Game of Moans

Juni 27, 2017

Teil 9

Nach Braavos

Sansa betrat im Schutz der Nacht,von einem langem Umhang gänzlich verhüllt,das recht eindrucksvolle Schiff,welches sie nach Braavos bringen sollte.Sie wurde schnell und ohne Worte in eine Kajüte des Schiffes gebracht.Zwei jungen Mannschaftsmitglieder hatten schwer an Sansa´s Reisetruhe zu tragen,denn sie war bis zum bersten mit dem Gold und Edelsteinen gefüllt.Nachdem sie es,unter lautem Fluchen,geschafft hatten die Truhen in die Kajüte zu wuchten und ein weiterer Seemann Sansa´s restliches Gepäck gebracht hatte,schlossen sie die Tür hinter Sansa und ließen sie alleine zurück.Sansa legte nun den Umhang ab und sah sich ihre Unterkunft an.Hier würde sie nun die nächsten Wochen verbringen.Ein Doppelbett,ein Stuhl vor einem kleinem Tisch,über dem ein Spiegel hing,ein Schrank und eine an der Wand hängende Weltkarte,war die einzige Ausstattung der Kajüte,aber mehr war auch nicht zu erwarten.Sie beäugte etwas misstrauisch eine schmale Bank,unter einem kleinen Fenster,welche ein Loch in der Mitte hatte,durch das man das Wasser sehen konnte. „Hmm,das ist dann wohl die Toilette.“ dachte sie sich.Sansa setzte sich auf das Bett und steifte sich ihre Schuhe ab,dann legte sie sich hin,hörte noch eine wenig den Seemännern bei der Arbeit zu und schlief schließlich ein.
Sansa bekam nicht mit,wie das Schiff aus dem Hafen auslief.Erst als ein alter Mann ihr Zimmer betrat,um ihr ein Frühstück zu bringen,wachte sie auf.Sansa erschrak etwas beim Anblick dieses Mannes,aber er stellte sich sehr freundlich als der Schiffskoch vor und verließ Sansa wieder,nachdem er das Essen auf den Tisch gestellt hatte.Sansa stand schnell auf und lief zu dem Fenster,welches aus einer sehr schönen bunten Glasscheibe bestand,öffnete es und konnte noch einen Blick auf Sonnenspeer werfen,über der gerade die Sonne aufging.Ein bisschen Wehmut kam bei ihr auf,denn nun verließ sie Westeros,in eine unbekannte Zukunft.Doch mit einem Mal überkam sie die Freude,über ihre neue Freiheit,und zauberte ein strahlendes Lächeln auf ihr Gesicht,während Sonnenspeer hinter den Horizont verschwand.
Drei Tage war sie nun schon unterwegs.Sansa verließ nie ihre Kajüte,da sie die einzige Frau auf dem Schiff war und doch etwas Angst vor den vielen unbekannten Männern hatte.Das ihr Prinz Oberyn versicherte,diese Männer seien vertrauenswürdig und sehr zuverlässig,konnte sie nur wenig beruhigen.Den ganzen Tag,lag sie schweißgebadet,nur mit zwei dünnen weißen Stofftüchern bekleidet auf dem Bett und war in ihre Gedanken versunken.Die heiße stickige Luft in ihrem Raum,macht ihr sehr zu schaffen,auch das geöffnete Fenster brachte nur wenig Abkühlung.Sie hatte Varys Brief an Daenerys Targaryen schon einige Male in ihren Händen und konnte kaum der Versuchung widerstehen ihn zu öffnen,doch sie legte den Brief dann doch lieber wieder zurück.Als sie sich aus Langeweile die Weltkarte ansah und einen kleinen Reiseführer durchblätterte,den ihr Ellaria Sand zum Abschied geschenkt hatte,bemerkte sie erst,welche Entfernung zwischen Braavos und Qarth,dem letzten ihr bekannten Aufenthaltsort von Daenerys lag.Sie würde den ganzen Kontinent durchreisen müssen,durch ein Gebiet welches sich Dothrakisches Meer nannte,um zu ihr zu gelangen,aber diesem Problem wollte sie sich erst später befassen.Eine andere Wahl hatte sie ohnehin nicht,da sie noch mehrere Wochen bis nach Braavos unterwegs sein würde.
