Wiedersehen mit Freude

Juni 27, 2017

Ich sitze in einem gemütlichen kleinen Restaurant in einer kleinen Nische, es ist noch früh am Abend und nur einzelne Tische sind besetzt. Ich bin noch etwas früh dran, warte auf eine Freundin, die ich länger nicht gesehen habe, nachdem sie nach unserer gemeinsamen Ausbildung ins Ausland gezogen war. Wir hatten schon lange keinen Kontakt mehr und liefen uns dann heute Nachmittag plötzlich in der Stadt über den Weg, sie auf Besuch bei einer Freundin, beide grad leider mit zu wenig Zeit. Wir hatten uns immer gut verstanden, wenn wir auch keinen engen Kontakt wie „beste Freunde“ hatten. Wir verabredeten uns für heute Abend, um nach langer Zeit mal wieder etwas plaudern zu können. Hier waren wir früher öfters gewesen, so mancher lustiger Abend fing hier an. Vielleicht hatte ich mich damals, kurz bevor wir uns aus den Augen verloren, von ihr auch unbewusst etwas distanziert… ich war grad in einer Beziehung, noch recht frisch, und ich bemerkte: so entspannt und unbeschwert der Umgang mit ihr auch war – ich fand sie einfach irgendwie heiß, gefährlich heiß…
In Gedanken versunken, bemerke ich sie erst, als sie nur noch wenige Schritte von mir entfernt ist und mit einem strahlenden Lächeln auf meinen Tisch zukommt. „Hallo Jan! Aufwachen!! Ich hab Hunger und bin neugierig darauf, wie´s dir geht.“ Ich stehe auf, vielleicht etwas zu hastig und unelegant, wir umarmen uns zur Begrüßung. Als wir uns für einen Moment leicht lächelnd in die Augen sehen, stellt sich sofort wieder das Gefühl der Vertrautheit ein, als wären die vergangenen fünf Jahre in Wirklichkeit nur wenige Stunden gewesen. Sie sieht einfach unglaublich gut aus. Ihre Haare umspielen ihren Hals und ihr Top ist nur ein paar Nuancen davon entfernt, leicht obszön zu wirken. Unter Ihrem, glücklicherweise nicht allzu langem Rock ist die Haut ihrer schönen, glatten Beine zu sehen, die in eleganten Füßen, in offenen Schuhen mit leichtem Absatz gewandet, enden. Ihre Gesichtszüge strahlen zarte, aber sehr lebendige Weiblichkeit aus. „Mach es dir bequem, Hanna, alte Schabrake“, sage ich mit einem Augenzwinkern, während ich ihren Stuhl ein wenig zurück ziehe, damit sie sich setzen kann. Unauffällig nutze ich den Augenblick, um meinen Blick über ihren Körper streichen zu lassen. Ich genieße den Anblick und das leichte Kribbeln entlang empfindlicher Nervenbahnen, aber freu mich einfach, etwas gemeinsame Zeit nachholen zu können. Wir reden über alles Mögliche, bringen uns übereinander auf den neuesten Stand. Es ist schön, dies wieder zu fühlen, diese Leichtigkeit, wenn wir miteinander reden. Auch wenn wir zwischendurch schweigen, ist da keine Peinlichkeit, keine Beklemmung.
