Halloween

Juni 27, 2017

Die Zwillinge, Gabi und Klaus, waren gerade mal 18 Jahre und wohnten noch bei ihrer Mutter, in einem kleinen und runter gekommenen Haus, am Rande der Stadt. Viel Luxus kannten die Beiden nicht, da ihre Mutter nur sehr wenig als Verkäuferin verdiente und sie selber noch kein Geld verdienten. Aber sie hatten für Helloween 50 Euro gespart und Gabi hatte mit ihre Mutter zwei süße Kostüme entworfen. Klaus, hatte eine kurze Lederhose an, dazu ein kariertes Hemd, Socken und einen kleinen Hut. Gabi hatte aus dem gleiche Karomuster ihren Minirock geschneidert und eine weiße Bluse an. Aber der Hingucker bei ihr waren die rote Kniestrümpfe und die roten Schleifen in ihrem Haar. Sie hatte sich Zöpfe aus ihrem langen, blonden Haaren geflochten, die sie absolut süß erscheinen lies.
„Na, dann Hänsel und Gretel, wünsche ich euch viel Spaß!“ sagte die Mutter zu Abschied „Und denkt dran, um Mitternacht seit ihr wieder zu Hause, nicht das ich mir Sorgen mach!“
Beide gaben ihrer Mutter einen Kuss und dann trabten sie ab.
Stolz sah die Mutter ihren beiden süßen Kindern nach.

In einer kleinen Disco, hatten beide ihren Spaß und Klaus achtete immer darauf, das keiner seiner Schwester zu nahe kam. Sie tranken ihre Cola und tanzte bis weit nach Mitternacht und erst dann entschlossen sie sich Beide für den Heimweg. Der Weg am Park und an der alten Fabrik vorbei, war nicht gerade der Beste, doch das Geld für ein Taxi hatten beide nicht. So fassten sie sich an die Hände und gingen schnell durch die kühle Nacht. Die baufälligen Mietshäuser neben der Fabrik, waren kaum noch bewohnt, die Straßenlaternen waren kaputt und nur aus einer Kneipe schien das Licht auf den Weg.

Der Lärm aus der Kneipe machte Gabi Angst, sie wollte auf die andere Straßenseite und so zog Klaus kurz vor dem Eingang auf die Straße.
Eine laute Stimme rief zu ihnen hinüber, „He, ihr beiden Hübschen, wo wollt ihr denn hin?“
Klaus drehte sich erschrocken um. Ein großer, stämmiger Herr, stand in der Tür und sah sie beide an. Klaus beschleunigte seinen Schritt und zog Gabi mit. „Stopp!“ brüllte die Stimme durch die Nacht. „Könnt ihr nicht antworten?“ Klaus blieb erschrocken stehen und Gabi sagte nur, „Nach Hause,.“ und zerrte an Klaus seiner Hand. Der Mann ging nun sehr schnell auf beide zu und verstellte ihnen den Weg. „Na, aber ihr süßen Mäuse, habt doch bestimmt noch Zeit für einen Saft?“
Gabi und Klaus sahen sich erschrocken an. Wie redete der 1.90m große Mann mit ihnen,? „Nein, wir haben keine Zeit.“ sagte Klaus und wollte an dem Mann vorbei, doch der ergriff beide, wie zwei kleine Katzen im Genick und drückte schmerzhaft zu. „Hier geblieben! Ihr wollt doch wohl eine höfliche Einladung nicht ausschlagen?“ Gabi fing an zu weinen und flehte, „Bitte lassen sie uns gehen!“

In der Zwischenzeit, kamen weitere Männer, durch den Lärm vor die Kneipe. „He, Max, was machst da?“ rief einer zu den Dreien rüber. Der drehte Gabi und Klaus jetzt zu der Gruppe, aus vier älter Herren um, die mit ihren Zigaretten und Biergläsern, vor der Kneipe standen. „Ich habe gerade…“ Max unterbrach sich selber und fragte Gabi und Klaus, „Was stellt ihr eigentlich da?“ Da nicht gleich eine Antwort kam, drückte er, bei beiden fester zu. „Ich habe euch was gefragt?“ raunzte er die sie an. Gabi schluchze, „Hänsel und Gretel.“ „Ich habe gerade,“ begann er von vorne. „Hänsel und Gretel eingeladen, was mit uns zu trinken:“ Sofort begann ein Gejohle, „Dann bring sie rein!“ rief einer und ein anderer lachte, „Na, die Hexe haben wir ja heute schon gefickt:“ Klaus bekam Panik und löste sich aus Max seinem Griff und rannte schreiend los, „Hilfe, Hilfe kann uns keiner helfen?“ Da hatten ihn zwei der Männer schon erwischt. „He, ganz ruhig! Hier hilft dir keiner, nur wir.“ Er zappelte in den den Fängen der beiden Männer, das der andere ganz ruhig sagte,
„Beruhige dich, wir wollen euch nichts böses, nur ein wenig Spaß.“ Karl merkte das er nicht die geringste Chance gegen die beiden Männer hatte, da er ja auch mit seinen 1,65m und dem schmächtigen Körperbau selbst von seiner Schwester beim Kabbeln besiegt wurde.