Der Schiffskoch,der ihr immer pünktlich Essen brachte,war die einzige Person,die sie seit der Abfahrt gesehen hatte.Der kühlere Wind an Deck wäre sicherlich angenehmer,der Tag interessanter und sie wäre an Bord in Sicherheit,niemand würde es wagen sie anzurühren,versicherte er Sansa,die sich bei ihm über die Luft und Langeweile beklagte.Am Nachmittag beschloss Sansa,ihr Zimmer zu verlassen und an Deck zu gehen.Sie zog natürlich alle Blicke auf sich,als die das Deck des Schiffes betrat.Als einzige Frau,noch dazu mit rotem aufwendig frisiertem Haar,und in ein luftiges Seidenkleid gehüllt,war es auch nicht sonderlich verwunderlich.Sansa sah den Matrosen lange bei ihrer Arbeit zu und ließ ihren Blick ein wenig schweifen.Da bemerkte sie,am Bug des Schiffes,den sehr beschäftigten Kapitän und konnte es kaum glauben.Es war schon einige Wochen her,als sie mit ihm einen Tag im Flohloch verbracht hatte.Nun erkannte sie auch den Steuermann,welcher direkt neben ihm stand,und die beiden Bootsmänner.Die Männer sahen gemeinsam in eine Seekarte und diskutierten.Sansa ging daraufhin schnell in ihre Kajüte,sie wusste nicht wie sie nun reagieren sollte.Einige Minuten überlegte sie,ob sie sich zu erkennen geben solle oder nicht: „Ach was soll´s“.
Sansa ging nun die Treppe zum Bugkastell herauf.Die Männer diskutierten noch immer über einen neuen Kurs,um der Flaute zu entkommen.Der Steuermann bemerkte Sansa und sah sie an.Er wusste gleich,das er diese Schönheit schon einmal gesehen hatte,nur viel ihm nicht ein wo.Sansa stellte sich direkt vor die Gruppe,stemmte ihre Arme in ihre Taille und fragte laut: „Na ihr,kennt ihr mich noch?“.Alle sahen sie nun überrascht an,sagten kein Wort und überlegten.Der Kapitän griff mit einer Hand nach dem Glücksbringer,den Sansa ihm beim Abschied geschenkt hatte und noch immer um seinen Hals hing.„Bei den Göttern,ist es denn die Möglichkeit.“,mit diesen Worten ging er auf sie zu.Dann packte er Sansa mit seinen kräftigen Händen am Hintern und zog sie an sich.Er lachte laut auf und schrie förmlich: „Sansa,die hübsche kleine Hure aus dem Flohloch.Du bist unser geheimnisvoller Passagier?“.Sogleich begrüßten auch der Rest der Gruppe Sansa recht inniglich und mit anzüglichen Worten,die daraufhin leichte Zweifel an ihre Entscheidung hegte.Der Kapitän hob Sansa hoch,setzte sie auf den Kartentisch und forderte sie auf ihre Geschichte zu erzählen,denn diese musste einfach interessant sein.Eine zwar junge und hübsche,aber doch tief gefallene,Hure aus dem Flohloch,welche in feinste Seide gehüllt und unter dem Schutz des mächtigen Hauses Martell auf ihrem Schiff auftaucht,diese erneute Begegnung war einfach zu unwahrscheinlich und so platzten sie fast vor Neugier.Sansa tischte ihnen eine mit Halbwahrheiten gespickte Geschichte auf,die sie erst einmal befriedigte. „Die Flaute ist doch nicht so übel,aber nur weil wir eine hübsche Fotze an Bord haben und der Laderaum voll mit dornischem Wein ist.“ witzelte einer der Bootsmänner.Sansa stand vom Tisch auf,stellte sich direkt vor ihn und lächelte ihn an.Dann beugte sie sich etwas vor,sah sie ihm tief in die Augen und griff ihm fest zwischen die Beine: „Es gibt da nur ein Problem,ich bin inzwischen viel zu teuer für euch.“.Alle lachten laut auf und der Kapitän zeigte Sansa nun das ganze Schiff.Er lud sie zum gemeinsamen Abendessen ein.Es war wie damals im Gasthaus,eine sehr lustige Runde mit derben Scherzen und viel Wein.
