TV Dominas kommen selten allein (III.)

Juni 27, 2017

Wie geil mich das treiben gemacht, konnte ich daran ermessen, dass meine Hose auch ohne Orgasmus feucht wurde.
Die Vorsäfte liefen ununterbrochen.
Jetzt musst ich aber schauen, wie ich mich von da entferne und dann weiter vorne am Theater Ausgang zu warten.

Die leichte Zugluft der Vorhalle verschaffte meinem erhitztem Körper Linderung und so wartete ich auf Cousine. Mehr blieb mir auch nicht übrig. Eigentlich sollte sie ja bald kommen. Nach einer halben Stunde hörte ich es in den verwaisten Räumlichkeiten deutlich klacken, was eher wie ein wildes Nageln einer Großschreinerei klang, als die Pumps einer Frau.

Dann erkannte ich zwei Frauen den Gang in die Halle kommen, die eine meine Cousine und die andere hatte ich irgendwann schon mal gesehen. Sehr stark geschminkt, in dunkelblauem Business Kostüm, Stiletto Pumps und schwarzen Nylons, absolut meine Traumkombination, sie hielten vor mir an und ich starrte in leuchtende geheimnisvolle himmelblaue Augen.
Ich erkannte sie, es war May.

„Hallo Gerhardt, wo kommst du denn her? Das ist mein EX, äh, May“ , May umarmte mich gleich und gab mir Bussi bussi auf die Wangen. Ich roch einen betörenden Duft, welcher an Chanel 5 erinnerte, aber wesentlich edle duftete.
„Hallo Gerhardt, freut mich, dich wieder zu sehen, du warst ja das letzte Mal noch ein Teenager.“ und er/sie musterte mich ausgiebig.
„Schau Rosi, da ist ja ein richtiger Prachtmann entstanden und hast du schon eine Freundin?“
Oh wie ich diese Frage hasse.
„Nicht richtig“, meinte ich leise
„Ach wie süß, na, das wird sich sicherlich bald ändern oder?“
„Jetzt mach doch den kleinen Jungen nicht gleich am Anfang so verlegen“ fiel meine Cousine ein.
„Kleiner Junge? Ich erinnere mich ganz gut daran, wie forsch er damals mit meinem Abgang durch die Gassen zog.“
Seine Körpersprache und seine Mimik passten so ganz und gar nicht zu seinen kritischen Worten. Er tätschelte mich leicht am Arm:
„Ist schon gut, wollen wir die alten Kamellen vergessen“.
Dann kam auch schon das zuvor bestellte Taxi.

Wie man ja im ersten Teil erfahren konnte, war ich bei der Verstoßung von ihm nicht ganz unbeteiligt. Das hatte auch ganz große Auswirkungen auf sein Leben. Er hatte zwar immer auf der Bühne gestanden, es war sein Leben, aber seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Verhaltensthe****ut. Die Gegend zu verlassen, brachte ihn an den Rand des Ruins und man sagte ihm sogar Kontakte im Milieu nach. So erklärte ich mir auch seine differenzierte Sprachwahl, die von gehoben bis derb alles beinhaltet.
Was er dort wirklich trieb, ist nie bis zu mir gelangt.

Die Vordertür des Taxis konnte man nicht öffnen. Der Fahrer erzählte uns, dass seit einem Unfall das Schloßgestänge gebrochen war und noch nicht repariert wurde. Also nahmen wir hinten in dem Benz Platz.

Ich saß neben meiner Cousine, sie in der Mitte und es dauerte nicht lang bis mir etwas unangenehm in die Nase stieg.
Ein Süßlicher Duft, der nicht von ihrem Parfum herruhte und richtiger Schweiß. Nein es stank nicht direkt, eigentlich roch es sogar betörend, aber unangenehm und penetrant war es trotzdem.
Man kann sich denken, verehrter Leser, dass die vorherige Aktion einige Perlen an Schweiß gekostet hat und die zweite Komponente nicht nur in Cousine war, sondern wo auch immer.
May hatte geduscht und war frisch angezogen, daher war mir das bei der Umarmung nicht aufgefallen, aber Rosi konnte das ja nicht.

