TV Dominas kommen selten allein

Juni 27, 2017

Vorab:
Diese kleine Geschichte ist eigentlich als kleines Script gedacht für eine größer angelegte Geschichte, die ich schon mal begonnen hatte.
Ich experimentiere noch mit dem Hardcore Text und überhaupt weiß ich nicht, ob ich zum Schreiben überhaupt fähig bin.
Die Idee dafür ist tatsächlich eine in mir wohnende Phantasie und schreiben werde ich sie in Echtzeit in diesen Editor.
Ich brauche also das Gefühl, direkt dabei zu sein. Korrekturen erfolgen wenn, dann im Nachhinein, daher können Rechtschreibung und Grammatik durchaus mal dahingleiten, ebenso logische Aspekte.
Ich schreibe quasi meine Gedanken nur ab.

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Ich war mir meiner devoten Neigungen immer bewusst, ja ich entdeckte sie schon in frühester Kindheit. So wurde ich ich früh geprägt und im Laufe der Zeit wurden Empfindungen, welche Erotik angehen, immer von dem Gedanken geleitet, sexuell manipuliert zu werden.
Ich wuchs in einer Umgebung auf, in dem selbst die Beine einer Frau immer verhüllt sein mussten.
Ausdrücke wie „Bei dir sieht man den Unterrock oder dein Rock ist aber kurz“ waren keine Seltenheit. Als ich anfing, die Frauen genauer zu beobachten, erkannte ich, dass hinter diesem Geziere eine seltsame Erotik verborgen war.
Nun ich erkannte sie natürlich noch nicht, aber ich spürte, das mich das fasziniert.

Die ersten Jahre auf einem Dorf zu erleben, bringt eine Begrenzung mit sich, die auch in den Phantasien eines jungen Mannes wiederhalt.
Eine prägende Gestalt war meine viel ältere Cousine. Sie damals 45 und ich 15. Sie war eine Frau, die immer ihre Beine zeigte, meist im sittsamen Rock knielang, immer bestrumpft, positionierte sich oft so, dass besagtes Kleidungsstück eine grundlegende Tendenz des hoch rutschend hatte. Einmal auf mein Starren auf das wippende übereinandergeschlagene Bein meinte sie. „Na du kleiner Gaffer? Das ist noch nichts für dich. Du hast noch Zeit und suche dir ne Gleichaltrige.“
Das hinderte sie nicht, mich weiter damit aufzugeilen. Egal wo, wann immer zettelte sie an ihren Röcken, Strümpfen und so weiter herum. Grinste mich dabei an und tat so, als wenn das alles Zufall wäre.

Aber es geht ja hier nicht um meine Kindheit, doch sollte mir diese Prägung den tiefen Fall bringen. Meine Cousine war nämlich geschieden und ihr Mann war ein nicht unbekannter Travestiekünstler. Das wusste ich zwar damals irgendwie schon, aber es verursachte nie irgendwelche Gefühle.

Unsere gesamte Familie stand natürlich hinter meiner Cousine und ihr Mann wurde regelrecht aus der Umgebung vertrieben. Man sagt ihm alle möglichen Dinge nach, z.B. dass er schwul war und seine Frau mit Männern hintergangen hätte.
Als Jugendliche plapperten wir das einfach so weiter und gaben den Vorurteilen Munition, bis dieser das Gebiet verließ und ward nicht mehr gesehen.

Ich sagte, es verursachte nie irgendwelche Gefühle. Das stimmt so nicht ganz, Ich sah ihn ja meist nur als Mann und da wirkte er zwar nicht gerade so wie ein Mann wirken sollte, sondern schon mit weiblichen Zügen. Mir fiel schon auf, dass er nicht nur nie einen Bart hatte, ich kannte ihn nicht einmal mit irgendwelchen Stoppeln. Auch lief er nicht breitbeinig, sondern setzte seine Schritte wie ein Pfau. Schritt eher und was mir in Erinnerung blieb, wenn er stand, er setzte den einen Fuß immer direkt vor dem anderen.
Entgegen aller damaligen Kleiderordnungen für ländliche Männer trug er oft enge Sporthosen, die damals noch gar nicht üblich waren und den heutigen Leggins nachkamen.

Ich glaube er war da eine Vorreiter bei dieser Mode. Persönlich kann ich mich aber heute noch nicht damit anfreunden, was die Frauen an diesen Leggins haben.

Kommen wir zu einem einschneidenden Ereignis. Meine Cousine lud mich zu einem Auftritt ihres Ex Mannes in einer weit entfernten Stadt ein. Ihr neuer Freund hatte abgesagt und ich sollte einspringen. Ich war da so 21 und fragte mich , warum sie auf so eine Veranstaltung geht, wo doch ihr Mann mit Schimpf und Schande aus dem Dorf getrieben wurde.
Mit 21 war ich trotz einiger Mädchen Petting Geschichten immer noch Jungfrau. Insgeheim habe ich immer gehofft von meiner Cousine verführt zu werden. Ob es sie abhielt, dass ich verwandt mit ihr war oder ich sie mal als altes Weib beschimpfte, als sie auf mich aufpasste?
Nun denn weiter im Text.