Die Tage flossen dahin.Das Schiff kam kaum voran,da der Wind einfach zu schwach war.Trotzdem war die Stimmung noch sehr gut,dafür sorgte schon alleine Sansa´s Anwesenheit.Um sich die Zeit zu vertreiben,lernte sie einiges über die Seefahrt.Jedes Besatzungsmitglied riss sich darum ihr irgend etwas Neues zu zeigen,um in ihrer Nähe sein zu können.Vor allem zwei noch sehr junge Matrosen,die Schützlinge des Steuermann´s,wichen kaum von ihrer Seite.Sie sorgten dafür,dass es Sansa an nicht mangelte.Sie stellten ihr sogar eine Liege mit einem Sonnenschutz auf der Brücke des Schiffes auf,auf der sie lesen oder die Crew beobachten konnte.Der Anblick der muskulösen verschwitzten Männer,die es komischerweise nicht mehr für nötig hielten Hemden zu tragen,ließen in ihr einige schmutzige Gedanken aufkommen.Sansa war darüber erschrocken,die vier Wochen mit Shae,hatte sie scheinbar mehr verändert,als sie sich selber eingestehen wollte.Das auch sie beobachtet wurde entging ihr natürlich nicht.Der Posten des Ausguck auf der Mastspitze war,trotz brennender Sonne,mit einem Mal,sehr beliebt geworden.Man konnte Sansa von dort in Ruhe betrachten,wenn sie sich auf ihrer Liege rekelte.Immer wieder regnete es einige Tropfen,aus heiterem Himmel,was manchmal zu einiger Verstimmung unter unglücklich getroffenen Seeleuten führte.
Nach einer weiteren Woche der Flaute,welche in diesen Gewässern eigentlich nicht ungewöhnliches war,merkte Sansa,wie die Stimmung langsam umschlug.Selbst in den Augen des Kapitäns,erkannte sie die aufsteigende Gefahr.Nur der Steuermann und seine beiden jungen Schützlinge,schienen sich noch,ohne Hintergedanken,um Sansa zu kümmern.Der Steuermann erzählte Sansa,wie er die beiden Dothraki in der Gosse von Volantis fand.Von den Dothraki hatte Sansa schon gehört und wusste daher wie ungewöhnlich es war,gleich zwei davon auf einem Schiff anzutreffen.Aus den beiden Dothraki Seeleute und vernünftige Menschen zu machen,war eine schwere Aufgabe gewesen,erwiderte der Steuermann darauf lachend.Aber sie waren noch fast Kinder,als er sie,halb verhungert,auf das Schiff brachte.
