Kapitel 5 Das Geburtstagswochenende Teil 4

Juni 27, 2017

Es war schon nach zwölf, als Sandra zu mir kam und mich umarmte. „So mein Schatz, es ist soweit. Deine Eheschlampe will sich von Gerd ficken lassen“ Nach einem Kuss konnte ich mir es nicht verkneifen „Wenn es überhaupt dazu kommt. Vielleicht lassen sie Dich ja noch länger leiden“ und grinste sie an. „Mal den Teufel nicht an die Wand. Dann werde ich morgen Abend aber richtig schlechte Laune haben. Von daher überlege Dir lieber zweimal, worauf Du hoffst“ sagte Sandra mit einer gewissen Schärfe in der Stimme. „Gib mir bitte die 50 Euro damit unser Schwindel nicht auffällt.“ Ich überreichte ihr das Geld. „Danke, kommst Du mit, ich will mich verabschieden?“ fragte meine Frau. Wir trafen Katja alleine in der Küche. „Katja, Süsse, ich muss leider los. Es war ein schöner Abend. Das müssen wir unbedingt wiederholen“ Katja kam auf Sandra zu und drückte ihr einen Kuss mitten auf den Mund, welcher in einen Zungenkuss überging. Katja griff Sandra in den Schritt. Als ihre Lippen sich lösten sagte Katja „oh ja, das müssen wir unbedingt du kleines Luder. Aber dann will ich dabei sein“ „Sehr gerne“ stöhnte Sandra. Holger trafen wir im Flur. Auch er griff Sandra sofort in den Schritt und ich fragte mich, ob das jetzt die Standard-Begrüßung und Verabschiedung werden würde. „Schade, das Du schon gehst.“ sagte Holger. „Ja leider, aber ich kann nicht bleiben.“ erwiderte Sandra. Ich verhedderte mich in dem Gedanken, dass sie nicht bleiben konnte, weil sie sich von ihrem Hengst durchreiten lassen wollte. Dann vielen auch die beiden in einen feurigen Zungenkuss. Als sich ihre Lippen lösten, nahm Sandra mich an der Hand und wir gingen auf die Strasse. Es war noch kein Auto zu sehen. Meine Frau umarmte mich und säuselte mir und Ohr „Du weißt, das ich Dich über alles liebe?“ Ich nickte. „Ich hoffe, dass ich nun die Belohnung für das ganze Leiden erhalte, sonst drehe ich noch durch“ bangte sie. „Ich denke, sie werden Dir schon Freude bereiten“ versuchte ich Sandra zu beruhigen. Lichter blendeten mich. Das Auto hielt direkt vor uns an. Sandra gab mir noch einen heißen Zungenkuss. Mit einen Griff in meinen Schritt sagte sie „Danke, und bleib sauber“ „Du auch“ erwiderte ich, worauf sie mir über die Schulter zuzwinkerte. Meine Lippen formten lautlos den Satz „Ich liebe Dich“, worauf mir meine Frau noch einen Kuss zuwarf. Gerd grüßte mich mit einem dumpfen „Nabend“ und hob die Hand in meine Richtung. Die beiden begrüßten sich mit einem Kuss. Die Tür fiel zu dann fuhr das Auto ins Dunkel.

Zurück auf der Party konnte ich mich erst nicht so Recht konzentrieren. Ich saß auf dem Sofa und nuckelte an einer neuen Flasche Bier. Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf. Es war so viel passiert in den letzten Tagen. Eigentlich hatte sich mein ganzes Leben verändert. Nur konnte das ausser mir und meiner Frau niemand wirklich sehen. Für alle unsere Freunde hier, ausser Holger und Katja, waren wir noch das gleiche Paar wie immer. Unter der Schale aber hatte sich Sandra in einen absolut sexuell orientierten Menschen verwandelt. Ich wiederum, der früher sexuell ausserordentlich aktiv war, wenn auch nur heimlich vorm Computer, hatte mich komplett entgegengesetzt entwickelt. In all den Berichten im Cuckold Universum standen so viele Entwicklungen und Entstehungen. Viele hatten ihre Gefühle beschrieben. Irgendwie kam es mir jedoch so vor, als hätte sich niemand so gefühlt wie ich. Im Grunde fühlte ich mich beschissen. Das hatten alle irgendwie. Alle fanden es auch wie ich in gewisser Weise erregend. Aber niemand hat geschrieben, wie er mit diesem Lebenswandel umgeht. Sei es bei Feiern, auf denen man alleine ist. Sei es vor den Kindern. In diesem Moment hasste ich mich selbst. „Wenn die Geilheit abgeklungen ist, stehst Du vor den Scherben, die sie angerichtet hat“ senierte ich vor mich hin.

