflüssig. Ihr Drei würdet ein tolles Trio abgeben. Drei Engel für Mike – oder so…..“

Sophie lachte auf.

„Ja, Mike, Du wirst Dich anstrengen müssen, uns bei Stimmung zu halten….“

„Du kleiner Frechdachs, na warte….“ brummte Mike. Sophie sprang auf und küsste ihn. Sie sah zu Irina hinüber.

„Aber es stimmt schon. Wir mögen unseren Kapitän……“

Der Rest des Abends verlief noch sehr fröhlich und ausgelassen. Es wurde erzählt, gelacht und gut gegessen; Mike hatte ein Abendessen kommen lassen und es wurde nach einigen Flaschen Rotwein auch sehr spät….. Als sich Sophie schlussendlich im großen Bett an ihn kuschelte, fragte er sich wieder mal, womit er dieses Leben wohl verdient hatte. Dann dachte er an seine Emma und schlief ebenfalls ein…..

****

„Ich habe nicht erwartet, Sie so schnell wiederzusehen…..“ Lady Felicitas stand in der Türe ihres Appartements.

„Ich weiß, Mylady. Aber ich konnte nicht anders, ich musste sofort herkommen, um mit Ihnen zu sprechen….“

„Bitte….“

Sie führte ihn in das Zimmer zurück und deutete auf das Sofa.

„Ich darf davon ausgehen, dass Sie mein kleines Geheimnis entdeckt haben…..“

„Jawohl, Mylady. Und ich muss sagen, es ist…..

„Ja?“

„Überwältigend wie das ganze Haus. Woher wussten Sie, dass meine Freundin und ich auch manchmal diesen Spielen frönen?“

Die Lady seufzte auf.

„Na Gott sei Dank. Ich hatte eine schlaflose Nacht……“

„Ich möchte nicht indiskret sein, aber bitte sagen sie mir…..“

„… wie ein kreuzseriöser Admiral Ihrer Majestät mit seiner Frau dazu kommt, BDSM zu betreiben?“

„So ungefähr……“

„Nun, der Auslöser war mein Mann. Er bemerkte während seiner Kadettenzeit, dass gewisse Strafmethoden bei ihm mehr auslösten als nur Schmerzen. Als wir dann zusammen waren, lotete er vorsichtig meine Meinung dazu aus. In jener Zeit war die Frau dem Mann noch viel mehr Untertan als heute, daher war das eigentlich für mich ganz selbstverständlich, ihm zu dienen…..“

„Die klassische britische Doppelmoral…:“

„Mag sein. Aber wir beide liebten diese Spiele, mussten dabei aber auch verdammt vorsichtig sein. Anders als heute verzieh die Gesellschaft solche Praktiken nicht. Aber es machte uns Spaß und da wir anscheinend beide sowohl Diener als auch Herr sein konnten, wechselten wir uns einfach ab….“

„Die neunschwänzige Katze….“ warf Mike ein.

„Ja. Ich war eher für das Wachs zu haben…. Jedem Tierchen sein Pläsierchen….“ lachte die alte Dame.

„Und der Raum?“

„Den entdeckte mein Mann, als er die Originalpläne des Hauses im Stadtarchiv einsah. Anscheinend war es eine Art Geheimraum für eine Gesellschaft der viktorianischen Ära. Wir haben ihn dann umgebaut….

„… und mir damit eine große Freude gemacht!“ schmunzelte Mike.

„Bin ich froh. Nach einer gewissen Zeit begannen wir auch, unsere Hausgehilfinnen zu erziehen….“

„Wirklich?“

„Ja, in den 1950iger und 1960iger Jahren war das noch möglich. Einfach einige Pfund mehr in die Lohntüte und die jungen Dinger hielten freiwillig den Arsch hin – sorry…..“ Lady Felicitas wurde leicht rot.

„Kein Grund, sich zu schämen, Mylady. Ich finde es ansprechend, wenn eine Dame Ihres Formats solche Worte in den Mund nimmt….“

„Danke. Nun ja, in den 1970iger Jahren änderte sich dann das Verständnis von Dienstgeber und Dienstnehmer und wir mussten leider damit aufhören. Die Damen, die wir dann zu unseren Abenden einluden, waren weit teurer…..“

Lady Felicitas seufzte.

„Das kann ich mir vorstellen. Ich habe jedenfalls die Absicht, den Raum auch öfters zu nutzen. Wie kann ich Ihnen bloß danken?“

Die Lady lächelte.

„Nun, würde es sie schockieren, wenn ich sagen würde, ich würde gerne noch einmal einen jungen, saftigen Mädchenarsch so richtig versohlen?“

„Aber nicht doch. Das schockiert mich gar nicht. Im Gegenteil. Ich werde gerne sehen, was sich machen lässt – wenn sie ihr altes Haus noch einmal betreten wollen….“

„Für diesen Fall schon….“ sagte die alte Dame.

Beiden schwiegen für eine Zeit.

„Sagen Sie……“ begann Mike dann nachdenklich.

„Ja?“

„Sagen Sie mir, dass es nie aufhört. Das dieser Drang nach Liebe und Lust uns bis zum letzten Tag begleitet…:“

Die Lady sah ihn lächelnd an.

„Bis zum letzten Tag, Mister Bay. Ich garantiere es Ihnen. Ihr Körper mag alt werden, unansehnlich und gebrechlich. Aber solange das Hirn funktioniert, werden sie immer wieder nachdenken und geil werden……….“

****

Als Mike im Taxi nach Hause fuhr, fiepte sein Handy. Er sah auf das Display. Eine SMS von Emma.

„Ich komme nach Hause, mein Schatz!“

Mike lächelte versonnen. „Komm nur, mein Engel. Ich bin vorbereitet………“

(Fortsetzung folgt)

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