So geschah letztendlich das Unvermeidliche,als Sansa unter Deck ging um ihre Wasserflasche aufzufüllen.Drei Männer folgten ihr.Einer schlug Sansa auf den Hinterkopf,sodass sie kurzzeitig bewusstlos wurde.Sansa hatte keine Chance sich zu wehren und kam erst wieder zur Besinnung,als sie hart auf einen Tisch gedrückt und ein schmutziger Lappen in ihren Mund geschoben wurde,um Hilferufe zu unterbinden.Man zerriss das dünne Kleid über ihrem Gesäß,dann spürte sie auch schon,wie ein Schwanz angesetzt wurde.Der Steuermann und die beiden Dothraki,konnten noch in letzter Sekunde die Vergewaltigung verhindern.Sie schlugen den Angreifern mit Knüppeln die Gesichter blutig und zerrten sie auf das Schiffsdeck.Mit noch runter gelassener Hose,ging nun der Haupttäter über Bord,während Sansa in ihre Kajüte rannte.Mit den anderen beiden Tätern ging man etwas gnädiger um.Der Rest der Crew,reagierte sich an ihnen ab und trat noch ein paar Minuten auf sie ein,bevor man von ihnen abließ.Niemand würden nun noch daran denken,Sansa auch nur falsch anzusehen.Nachdem sich Sansa wieder gesammelt und ein anderes Kleid angezogen hatte,ging sie,als wäre nicht passiert,auf ihren Platz auf dem Oberdeck.
Die nächsten beiden Tage verliefen wie gewohnt,doch ein am Horizont auftauchendes fremdes Schiff, sollte die Reise grundlegend verändern.Erst als es sich langsam näher schob,erkannte man einen großen goldene Löwen auf dem Großsegel des Schiffes,welcher es als ein Kriegsschiff der Lannister markierte.Sansa verfiel sofort in panische Angst.Das Cersei sie nicht so einfach davonkommen ließ,hätte ihr eigentlich klar sein müssen.Durch Oberyn´s leichtsinnige Eitelkeit und die Windstille,hatten sie genug Zeit,ihre Schiffe auszusenden,um Sansa wieder einzufangen.
Sansa stand an der Reling des Schiffes und blickte,wie versteinert,auf das sich nähernde Lannisterschiff.Einen kurzen Moment später,liefen ihr Tränen über die Wangen.Laut schluchzend brach sie zusammen.Der Kapitän versuchte sie zu beruhigen,er konnte sich nicht nicht erklären was vor sich ging.Sansa hatte keine andere Wahl,sie erzählte nun ihre ganz Geschichte,wer sie war und was man ihr angetan hatte. „Na,das erklärt nun so einiges.Warum sollten die Martell´s sich auch um eine gewöhnliche Hure kümmern.Wenn Scheiße passiert,dann gleich richtig dick. “ sagte einer Bootsmänner.Ein Streit über die weiter Vorgehensweise entwickelte sich nun,da sie keine Möglichkeit hatten,mit einem,mit dornischem Wein,voll beladenen Handelsschiff einem Kriegsschiff zu entkommen.Der Kapitän ließ Sansa in ihre Kajüte sperren.Von dort aus hörte sie,wie noch weiter diskutiert wurde,bis schließlich Ruhe eintrat.Sansa´s Freiheit oder der sichere Tod,lagen nun in dem Händen der Schiffsbesatzung.Nach einiger Zeit hörte und spürte Sansa,wie die beiden Schiffe aneinander festmachten.Sie hörte die Stimme des Kapitän´s und eine fremde Stimme,dann einen grellen Pfiff.Mit einem Mal,war lauter Kampflärm zu hören.Das zischen von Pfeilen,klirren von Schwertern und die Todesschreie von Männern dröhnten bis zu Sansa,die sich verängstigt in eine Ecke gekauert hatte.Nach einigen Minuten,die Sansa wie eine Ewigkeit erschienen,wurde es wieder still.Sie hörte,wie sich Schritte ihre Kajüte näherten und die Tür aufgeschlossen wurde.Der alte Schiffskoch,in seiner Hand ein blutiges Fleischerbeil haltend,betrat den Raum. „Mylady,ihr könnt nun wieder heraus kommen.