Klassentreffen Teil 10.1

Juni 27, 2017

Klassentreffen Teil 10.1

Mit einem Kuss weckte er mich am anderen Morgen. „Hast du gut geschlafen mein Liebling?“. „Ja, in deinen Armen kann man nur gut schlafen“. „Komm Frühstücken. Ich muss um neun Uhr ins Geschäft“. Ich stand auf, zog mir einen Bademantel an und folgte ihm in die Küche. Dort hatte er schon das Frühstück vorbereitet. „Ich werde von dir richtig verwöhnt“. „Was macht man nicht aus Liebe“. Er schenkte mir Kaffee ein und sagte ohne Umschweife. „Ich habe über seinen Wunsch einen Busen zu haben nachgedacht. Wie willst du das Anstellen?“. „Ich habe mich erkundigt. Cornelia hat sich Implantate einsetzten lassen, sie kennt einen Chirurgen, der das gegen ein entsprechendes Honorar macht“. „Die Vorstellung dich mit einem Busen zu sehen ist sehr Reizvoll muss ich dir gestehen. Ich möchte dir jedoch die Entscheidung selbst überlassen ob du es machen willst“. „Ich möchte es machen. Wenn du nichts dagegen hast, dann möchte ich den Eingriff vor unserer Hochzeit machen lassen“. „Nein, ich habe nichts dagegen, im Gegenteil ich würde mich freuen. Übrigens, ich habe meine Mutter angerufen und ihr die Neuigkeit erzählt“. „ Und was hat sie gesagt?“. „Sie freut sich für uns. Die Hochzeit will sie Ausrichten. Es soll eine Feier im engsten Freundeskreis werden, hat sie vorgeschlagen. Tante Elisabeth hat sich auch für und gefreut. Sie will dir unbedingt das Hochzeitskleid, dass du neulich bei ihr Probiert hast schenken, aber nur unter einen Bedingung, dass du für sie Modelst“. „Sie gibt wohl nie Ruhe, wenn sie sich was in den Kopf gesetzt hat“. „Nein, das tut sie nicht, aber das habe ich dir ja schon gesagt. Wann fährst du wieder zurück?“. „Um neunzehn Uhr fährt mein Zug. Kannst du mich zum Bahnhof bringen?“: „Selbstverständlich. Du kannst mich aber mit dem Auto ins Geschäft fahren und dann kommst du gegen achtzehn Uhr und wir fahren dann zum Bahnhof“. „Gern, wann willst du fahren?“. „Wenn du fertig bist“. „Ich beeile mich“. Schnell ging ich in mein Zimmer und zog mich an. Da ich wieder vor hatte als Frau zu reisen, zog ich mir einen gelben Slip, den passenden BH halterlose Strümpfe, einen Unterrock, den Rock und einen leichten Pulli an. Schwarze Stöckelschuhe mir fünf Zentimeter hohen Absätzen rundeten mein Aussehen ab.
Punkt neun Uhr setzte ich Henry vor seinem Geschäft ab. „Was hast du heute noch vor?“. „Ich gehe noch ein bisschen Bummeln“. „Dann viel Spaß“. „Danke“. Ich fuhr in ein Parkhaus und ging in die Stadt. Ohne ein Ziel vor Augen schlenderte ich durch die Straßen. Ging von Geschäft zu Geschäfte, probierte einige Sachen an ohne jedoch etwas zu kaufen. Ich wollte wissen, ob ich als Mann erkannt werde. Doch nichts geschah. Die Verkäuferinnen in den Geschäften waren alle sehr freundlich zu mir. Wenn sie mich als Mann erkannt hätten, so gingen sie darüber hinweg. Anschließend, setzte ich mich an einem Tisch in einem Straßenkaffe, bestellte mir einen Espresso und beobachtet die Menschen, die an mir vorüber gingen. Ich fühlte mich wohl in meiner Haut. Gegen Mittag machte ich mich auf den Weg zu Annas Auto. Ich kam bei einem Fotografen vorbei dessen Auslage mich interessierte. Es waren viele Aktfotos ausgestellt. Auf einem Plakat stand „ Überraschen sie ihren Liebsten/ihre Liebste mit einem ungewöhnlichen Bild“. Warum nicht, dachte ich und betrat den Laden. „Sie Wünschen“ fragte mich ein junger Mann. „Ich habe ihre Auslage gesehen und bin begeistert. Ihre Fotos sind sehr Ästhetisch und ich möchte mich von Ihnen fotografieren lassen, wenn das möglich ist“. „Selbstverständlich, ist es möglich. An was für Bilder haben sie gedacht?