Jetzt saß ich in dem Gefährt neben den beiden und versuchte mich abzulenken, um nicht an das Geschehene zu denken.

„Du fühlst dich noch richtig gut an, Rosi“, fing May das Gespräch an „Hast dich gut gehalten.“
Wie banal er davon sprach. Mir war es unangenehm, da ich das verdrängen wollte.
„Deine Beinen haben keinerlei an ihrer Wirkung verloren., Puh, als ich dich sah, musste ich dich einfach haben“
Als wenn es das normalste von der Welt war, in einem Theater sein Ex durch zu vögeln, auch wenn es halb leer war.
„Unterhalten konnte man sich mit dir ja noch so richtig“. entgegnete ihm meine Cousine „Da habe ich mir gedacht, dass es ja noch andere Kommunikationsformen gibt.“
„Kokettieren habe ich wahrlich von dir gelernt, das muss man dir lassen und ohne das Wissen, wäre ich nicht mehr auf die Beine gekommen.“
„Du gehst als Frau auch richtig durch“, so Rosi „Richtig scharf, da würde so mancher Mann bei dir schwach oder?
„Warum würde?Sie stehen Schlange“
Und von dem Tingeltangel kannst du leben?
„Reich wird man davon nicht. Das mache ich weiterhin mehr zum Spaß. Meine neue Geschäftsidee ist da durchaus lukrativer.“
„Ach, du bist noch bei der Sache geblieben?“
„Nein nicht nur, das läuft dann von alleine. Man muss die Leute nur richtig ausbilden und dann arbeiten sie für dich effektiver.“
„So nennst du das also“ kicherte meine Cousine in sich hinein.
Richtig verstanden habe ich es nicht, über was sie sich unterhielten, so Erwachsen war ich einfach noch nicht.
„Ja, ich habe regelrecht eine Schule gegründet und ihr habt ja Cora und Klara kennengelernt. Die beiden sind meine absoluten Musterschüler“
„In wie fern?“
„Du weißt doch, es gibt immer mehrere Richtungen, aber eigentlich nur zwei Typen. Die einen sind etwas impulsiver und die anderen agieren eher defensiv“
„Und was ist besser fürs Geschäft, die impulsiven?“ ließ Rosi das Gespräch in der geführten Richtung.
„Nicht unbedingt. Es kommt immer auf die Kunden an, ob es weibliche oder männliche Kunden sind und natürlich was für ein Bedarf ist.“

„Da jetzt links, Mann“ herrschte May den Fahrer an und der erschrak sich so, dass er das Steuer ruckartig in die Richtung verzog.
Ich flog mit meine gesamten Oberkörper auf Rosi, da ich des gewissen Umstands eine kleinen Abstand gelassen hatte.
Rosi dagegen war eng an May geschmiegt. Das reichte, um die Naturgesetze mich an die Brust von meine Cousine zu drücken.
Dummerweise war ich nicht angeschnallt, weil ich beim Einsteigen die ganze Zeit wieder mal auf die Beine von Rosi geschielt habe und sogar, soweit ich sehen konnte, auf Mays ihre.

Meine recht Hand landete auf der linken Hüfet und ich langte in etwas total Glitschiges. Es klebte und an manchen Stellen war es schon leicht verkrustet.
Das Taxi schlitterte noch ein paar mal hin und her, dass ich beim Abstützen richtig auf Rosi gepresst wurde und die feuchte Spur bis zu ihrem Backen Ansatz verfolgen musste.

„he he, so stürmisch bist du ja sonst nicht“, meinte Rosi spöttisch und drückte mich wieder von sich.
Ich hatte die Hand noch voller und die Süße Luft war mir ganz nah. Jetzt wusste ich, was es war.

Die Fahrt ging noch eine Weile und endete vor einer kleinen aber feinen Villa mit kleinem Mäuerchen,wie kleine englische Grafenschlösschen. Ich wunderte mich nur, warum über der Mauer ein auffälliger Draht gespannt war und das Tor viel zu groß dimensioniert.

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