“ sagte er zur freudestrahlenden Sansa.Als sie das Deck betrat,jubelten ihr einige Seeleute zu,während sich andere Männer damit beschäftigten Kehlen verwundeten Lannistersoldaten durchzuschneiden.Sie hatten einfach nicht mit einem Schiff voller trainierter Piraten gerechnet,die sie in eine Falle gelockt hatten und mussten nun den Preis dafür bezahlen.Auch mehr als ein Drittel der eigenen Crew,darunter auch einer der Bootsmänner,fanden den Tod,doch angesichts eine solch fetten Beute,kümmerte dies die hartgesottenen Piraten wenig.Die jungen Dothraki sprangen auf Sansa zu und zeigten ihr stolz fünf abgeschlagene Köpfe,welche sie ihr,nach alter Sitte ihres Volkes,zum Geschenk machen wollten.Sansa drehte es fast den Magen um,doch sie bedankte sich freundlich bei ihnen.Der Steuermann,welcher eine leichte Wunde am Arm davongetragen hatte,flüstere ihr „Die zwei verliebten Burschen,wirst du nun nicht mehr los,Mylady.“ ins Ohr,worauf ihn Sansa nur anlächelte.Der Kapitän gab derweil Befehle aus,dann rief er den Steuermann,Bootsmann und Sansa zu sich,um über das weitere Vorgehen zu sprechen.Sie waren sich schnell einig,da sie vom,letztendlich vergeblich um sein Leben bettelnden,Kapitän des Lannisterschiffes erfahren hatten,wie viele andere Schiffe noch nach Sansa suchten,fiel Braavos als Ziel der Reise aus.Qarth war Sansa´s eigentliches Ziel,um dort Daenerys Targaryen zu treffen,eröffnete sie ihnen nun,was ein erneutes Erstaunen auslöste.Der Kurs wurde nun geändert,man wollte jetzt nach Lys segeln.Das erbeute Schiff,sollte dort verkauft und der Erlös in den besten Freudenhäusern von Lys verprasst werden.Dies löste einen Jubelschrei aus,der Sansa in den Ohren weh tat.Der Steuermann sollte das Kommando über das Beuteschiff übernehmen,lehnte dies aber ab,da er sich nach dem Ende der Reise,mit seinem Anteil an der gewaltigen Beute,zur Ruhe setzen wollte.Der verbliebenen Bootsmann sollte,seiner Meinung nach,etwas mehr Erfahrung sammeln,um ihn besser ersetzen zu können.Zusammen mit zehn Mann der verbliebenen fünfzehn Crewmitgliedern,übernahm er nun sein erstes Kommando.Einige Fässer Wein und Wertgegenstände wurden von den Schiffen umgeladen.An Bord verblieben waren nur der Kapitän,der Steuermann,der alte Schiffskoch und die beiden Dothraki.Diese hatten sich geweigert von Sansa getrennt zu werden.Sie begründeten dies mit dothrakischen Sitten,von denen sie eigentlich kaum etwas wussten,und warfen mit dothrakischen Worten,von denen nur „ Khaleesi“ verständlich war,nur so um sich.Sie wollten einfach nur bei Sansa sein und um nicht endlos weiter zu diskutieren,ließ man ihnen ihren Willen.Beide Mannschaften hatten große Mühe die Schiffe in Bewegung zu setzen,da ihre Zahl einfach viel zu gering war,doch sie schafften es.Das Kriegsschiff;war um einiges schneller und so entfernte es sich einige Kilometer,blieb aber noch einige Stunden in Sichtweite.
