Sowas kann passieren.Teil 5.

Juni 11, 2017

Nun kann man sagen, dass nach diesem Erlebnis es doch beschlossene Sache ist, dass der Kurt und die Ilse ein Paar werden. Doch was soll dann mit den Kindern sein? Also, unter normalen Umständen würde man sagen, die Kinder ziehen mit der Mutter zu ihrem neuen Papa. Doch ach weh, das ist es nun aber nicht.

Da gibt es doch noch ein kleines Problem. Da hat doch der Kurt dann einfach etwas verschwiegen. Ach nein, so kann man das auch wieder nicht sagen. Ist doch alles ein wenig zu schnell gegangen. Ist es doch zu schön gewesen wie der Kurt erst einmal die Inge beglückt hatte, und dann auch noch die Ilse. Und die Kinder haben doch auch richtig gedrängelt, dass es so kommen soll. Und wie hat es doch allen gefallen wie der Kurt und die Ilse zusammen gewesen sind. Richtig lieb hatte doch die Ilse das angefangen. Da konnte doch der Kurt nicht anders als sie richtig glücklich zu machen.

„Kurt, ich hab so das Gefühl, dass da noch etwas ist. Hast du keine Familie, dass du das nicht sagst.“
„Nun, da bei uns ja jetzt alles klar ist, in Sachen Sex, da kann ich euch auch sagen dass ich mit meiner Mutter auch Sex habe. Sie ist die einzige Frau, mit der ich bisher so richtig Sex hatte. Und ich hab aber den Verdacht, dass meine Eltern sich nicht so ohne weiteres von mir trennen werden.“
„Na, dann erzähl doch mal, wie das so bei dir zu Hause ist. Deine Mutter ist also nicht nur Mutter sondern auch so eine Frau, mit der du zusammen bist.“
„Ja, aber nicht wie ihr das vielleicht annehmt. Die Eltern wollen ja dass ich mir eine Frau suche.“
„Nun mach dir mal keine Sorgen, das bekommen wir auch noch hin.“

Ja, da haben sie nun alle so ihre Gedanken. Doch den Urlaub wollen sie sich nicht verdrießen lassen. Der Kurt ist nun mal Papa und Mann. Dass der Papa da auch die Tochter liebt, das gehört nun bei ihnen dazu, genau so dass der Bub seine Mutter und seine Schwester beglückt. Ach, sie machen es auch gemeinsam, da sind sie sich einig. Doch dann kommt die Heimreise. Erst schauen sie mal schnell nach ihrer Wohnung, ob alles noch in Ordnung ist, doch dann heißt es die große Vorstellung bei seinen Eltern wahrnehmen.

Und das ist ja bekanntlich so eine Sache für sich. Man weiß ja nicht wie die Eltern auf die Frau, die ihnen ihr Kind weg nehmen will reagieren. Wie werden die Beiden auf die Eindringlinge reagieren? Ja, manches Mal macht man sich so unnötige Sorgen. Sind doch auch Kurts Eltern auf die fertige Familie gespannt. Immerhin wissen sie ja nicht, dass die auch so sehr offen mit einander umgehen.

Doch die Helga meistert das ganz schnell. Der Ilse kommt es vor, wie damals der erste Urlaubstag. Kurz und schmerzlos begrüßt die Helga die vier. Ja, sie ist sogar sehr leicht bekleidet. Ohne große Umstände werden sie auf die Terrasse gebeten, wo schon reichlich Kaffee und Kuchen auf sie wartet.

„Ihr müsst entschuldigen, uns ist es so warm gewesen beim Warten. Da haben wir eben ein Bad genommen. Für was hat man denn einen Pool.“
„Nein, nein, ist ja schon gut, wir waren nur erst bei uns um nach dem Rechten zusehen und uns vom Gepäck zu entledigen. Wir müssen uns entschuldigen. Aber jetzt müssen wir uns erst einmal vorstellen:
Das ist der Dieter und das ist die Inge. Die haben beide einen Narren am Kurt gefressen. Ich heiße Ilse und liebe den Kurt. Ja, wir wollen als bald heiraten.“
„Na, du machst mir aber Dinger. Ich hab angenommen dass du nur so eine Freundin hast. Dass sie Kinder hat, hast du auch gesagt. Aber dass ihr heiraten wollt, das hast du mir verschwiegen.“