Er sah wie Gabi von Max in die Kneipe geschoben wurde und fragte ängstlich, „Was habt ihr mit uns vor?“ „Keine Angst!“ lachte eine Mann an der Tür, der wartete das auch Karl in die Kneipe kam. „Erst mal einen mit euch trinken, das ihr lockerer werdet und dann mal sehen was der Abend noch bringt.“

Es war eine schmuddelige, dunkle Kneipe, in der keine weiteren Gäste waren und dann knallte die Türe hinter Karl zu. Einer verschloss die Türe und lachte, „Heute geschlossene Veranstaltung!“ und drehte ein Sc***d auf dem man jetzt von innen, OPEN las und ein anderer zog die Vorhänge zu.

Gabi saß bereit völlig verängstigt, neben Max an der Bar und nun wurde auch Karl, wie eine Puppe neben seiner Schwester auf den Barhocker gesetzt. „Und was wollt ihr beiden Hübschen denn trinken?“ fragte Max, mit gönnerhaften Ton. „Wir wollen nichts trinken.“ sagte Klaus ganz leise. „Wir wollen nur nach Hause:“ Max tat als hätte er es nicht gehört und bestellte, „Heinz, dann mache mal deinen Spezial Cocktail für unsere beiden Süßen hier!“ Gabi sah nur durch einen verschleiertem Blick aus Tränen, wie Heinz aus mehreren Schnapsflaschen was zurecht mixte und Karl? Der wusste das er kein Alkohol vertrug, trat kalter Schweiß auf die Stirn, als er sah wie Wodka, Kräuter, Whisky, Gin und ein wenig Saft mit Eis in den Shaker geschüttet wurden.

Die Männer erhoben ihre Biergläser, als Heinz den Beiden ein randvolles Cocktailglas vor die Nase stellte und sagte, „Na dann, Prost! Auf einen wirklich geilen Abend!“ Karl und Gabi, saßen wie versteinert da und starrten auf ihre Gläser. „Los jetzt!“schnauzte Max die Beiden an. „Oder soll ich erst richtig böse werden?“ Langsam nahmen Beide ihre Gläser in die Hand und nippten an ihrem Glas. „Auf Ex!“ rief Max und hielt Gabi das Glas am Mund fest. Karl wurde von einem dicken Mann an den Haaren nach hinten gezogen, der ihm das Glas aus der Hand genommen hatte. „Los mach dein Maul auf!“ und Karl gehorchte. „So ist brav, wirst heute noch ganz andere Sachen schlucken!“ Beide tranken ihre Drinks ganz aus, wobei sich Karl einmal leicht verschluckte und alle lachten. „Nicht so gierig, bekommst ja gleich noch mehr!“ grinste ihn der Mann, dessen Atem so stark nach Zigaretten und Alkohol stank, an.

Max sah nun die Zwillinge an und sagte mit fetter Stimme:

SO UND NUN LIEBE LESER, GIBT ES HIER EIN SCHNELLES UND GUTES ENDE !
SCHREIBT RUHIG WENN EUCH DAS NICHT PASST !

„Einen schönen Gruß von euer besorgten Mutter, die der Meinung war, das ihr Beide mal einen Deckzettel braucht. Da ihr ja nie pünktlich nach Hause kommt.“ Karl und Gabi sahen Max verdutzt an. „Ja, ich hoffe das war euch beiden Nachtschwärmern eine Lehre und ihr verärgert meine liebe Freundin nicht noch mal!“ Beide nickten hastig und erleichtert. „Willi,“ Max zeigte auf einen weiteren sehr großen Mann mit grauen Rauschebart. „Wird euch jetzt nach Hause bringen, das euch auch wirklich nichts passiert.“ Damit verabschiedeten sich die Zwillinge mit zittrigen Knien und verschwanden mit Willi in die Nacht.

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