Der Koch bereitete am Abend,zur Feier des Tages,ein recht opulentes Festessen aus einem frisch gefangenem Fisch.Der Wein floss,dem Anlass entsprechend,in Strömen.Es war ein sehr lustiger Abend,auch Sansa betrank sich hemmungslos,denn die ganze Aufregung schien ihr sehr zugesetzt zu haben.Obwohl den Männern nun bewusst war,mit wem sie es zu tun hatten,nahmen sie,wie gewöhnlich,kein Blatt vor den Mund.Warum auch,Sansa machte es,in ihrem völlig betrunkenem Zustand,auch nicht mehr.Der Koch unterhielt die kleine Gruppe mit Geschichten aus seiner fernen Jugend,seinen Abenteuern und Gerüchten über Daenerys Targaryen,die er aufgeschnappt hatte. „Zu der Schlampe,scheinst du ja zu passen,Mylady.“ grölte der Steuermann.Sansa stand vom Tisch auf und lallte: „Ja,das scheinen gute Voraussetzungen zu sein,um beste Freundinnen zu werden.“ und alle lachten. „So,meine Herren,ich gehe dann mal in meine Kajüte.Gebt mir zehn Minuten,dann könnt ihr eure Belohnung abholen.“ die Männer trauten ihren Ohren kaum.Erst als Sansa sich umdrehte,ihr Kleid hob und mit ihrem nackten prallen Arsch wackelnd das Oberdeck verließ,grölten sie wieder los und leerten einen weiteren Krug Wein.
Sansa stand vor ihrem Bett und strich eine dünne Schicht duftendes Öl auf eines ihrer langen Beine,als der Kapitän ihren Raum betrat.Ihr ganzer Körper glitzerte im Schein einer einzelnen Latterne.Sie sah zum Kapitän,der diesen Anblick wortlos auf sich wirken ließ. „Waren das wirklich schon zehn Minuten?“ fragte Sansa und lächelte den Kapitän an,während sie sich weiter einölte. „Ich glaube schon,Mylady.“ antwortete der Kapitän und zog sich aus.Sansa wusste noch,von ihrer ersten Begegnung,welch ein harter und ausdauernder Stecher dieser Mann war.Sie drehte sich nun zu ihm,wobei sie fast das Gleichgewicht verlor,machte ihre Beine weit auseinander und strich sich eine gute Menge des Öls an und in ihre Fotze:„Willst du mich wieder im Stehen ficken,wie damals im Flohloch?“.Der Kapitän ging auf Sansa zu und nahm ihr das Ölfläschchen aus der Hand.Dann zog er Sansa fest an sich und schmierte ihr,mit einer Hand,Öl an ihren Hintereingang,während er sie küsste.„Das Zimmer sollte genug Möglichkeiten für uns bieten.“,sagte er leise und drückte Sansa auf ihre Knie.Sie nutzten wirklich jede Gelegenheit,was für die auf dem Oberdeck,direkt über Sansa´s Kajüte, sitzenden Männer deutlich zu hören war.Das knarzen des Bettes,das Geräusch des über den Boden rutschenden Tisches und das splittern des auf den Boden zerspringenden Spiegels,wurden nur vom Stöhnen und den Lustschreien übertönt.Der Steuermann lehnte sich entspannt in seinem Stuhl zurück und lachte,als er die verwunderten Gesichter der beiden Dothraki bemerkte.Einer der Beiden sprang auf und schlang ein Tau um seine Hüften.Erst als dieser über das Heck des Schiffes kletterte,verstanden sie was er vor hatte und sicherten ihn ab.Gekonnt kletterte er zum Fenster,um mit eigenen Augen zu sehen,was in Sansa´s Kajüte vorging.Er konnte sehen,wie der Kapitän sein Gemächt in den Arsch,der nach den Göttern schreienden Sansa,donnerte.Sie stützte sich mit den Händen an der Wand ab,während er wild und rücksichtslos in sie eindrang.Das klatschende Geräusch der heftig aufeinanderprallenden Körper und das rhythmische wippen Sansa´s fester großer Brüste,an denen dicke Schweißperlen nach unten tropften,ließ die Hose des Jungen fast platzen.Da wurde er auch schon wieder,von Steuermann,auf das Deck gezogen.Fassungslos berichtete er,was er gesehen hatte,worauf der Steuermann zu lachen begann und der Koch einen Schwank aus seiner Jugend,nur unterbrochen von besonders lautem Stöhnen und Schreien,zum Besten gab.Noch eine unglaubliche Stunde ging das wilde Treiben.Die Männer tranken noch einen Krug Wein und wurden nur hellhörig,wenn kein Laut zu hören war,was allerdings immer nur kurz der Fall war.Ein lautes Brüllen und Schnaufen des Kapitän´s kündigte das Ende dieses Höllenritt an.