Wir fuhren mit dem Auto und allein das war es für mich wert. Ich durfte ihre herrlichen Beine begutachten. Nur schmerzte mich nach ner Zeit mein Dauerständer und Erleichterung gab es nicht. Wir kamen bei Bekannten unter und das waren nicht irgendwelche Bekannte. Es waren Freunde des Travestiten und selber von der Zunft. Im Nachhinein möchte ich sie eher als Transvestiten bezeichnen.

Also dort angekommen ging die Begrüßung schon los. Bussi da und Bussi dort. Für mich ein Graus und auf die Frage, die an meine Cousine gerichtet war „Wer ist das denn?“, antwortete diese nicht einfach „mein Cousin“, sondern in der Form „Ach der Kleine da? Das ist mein kleiner Fetischist“.
„Wie Faschist“, kam die Gegenfrage. „Nein, Fetischist, der steht dermaßen auf meine Beine, dass er gleich kalt duschen sollte.“
Auch wenn es stimmte, ich hätte in den Boden versinken können und dann ging es erst los.
„So so, dann werden wir ja viel Spaß mit ihm haben“ entgegnete ein ebenso weiblich aussehender Mann, bei dem ich tatsächlich an Knöchel keine Socken entdecken konnte, sondern etwas Nylon Artiges.

Um einen besseren Eindruck von zu bekommen, ich war nicht etwa ein schüchterner Mensch, zwar nicht vorlaut, aber nach außen hin konnte ich recht forsch sein, so rief ich in die Runde: „Keine Angst, ich bin nicht schwul und außerdem seid ihr mir alle viel zu alt“.
Damit meinte ich meine Cousine eingeschlossen und ging auf mein mir zugewiesenes Zimmer.
Gott Sei Dank, die Erregung der Autofahrt war verflogen und irgendwie würde ich das schon überstehen.

Eigentlich passiert an dem Wochenende ja nicht viel, die „Alten Damen und Herren“ unterhielten sich viel und ich glotze in den Fernseher, weil mich deren Gespräche nicht interessierten und am nächsten Tag war die Aufführung oder sollte ich Konzert sagen. Es wurde viel gesungen, daher trifft das wohl ebenso.

Alle machten sich recht schick und wenn ich alle meinte dann deswegen, weil es eine WG war, wie man sie offensichtlich in den 60ern hatte. Cousinchen erzählte mir, dass sie in ihrem Studium da mit hauste und ihren „Carmen“ kennenlernte.
Anscheinend soll es dar ganz schön zugegangen sein und wenn ich die Gesprächsfetzen interpretiere, dann war das wohl ein jeder mit jedem.
Schick sagte ich und wenn ich das sage, meinte ich, dass zwei Männer von der Gruppe tatsächlich als Frau gingen.
Ich erkannte das erst, als ich mit einem auf dem Flur zusammen stieß und in der vor der Abfahrt im Wohnzimmer versammelter Gesellschaft dem anderen Mann zu lange auf die Beine gestarrt.

Nicht dass ich da eine erotische Motivation wie bei Cousinchen hatte, aber es war einfach ungewohnt für mich und dann kam, natürlich, wieder eine Bemerkung: “ Also doch, unser Fetischist, kann nicht mal unterscheiden ob Mann und Frau“.

Das ging eine Weile so und ich war wütig auf diese Äußerung, denn in dem Augenblick habe ich überhaupt nicht an Erotik oder dergleichen gedacht. Ich dachte einfach nur, wie man sich so als Mann anziehen kann. Und dann noch die ganze Schminke im Gesicht.

Auf der Bühne konnte ich das ja noch verstehen, aber als Besucher solch einer Veranstaltung. „Wie peinlich ist das denn“.

Im Theater angekommen bemerkte ich, dass unsere Begleiter nicht die einzigen waren, die einer Faschingsgesellschaft gleich, Rollen vertauschte Kleider an hatten.
Damals erkannte ich noch nicht den Zusammenhang, da das Motto der Vorstellung grell auf einem bunten Sc***d gemalt stand: „Rocky-Glamour-Kabarett Show“. Die ersten warfen mit Reis und Konfetti und das im September.

Meine Cousine verschwand gleich im Foyer und wies uns an, schon mal unsere Plätze aufzusuchen. Und so wurde ich zwischen den beiden weiblich angezogenen Männern platziert ohne dass ich Einwand geben konnte. Blöße wollte ich mir ja nicht geben.

Es dauerte auch nicht lang und die Show begann und entgegen einer Oper oder gar Kinovorstellung war das Licht zwar gedämpft, leicht rötlich gehalten, aber alles andere als dunkel und die Bestuhlung war sehr eng gesetzt.

Meine jeweiligen Sitznachbarn ließen sich von mir nicht stören und unterhielten sich durch mich hindurch, so, als ob ich gar nicht da war und dabei bemerkte ich auch, dass sie nicht nur wie Frauen aussahen, sondern auch so sprachen und kicherten, ja selbst ihr Parfum roch süß und sehr aufdringlich.