“. „Ich möchte meinen Freund Überraschen und ihm ein Aktfoto von mir schenken“. „Wenn sie bitte mit mir mitkommen wollen“. Er führte mich in sein Fotostudio und erklärte mir alles. „Ich muss ihnen aber Gestehen, ich bin keine Frau, auch wenn es den Anschein dazu hat, ich bin ein Mann“: Er schaute mich verdutzt an und meinte: „ mir macht es nichts aus. Im Gegenteil, ich bin Überzeugt, dass es schöne Bilder werden, würden sie sich bitte ausziehen“. Nun verließ mich der Mut, aber dann dachte ich mir jetzt bin ich schon so weit gegangen. Ich zog die Bluse und den Rock aus. Er bat mich auf den Stuhl zu setzen. Kaum hatte ich mich gesetzt, fragte er mich: „Wie soll ich sie Schminken? Als Vamp oder dezent“. „Als Vamp“. Er begann mit dem Schminken. Als er fertig war konnte ich mich im Spiegel betrachten „Sie sehen bezaubernd aus. Würden sie mir bitte folgen“. Wir gingen zurück in das Studio und er bat mich vor eine weiße Leinwand. „Bitte drehen sie sich ein wenig nach rechts, damit ich das Licht einstellen kann. Er drehte die Scheinwerfer ein wenig, bis er zufrieden war. „Sind sie bereit?“ fragte er. Ich nickte. Schon Blitzte es. „Bewegen sie sich, drehen sie sich um die Achse. Er schoss ein Bild nach dem anderen. Ich musste mich auf den Boden setzen und die Beine übereinander schlagen. Ein anderes Mal verlangte er von mir, dass ich ihm den Rücken zuwende und den Kopf nach rechts drehe. Dann stellte er mir einen Stuhl hin und bat mich, den Unterrock auszuziehen und mich zu setzen. „Spreizen sie die Beine, jetzt schlagen sie sie übereinander“ forderte er mich auf. „wollen sie, auch ein Foto auf dem sie nackt sind?“. Mutig geworden sagte ich „ ja“. Ich zog den Slip und den BH aus. „Die Strümpfe können sie anlassen, das macht das Bild reizvoller“: Der Fotograf machte noch eine ganze Serie von Bilden bei denen ich Nackt war. Die Sitzung dauerte einen Stunde. Beim Betrachten der Bilder meinte er: „ Ich finde die Nacktfotos von ihnen am schönsten. Mir Gefällt der Kontrast zwischen der Hellen und der dunklen Haut“. Ich suchte mir zehn Bilder aus und wollte wissen, wann sie fertig seien. „ In einer Stunde etwa sind die Bilder fertig. Mit der Digitaltechnik geht das ziemlich schnell“. Ich war erstaunt. Nach einer Stunde betrat ich den Laden erneut. Er hatte nicht zu viel versprochen. Die Mappe mit den Bildern war fertig und er sagte: „ich habe ihnen doch gesagt, das es schöne Bilder werden. Ihr Freund wird sich bestimmt freuen“. „Das wird er bestimmt“. Ich suchte mir noch einen Rahmen aus, bezahlte und verließ das Geschäft.
Zu Hause tat ich ein Bild das mich auf den Stuhl nur mit Slip, BH und den halterlosen Strümpfen zeigte in den Rahmen und stellte es in Henrys Zimmer. Daneben legte ich einen Zettel auf dem Stand: „Damit du mich nicht vergisst. In Liebe Yvonne“.
Um achtzehn Uhr dreißig parkte ich das Auto vor Henrys Geschäft und wartete auf ihn. Er bemerkte mich, als er aus dem Fenster schaute und winkte mir zu. Kurz darauf setzte er sich neben mich ins Auto. Nach einem Begrüßungskuss fuhr ich los. Fünfzehn Minuten vor Neunzehn Uhr fand ich am Bahnhof einen Parkplatz. Wir stiegen aus und gingen zum Bahnsteig, wobei Henry meine Reisetasche trug. Bevor ich in den Wagon stieg kaufte ich mir noch einige Zeitschriften für die Reise, dann suchte ich mir ein Abteil, in dem ich alleine war. Henry reichte mir die Tasche durch das Fenster. „Warte ich komme noch raus“. Auf den Bahnsteig war nicht viel los. Ich Umschlang Henry mit meinen Armen und wir küssten uns zum Abschied. Seine Hand tätschelte meinen Po. “Wie werde ich ihn vermissen“. „Nur meinen Po ?“. „Nein dich auch“. „Ich muss jetzt einsteigen, der Zug fährt gleich ab“. Nochmals Küssten wir uns. „Bis übernächstes Wochenende“. „Bis übernächstes Wochenende. Tschüs, ich liebe dich“. „Ich dich auch“. Ich stieg schnell ein und ging zu meinem Abteil. Dort setzte ich mich in den Sitz und nahm eine Modezeitschrift zur Hand und fing an zu lesen. Nach zehn Minuten wurde ich aus meiner Lektüre gerissen. „Die Fahrkarten bitte“. Ich gab den Schaffner meine Karte, die er Abstempelte. „Eine schöne Fahrt noch“. „Danke“. Schon war ich wieder in die Zeitschrift vertieft. Nach zwei Stunden fuhr der Zug in den Bahnhof Regensburg ein. Sandra konnte mich leider nicht abholen und Claudia hatte ich nicht erreicht. Bei Armin hatte ich mehr Glück, er konnte mich abholen. Er winkte mir schon auf dem Bahnsteig zu als er mich sah. „Und wie war dein Besuch bei deinem Freund?