„Männer,legt euch schlafen,wir wollen unsere kleine Lady nicht überstrapazieren.Es ist noch genug Zeit unsere Belohnung abzuholen.“ sprach der breit grinsende Steuermann zu den beiden,etwas enttäuschten,jungen Dothraki.
Am Morgen,betrat der Koch Sansa´s vollkommen verwüstete Kajüte,um das Frühstück zu bringen.Sansa lag mit dem Kapitän des Schiffes,eng umschlungen auf dem Bett.Der Koch schob den Tisch wieder an seinen Platz und verließ schnell das Zimmer,um nicht weiter zu stören.Der erwachte Kapitän streichelte Sansa zärtlich und gab ihr einen Kuss.Sansa wachte nun auch auf und war etwas überrascht den Kapitän in ihrem Bett zu finden.Sie erinnerte sich nun an die letzte Nacht und warum ihr Hintern so schmerzte.Shae hatte sie einst vor der Wirkung des Alkohols gewarnt,welcher ihr nun zum Verhängnis geworden war.Sansa lächelte den Kapitän an,rollte sich über ihn und holte das Frühstück vom Tisch.Die Beiden hatten keine Eile aus dem Bett zu kommen.Sie führten ein ausgiebiges Gespräch über die lange Reise nach Qarth,welche noch vor ihnen lag.Sansa las dem Kapitän das Kapitel über Lys,dem nächsten Etappenziel,aus ihrem Reiseführer vor.Es amüsierte ihn sehr,denn er war schon einige Male in Lys und kannte die Stadt recht gut,aber irgendwelche Tempel und andere Sehenswürdigkeiten hatte er dort noch nie besucht.Die Stadt war eigentlich nur bekannt für die besten Freudenhäuser der Welt und als eine Drehscheibe des Sklavenhandels,was er der interessierten Sansa erzählte.Sie würden in Lys die schwere Fracht,aus dornischem Wein,verkaufen und etwas leichte Fracht an Bord nehmen,um die Tarnung als Handelsschiff aufrecht zu erhalten. „Was?Etwa Sklaven?“ fragte die entsetzte Sansa. „Warum nicht?Viel anderes gibt es dort nicht.Das wir kein normales Handelsschiff sind und Sansa Stark zu Daenerys Targaryen bringen,müssen wir nicht jedem auf die Nase binden.“ antwortete der Kapitän „Das Problem wird sein überhaupt einen Frachtauftrag zu bekommen,da wir in Lys nur Beute verkaufen,aber nie Aufträge annehmen.“.Da fiel Sansa ihr kleines Notizbuch ein.Sie war sich sehr sicher,einen Händler in Lys zu kennen.Wieder rollte sie sich auf den Kapitän,um an ihr Büchlein zu kommen.Dieser nutzte natürlich die Gelegenheit Sansa´s Hintern zu begrabschen.Das er sie wieder wollte,merkte Sansa dadurch schnell.Sie rollte wieder von ihm runter und blätterte in ihrem Buch.Sansa legte ein Bein über den Kapitän und lud ihn so,ohne Worte,ein ihre Schenkel zu streicheln,was er auch tat.Trotzdem las er interessiert in Sansa´s Buch und fragte was das alles zu bedeuten hat.Das sie ihm vertrauen konnte,hatte er ja nun eindrucksvoll bewiesen,so erzählte Sansa von ihren Bekanntschaften und wie sie an die entsprechenden Informationen gekommen war.„Gutaussehender Kapitän,mit einem Schiff mit fünfzehn Mann Besatzung,könntest du gleich noch reinschreiben.“ flüsterte er Sansa ins Ohr und gab ihr einen Kuss aus die Stirn.Nun fand Sansa auch den passenden Eintrag,nur handelte es sich um den Erzhändler,welchen sie bei Maria kennengelernt hatte,was eine sicherlich nicht gerade leichte Fracht bedeuten würde.Vielleicht könnte er sie ja mit den richtigen Leuten bekannt machen. „Klingt nach einem Plan,aber wir sind sicher noch zwei Wochen unterwegs,also noch genug Zeit für andere Dinge.“.Was er damit meinte war Sansa natürlich klar und legte das Buch zur Seite.Die lauten und sehr eindeutigen Geräusche,drangen bis zur Brücke des Schiffes.