Holger war es, der mich fragte „was hast Du da gerade gesagt?“ Ich erklärte ihm, dass es nur ein schlauer Satz einer aussergewöhnlichen Frau war. Er bat mich um eine Wiederholung. „Wenn die Geilheit abgeklungen ist, stehst Du vor den Scherben, die sie verursacht hat“ Holger dachte lange nach. Wir schwiegen einige Zeit. „Da ist was wahres dran. Gier und Leben stehen manchmal in Konfrontation zu einander“ wir nahmen beide einen großen Schluck aus unseren Bieren „war Sandra diese aussergewöhnliche Frau“ fragte Holger nach. „Japp. Genau die war es“ nicke ich. „Seit wann lebt ihr diesen Lebensstil“ wollte Holger wissen. „Ich kann es Dir gar nicht mehr genau sagen. zwei oder drei“ konnte ich nicht zu Ende reden. „Jahre? Alter. man hat Euch nie was angemerkt“ „Wochen“ korrigierte ich „Wochen“ „Oh“ sage Holger, bevor wir uns beide wieder in Gedanken verloren. „Wie kommst Du damit klar“ wollte Holger wissen. „Mehr schlecht, als recht. Im Internet war das immer alles reizvoll und absolut geil. Jetzt geht es mir öfter Scheisse. Geil war ich zwar auch öfter. Aber diese Demütigung zieht mich mehr runter, als ich es erwartet hatte.“ fasste ich meinen Zustand zusammen. „Verstehe“ brachte Holger ein „Ein Wort mein Freund. Ein Wort und das war heute eine einmalige Nummer“ Ich erklärte Holger, das ich diese Geste sehr löblich fand. Es aber die grundsätzliche Situation nicht ändern würde. Gerd und Inge würden nicht so freiwillig das Feld räumen. Und letztlich war es ja Sandra, die die treibende Kraft sei. „Gerd und Inge Finger?“ fragte Holger. „Was weiß ich, wie die heißen. Finger, Müller, Meier, Schulze.“ Holger beschrieb eine männliche Person, die Gerds Zwilling hätte sein können. „Woher kennst Du bitte Gerd“ wollte ich wissen. „Na aus dem Swingerclub. Alter, wenn der seinen Zaunpfahl in Sandra steckt, Halleluja“ Ich wunderte mich zwar, über diesen Zufall, jedoch war die Konsequenz ja durchaus logisch. „Vielen Dank für Deine aufbauenden Worte King Ring“ fauchte ich Holger an. Dieser hob die Hände, als würde ich ihn mit einer Pistole bedrohen. „Hey sorry, aber der hat einen Riemen wie ein Gaul. Katja hat ihm mal einen gewichst. Als er fragte, ob sie ihn auch mal wo anders spüren wolle hatte Katja aber verneint. Sie wollte mich ja schließlich auch irgendwann mal wieder spüren“ Ich bewunderte Katjas Weitsicht. Auf der anderen Seite wurde mir dadurch auch wieder klar, dass Sandra sicher gar nicht mehr wusste, wie sich mein Penis in ihr anfühlte. Da ich es ja vorgezogen hatte, zu wichsen. Ich erklärte Holger diesen Umstand. „Es war so tot bei Euch? Mann warum hast Du nie was gesagt, ich hätte Dich schon irgendwie wieder in die Spur bekommen.“ wand Holger fassungslos ein. „Wann hattet ihr das letzte mal Sex zusammen. Also solchen Sex, wie ihr ihn hattet, bevor sich Euer Leben gewandelt hat?“ wollte er wissen. Lange dachte ich nach. Ich konnte es nicht mit Bestimmtheit sagen. „Oh“ merkte Holger an „also so lange?“ Ich nickte und mir wurde klar, dass diese Tatsache, das ich mich nicht an unseren letzten gemeinsamen, normalen Sex, erinnern konnte, einfach daran lag, das es schon Ewigkeiten her war und damals eher eine lästige Pflicht für mich darstellte.“ „Junge, bei solchen Sachen musst Du doch mit mir Reden“ bat Holger erneut seine Hilfe an. „Was sagen Dir die Worte ZU SPÄT?“ fuhr ich Holger an, der das wieder mit den Händen nach oben quittierte. Unser Gespräch ging bis tief in die Nacht. Obwohl die beiden eine Party hatten, widmete mir Holger alle Zeit, die ich brauchte. Es tat gut mit jemanden über die ganze verworrene Situation zu reden. Irgendwann war ich doch sehr angetrunken und bat Holger mir ein Taxi zu rufen. „Ach Scheisse. Meinen letzten Fuffi hat Sandra bekommen. Egal ich laufe.“ Holger zeigte mir einen Vogel. „Entweder Du schläfst hier, oder ich zahle Dein Taxi ist doch selbstverständlich. Du läufst in Deinem Zustand keine Stunde mehr durch die Gegend.“ Ich bat um das Taxi, da ich morgen früh erst mal alleine sein wollte. „Hey Alter, ich verstehe Dich. Nicht Deine sexuelle Neigung. Aber Dich in Deiner Situation. Wenn Irgendwas ist. Wenn Du reden willst oder trinken oder beides. Ich bin da“ war der Satz von Holger, der mich ihn umarmen ließ. „Danke“ sagte ich, als ich ins Taxi einstieg. Wir grüßten und dann fuhr das Taxi los. Der Fahrer weckte mich, als wir bei mir zu Hause ankamen. Ich kramte in meinen Taschen und murmelte was von Geld. „Ist schon bezahlt mein Guter. Ruhen Sie sich ein wenig aus. Gute Nacht“ Ich wankte ziemlich auf dem Weg zur Tür. Nur schwer traf ich das Schlüsselloch. Ich hatte wohl doch mehr getrunken, als ich es empfunden hatte. Ohne mich auszuziehen ging ich ins Schlafzimmer und fiel ins Bett.

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