“ wollte es wissen. „Es war toll, wir hatten uns viel zu erzählen“. „Hast du die Stelle bei der Firma Eisele bekommen“. „Nein, wir haben und geeinigt, dass ich nicht der Kandidat bin den sie suchen“. „Dann bekommst du auch keine Sperrfrist“. „Ja“. Wir fuhren vor dem Haus vor. „Willst du noch auf ein Glas Wein mit zu mir kommen?“. „Gerne, wenn es dir keine Umstände machte“. „Nein, macht es nicht“. Armin folgte mir in meine Wohnung und setzte sich in die Couch. „Ich packe noch schnell aus, dann komme ich“. Ich ging in das Schlafzimmer und packte meine Sachen aus. Als ich zurückkam, saß Armin immer noch in der Couch. „Was für einen Wein möchtest du gerne haben“. „Ich habe mir was anderes Überlegt, wir könnten eigentlich zum Essen gehen. Was hältst du von dem Vorschlag?“. „Viel. Ich habe seit Mittag nichts gegessen und habe Hunger. Ich muss nur noch Sandra anrufen, sie wollte noch kurz vorbei schauen. Hast du was dagegen, wenn ich sie frage ob sie mitkommen will?“. Nein, mach nur“. Ich rief Sandra an und fragte sie, ob sie mit Armin und mir noch ausgehen wolle. „Und ob ich will. Cornelia ist nicht zu Hause. Ich habe Zeit.“. Wir verabredeten, dass Sandra zu mir kommen solle und wir uns dann auf den Weg machen. Eine Halbestunde Später erschien Sandra. Sie war erstaunt, dass sie mich als Frau sah. „Ich dachte, es soll niemand im Haus erfahren, dass du ein Leben als Frau führst“. „Armin hat es durch Zufall erfahren“. Ich erzählte ihr wie es dazu kam, dass Armin hinter mein Geheimnis kam und das er mir versprochen hatte, nichts zu erzählen. „Wenn das so ist, dann, Willkommen bei den wenigen, die das Geheimnis von Yvonne kennen“. „Genug geplaudert, wenn wir jetzt nicht gehen, dann bekommen wir nichts mehr zu Essen“. Wir verließen meine Wohnung und Armin fuhr mit uns in ein kleines Restaurant, in dem er Stammgast war. Dort bestellten wir uns was zu Essen und zu Trinken. Es wurde ein vergnüglicher Abend. Armin staunte nicht schlecht, wie ich wie selbstverständlich auf die Damentoilette ging. „Hast du keine Bedenken, das dich jemand erkennt“. „Nein, du hast mich auch nicht erkannt, als wir uns das erste Mal trafen“. „Stimmt“. Ich musste Sandra alles erzählen, wie es mir den letzten beiden Tage bei Henry ergangen war.
Gegen ein Uhr fuhr Armin uns nach Hause. Ich bedankte mich für den schönen Abend und ging in meine Wohnung. Ich musste früh aufstehen.
Um sieben Uhr Klingelte der Wecker. Müde Stand ich auf, bereitete mir das Frühstück und holte die Zeitung. Anschließend Duschte ich mich und zog mich an. Ich wollte so früh wie möglich zum Arbeitsamt um mit Frau Braun über die weitere Vorgehensweise sprechen. „Frau Braun war Überrascht als sie mich schon so früh sah. „Wie ist es ihnen bei der Firma Eisele ergangen?“. „Nicht so Gut. Die suchen einen Verfahrensingeneure. Ich bin aber Konstruktionsingeneure. Leider habe ich den Job nicht bekommen“: „Schade. Ich habe mich Kundig gemacht. Momentan habe ich keine Stelle für sie“. „Da kann man nichts machen. Eine Frage, wie sieht es mir einer Ich Firma aus, habe ich Chancen unterstützt zu werden?“. „Im Prinzip ja, Sie müssten nur eine Antrag stellen, eine Kostenrechnung und eine Marktanalyse erstellt ihr Betreuer der ihnen bei allen Dingen hilft und Unterstützt. Wollen sie eine Firma gründen?“: „Ich habe mir auf der Heimfahrt Gedanken darüber gemacht“. „Ich rufe gleich Herrn Wimmer an, der ist für die ICH- AG zuständig“. Sie nahm den Telefonhörer und wählt eine Nummer. „Guten Tag Herr Wimmer, ich habe hier einen Ingenieure, der sich über einen ICH- AG erkundigen will. Könnten sie mir einen Termin nennen, wann er bei ihnen vorbeikommen kann. Mmmmh. Ja, Gut ich richte es im aus. Herr Wimmer geht ab Morgen für drei Wochen in Urlaub. Sie sollen sich nach diesen drei Wochen bei ihm melden“. Sie gab mir die Telefonnummer von Herrn Wimmer und meinte“ es tut mir leid, dass ich nicht mehr für sie machen kann“. „Das geht schon in Ordnung. Vielleicht ergibt sich in dieser Zeit eine andere Möglichkeit“. „Wenn ich was für sie habe, dann rufe ich sie an. Ihre Telefonnummer habe ich ja“: Ich verabschiedete mich von ihr und fuhr mit dem Bus zurück.

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