„Na, gefalle ich dir wenigstens nicht ein bisschen?“ strahlte mich Dame eins rechts neben mir und überschlug ihre Beine.
„Oder magst du lieber Blond?“ die andere links und zupfte etwas an ihrer Perücke.
Ich schwieg und versuchte das zu ignorieren. Es erinnerte mich, als ich als kleineres Kind mal bei einer Frau abgegeben wurde, die auf mich aufpassen sollte und beim Abholen meinem Vater vorschwärmte, wie süß und brav ich war und dass sie mich am liebsten behalten wollte. Das sagte sie so ernst, dass ich flehentlich meine Vater anschaute und es nicht lustig fand, dass dieser diesen Erwachsenen Spaß zuerst mitmachte. Mein entsetztes Gesicht muss sein übriges getan haben, aber Gott Sei Dank hat er mich wieder mitgenommen.

„Ob ich hier wohl auch wieder heil raus kam?“ So weit dachte ich zwar nicht, aber jenes Gefühl war da. Also auch Gefühle werden reanimiert, ähnlich dem Geruchssinn. Zumindest fand ich mich ein wenig verlassen. Vater war leider nicht mehr am Leben, um mich hier rauszuholen.

Auf der Bühne wurde Ansage gemacht und dann tummelten sich die Artisten, Zauberkünstler und alles mehr oder weniger in dem Rocky Horror Outfit, von Männer in Strapsen und fetten Weibern alles dabei.
Als Höhepunkt wurde „Carmen, die Vampirlady“ angesagt und dann schwebte eine von oben an einem fast unmerklichen Seil gehaltene weiß gekleidete Frau herab. Ähnlich dem Marilyn Monroe Auftritt flatterte dies Kleid ebenso weiß und Figur betont und umspielte die Beine.
Ich war hin und weg. Vergaß wer, was oder wo ich war. Ob es sein gutes war, relativ vorne zu sitzen weiß ich nicht, aber dieser Künstler verstand es von Anfang an, ins Publikum zu schauen und ich erfüllte mich sofort ertappt.
Ich dachte nicht daran, dass es eigentlich ein Mann war und trotz aller Faszination für seinen Gesang, der beides ausdrückte, männliche Tiefe und weibliches Timbre, kam in mir recht schnell jene Erregung hervor, die sich auf der langen Anreise schon ansammelte und immer noch nicht Erlösung fand.

Kurzum, ich wurde zusehends aufgewühlter und aufgeregter, was wohl meine Sitznachbarn an meinen ständigen Positionswechsel mitbekamen.

Ich verspürte ein grinsendes Flüstern an meinem rechten Ohr. „Nimm dich mal zusammen, du willst doch nicht so auf die Bühne.“
Dabei wechselte er das Standbein und beim erneuten übereinander Schlagen seiner Beine, rutschte der Rock bis weit über das Knie.

Meine Blick darauf muss Dame ein wohl irgendwie mitbekommen haben und um abzulenken flüsterte ich zurück.
„Wieso auf die Bühne?“
„Warte es mal ab“ und dann legte sie ihre Hand auf meinen Oberschenkel und nicht nur das, sie wanderte leicht auf und ab. Ich hoffte inständig sie erweitert nicht ihren Radius und als ich mich daran machte, jenes Gefährdungspotential händisch zu beseitigen, spürte ich am linken Oberschenkel das gleiche.
Auch von da wurde mir dann zugeflüstert.

„Du musst keine Angst haben, diese Bühne hier meinen wir nicht.“
Nicht nur mein Kopf schwirrte mir., was die von mir wollen?
Ohne Frage, ich war geil und das vor all den Leuten. In mir kam Panik hervor, da es nicht jene Geilheit war, in der man sich schnell abreagieren wollte, sondern jene körperlich begleitende Erregung tiefe innere Phantasie erleben zu wollen.

„Wo war meine Cousine“.
Erst jetzt bemerkte ich, dass nach der Pause sie nicht mehr ins Parkett zurück gekommen war. Auch die anderen Damen, die uns so unauffällig in ihren Smoky begleiteten waren nicht mehr da.
„Wie kam ich heim? Müssen mich diese Schwuchteln alleine zurückbringen?“
Auch wenn ich es in Worten dachte. In Wirklichkeit war ich gefangen von deren Weiblichkeit. Ich konnte gar nicht anders, als in ihnen Frauen zu sehen.

Die Aufführung fühlte sich ewig dauernd an und gern hätte ich die Nylons berührt. Ich merkte, wie ich meinem Höhepunkt näher kam und es mir immer gleichgültiger wurde, ob das im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose ging.

Dann tosender Applaus. Ich hatte nicht mal die Zugabe mitbekommen, obwohl ich die weiße Frau immer wieder ansehen musste, mit ihren spitzen Absätzen, welches meine Begleiterin ebenso trugen.

Mehrere Vorhänge fielen und um ein „standing ovation“ herum gekommen, schaffte mir das Getöse genug Erleichterung, als das mein hartes etwas sich zurück zog.

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