„Mama, wenn ich dir das gleich gesagt hätte, da hättest du doch erst mal Theater gemacht. Jetzt weißt du, dass wir zusammen sind, und wir bleiben es auch.“
„Nun lass mir mal den Jungen in Ruh. Die ganze Zeit sagst du er soll sich eine Frau suchen. Und jetzt wo er sie hat, da ist es dir auch nicht recht. Ilse, von mir aus bist du herzlich willkommen. Und ihr zwei, na das bekommen wir auch noch hin. Setzt euch und esst erst mal etwas. Und dann erzählt ihr uns was da geschehen ist. Ach ja. Ich bin der Peter und dass ist meine Frau, dem Kurt seine Mutter, die Helga.“

Ja, kurz und schmerzlos, wie der Kurt damals. Kein großes drum herum und auch kein großes Theater. Der Kurt hat eine Frau, und auch noch zwei Kinder. Und wenn da dann auch noch etwas dabei läuft, dann ist das auch gut. Hat der Peter doch die Ilse und die Inge auf die Schnelle sehr genau betrachtet. Doch auch die Helga hat da so ihre Gedanken. Ist doch der Dieter ein schnuckeliges Kerlchen. Doch auch die Ilse und die Kinder haben da so ihre Gedanken. Nun ja, man wird sehen.

Lang und breit hat dann der Kurt seinen Eltern berichtet, wie es gekommen und was sie so erlebt haben. Nur, dass die Kinder in Sache Liebemachen nicht erwähnt werden. Das haben der Kurt und auch die Ilse verschwiegen. Man muss ja nicht gleich alles sagen.

„Mama, ich hab gedacht, dass wir oben im ersten Stock einziehen werden. Da haben wir genügend Platz, und ihr fühlt euch nicht so gestört. Da ist ja auch eine Küche, so dass wir auch für uns kochen können und du brauchst dich nicht um uns zu sorgen.“
„Nein, nein, so geht das nicht. Dass ihr da oben wohnt, na bitte. Die Küche ist aber hier unten. Und kochen tu immer noch ich. Das ist nun mal mein Reich. Ach und noch eines. Wir sind es eigentlich gewöhnt wenn es das Wetter erlaubt nackt umher zugehen.“

Da kann sich der Dieter nicht mehr zurück halten und meint, er müsse einen Witz machen.

„Aber was ist, wenn dann jemand sich erregt? Ich meine so ein Stehaufmännchen, das muss man doch dann verbergen können?“
„Willst du mich veralbern, du Naseweis? Wer sich erregt, der regt sich auch wieder ab. Und wem das nicht gefällt, der brauch auch nicht hin sehen.“
„Und was ist mit uns Frauen, die Kerle schauen einem doch dann dauernd auf den Schoss.“
„Na und, lass die doch schauen, du schauest ja auch wenn einer einen Steifen hat. Ist doch herrlich, wenn da gleich drei ihren Ständer präsentieren.“
„Mama, das ist aber jetzt doch nicht dein Ernst. Wir alle nackt. Wo soll das hinführen?“
„Na, das werden wir ja dann sehen. Apropo sehen. Das war doch ein FKK- Gelände. Und, ist da vielleicht nichts passiert?“
„Mama, was willst du wissen, ob ich mit der Ilse was gemacht habe?
Ja, wir haben etwas gemacht, und es war auch sehr schön. Und die Ilse ist mit mir zufrieden und ich mit ihr.“

„Aber wenn doch alle nackt umher laufen, der Dieter ist doch auch kein kleiner Junge mehr, und die Inge. Wie war das wenn du den Kurt so gesehen hast?“
„Helga, nun lass doch mal die Kinder. Der Inge hat bestimmt dem Kurt sein Schniedel gefallen. Und sie hat bestimmt auch mal gedacht ob sie den haben könnte. Stimmt’s?“

Wie doch Leute um den heißen Brei herum reden können.
Was wird sie wohl wissen wollen?

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