Dort erwachte der Steuermann,der auf der für Sansa dort aufgestellten Liege schlummerte. „Das kann doch wohl nicht war sein.“ brüllte er,als er die beiden jungen Dothraki erblickte. „Treiben die es schon wieder?“.Die beiden Jungs nickten nur mit den Köpfen. „Wird wohl nichts mit unserer Belohnung.Na ja,jedenfalls nicht vor heute Abend.“ sprach er weiter und schlief wieder ein.Erst am Mittag,kamen Sansa und der Kapitän auf die Brücke.Sie weihten den Steuermann in ihre Pläne für Lys ein. „Das ihr Zeit hattet,um Pläne zu schmieden,wundert mich doch sehr.“ witzelte er darauf hin „Aber klingt für mich gut.“.Am Abend,holte er sich seine ersehnte Belohnung bei Sansa ab.Nach dem wilden Gerammel mit dem Kapitän,war der Steuermann fast eine Wohltat für Sansa.Er bewies auch hier seinen reichen Erfahrungsschatz und bescherte ihr gleich zwei sehr heftige Orgasmen.Der Wind ließ auch nach dem Kurswechsel auf Lys sehr zu wünschen übrig,so hatten die Männer fast drei Wochen Zeit,sich von Sansa belohnen zu lassen.Sansa hatte sich eigentlich nicht vorgestellt,wochenlang als Lustobjekt für Seemänner zu dienen,aber es machte ihr nichts aus,es bereitete ihr sogar zeitweilig großes Vergnügen.Den Tag verbrachte sie am Steuer des Schiffes und machte sich so auch anderweitig nützlich.Nur wenn der Kapitän die Gelegenheit nutzte,vor aller Augen,Sansa zu ficken,wurde es etwas unangenehm.Die Abende,verbrachte die kleine Crew fröhlich beim gemeinsamen Essen und Trinken.Die Nächte wiederum verbrachte Sansa nur selten alleine.Schon nach ein paar Tagen,konnte sie an den sich,ihrer Kajüte,nähernden Schritten erkennen,wer sie besuchen würde.Wie in den Wochen in Königsmund,war es ein Kommen und Gehen zwischen Sansa´s Schenkeln,doch jetzt hätte sie einfach Nein sagen können.Den jungen, vollkommen unerfahrenen,Dothraki zu zeigen,wie sie ihre Schwänze richtig benutzen und was sie mit ihren Prügeln alles anstellen konnten,war das vergnüglichste Erlebnis für Sansa,auf dieser Reise.Die beiden Jungs,dankten es ihr mit fast schon sklavischer Unterwürfigkeit,was Sansa schon ein bisschen stolz auf ihre Leistung machte.
Nach drei Wochen,war endlich die Hafenstadt Lys am Horizont zu erkennen.Sansa stand,wie immer,am Steuer des Schiffes.Sie lief schnell in ihre Kajüte,um sich etwas anzuziehen.Viel mehr als die beiden dünnen Stofftücher zu tragen,lohnte sich,in den letzten Wochen,für sie nicht,doch nun war es Zeit wieder zur Lady zu werden,zumindest äußerlich.Die Crew des Beuteschiffes traute ihren Augen nicht,als sie Sansa,in einem weißen Seidenkleid und mit im Wind wehenden Haaren,das Schiff in den Hafen steuern sah.

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