Inzwischen ist unsere Bestellung gekommen. Ins Gespräch vertieft kommen wir aber kaum dazu, etwas zu essen. Umso mehr bemerke ich die Wirkung des Rotweins, ich muss mich zurückhalten, sonst bleiben meine unauffälligen Blicke auf die schönen Details ihrer Erscheinung nicht mehr so unauffällig… „Wir sind doch neugierig darauf, was der andere die letzten Jahre so getrieben hat, oder?“, fragt sie mit einem frechen Grinsen. „Natürlich, aber wir haben uns ja schon eine Menge erzählt, es fühlt sich fast an, als hätten wir gar nicht so viel Zeit verpasst…“ – „dann darf ich dich ja auch alles fragen…“, fällt sie mir ins Wort. „Hast du dich in der Zwischenzeit hin und wieder selbst befriedigt und dabei an mich gedacht?“ – damit hab ich jetzt nicht gerechnet! Die Verlegenheit ist mir mit Sicherheit anzusehen. Hab ich mich verhört? Ihr freches Lächeln sagt etwas anderes… Leicht angeheitert wie ich bin, beschließe ich, einfach gelassen auf ihren leicht unverschämten Vorstoß einzugehen: „Vergib, mir, denn ich habe gesündigt! Oft habe ich mich in einsamen Nächten selbst unzüchtig berührt und mir dabei die wildesten Sachen mit dir vorgestellt. Entschuldige, aber du bist eben nicht nur ein guter Kumpel, sondern einer mit sinnlichen Lippen, verführerischen Rundungen und einem Lächeln, das einen gefährlichen Mix aus Schönheit und Verruchtheit darstellt.“ Was sie grad auch spielen will, ich mache gerne mit. Zufrieden sehe ich sie jetzt auch leicht erröten und bemerke, wie sich in meiner Hose etwas zu recken beginnt. „Aber wie kommst du jetzt darauf? Willst du mich als triebgesteuerten Typen enttarnen, willst du deine offensichtliche erregende Wirkung auf Männer bestätigt bekommen? Oder…“ – „Nun ja, ich muss zugeben, auch ich habe gesündigt in einsamen Nächten. Sehr Oft. Mit einem netten kleinen länglichen Helfer, den ich auf deinen Namen getauft hatte.“ Gut, das saß! Unverzüglich fühlt sich jemand angesprochen und steht in meiner enger werdenden Kleidung stramm. „Ich glaube, uns beiden ist diese gewisse Spannung nicht entgangen, die immer zwischen uns war“, ergänzt sie, „schade, dass wir uns nicht gestern schon wiedergetroffen haben, muss heute Abend später schon wieder mit dem Zug weg. Ich hätt echt Lust auf ein paar Stunden mehr Zeit mit dir!“, sie senkt ihren Blick und schau mir vielsagend tief in die Augen. „Ich habe ja noch eine Menge Appetit, aber essen kann ich nichts mehr… wenn ich deinen Teller und deinen Blick so sehe, geht es dir wohl ähnlich?“, frage ich. Sie nickt langsam aber bestimmt. Ich nicke dem Kellner zu und drehe mich zur Seite, um mein Portemonnaie aus der Tasche zu holen. Als ich mich wieder zu ihr drehe, sehe ich, dass sie ihr Oberteil ein Stück heruntergezogen hat. Ihre Brüste sehen zum Anbeißen aus, ganz nah vor mir und unverhüllt. Als ich sehe, wie hinter ihr der Kellner näher kommt, bekomme ich einen Anflug von Panik und versuche ihr mit Blicken zu verstehen zu geben, dass sie die schönen Früchte wieder einpacken muss. Sie lächelt breit und rückt ganz gemächlich ihr Oberteil zurecht, grade noch rechtzeitig ist alles wieder in Form. „Wir möchten zahlen, bitte!“ sage ich, ein wenig zu hastig. „War alles in Ordnung? Soll ich Ihnen noch irgendwas auf dem Tisch lassen?“ – „Sie können gern schon alles abräumen!“ Der Kellner schaut skeptisch auf unsere nur zum Teil geleerten Teller. „Es sieht ja alles schon so köstlich aus, dass man vom Hinschauen schon zur Hälfte satt ist!“, erkläre ich schnell, im Augenwinkel sehe ich Hannas verstohlenes Grinsen. „Ich bringe Ihnen gleich die Rechnung“, erwidert der Kellner und macht sich mit den fast noch gefüllten Tellern auf den Weg in die Küche. Ich wende mich wieder an sie, erleichtert und ungebrochen erregt: „Das war grad noch einmal gutgegangen.“ Ich zähle mein Geld zusammen, überschlage die Preise und lege ein angemessenes Trinkgeld drauf. Plötzlich spüre ich, wie sie ihren Fuß unter dem Tisch in meinen Schritt drückt. „Ich glaub, da muss dringend jemand raus!“, grinst sie mich lüstern an, „ Leg doch einfach das Geld auf den Tisch und lass uns nach hinten durch den Hof verschwinden.“ Wir stehen wortlos auf und nehmen unsere Sachen. Ich nutze meine Jacke, um die Beule in meiner Hose zu verbergen. Draußen angekommen, sehe ich erfreut, dass der verwinkelte Hinterhof menschenleer ist. Ich ziehe sie an die Seite, uneinsehbar vom Durchgang zur Straße aus, und wir küssen uns leidenschaftlich. Meine Hand wandert ihre Beine hoch unter ihren Rock. Ich fühle, wie nass ihr Höschen ist. Mit der anderen Hand öffne ich meine Hose und lasse sie herunterrutschen. Ihren erregten Blick auf meinem Schwanz zu spüren lockt einen Lusttropfen heraus. Ich will sie unbedingt zumindest einmal schmecken… hebe sie auf einen kleinen Mauervorsprung und tauche zwischen ihre Schenkel. Mit den Fingern schiebe ich ihr Höschen zur Seite und erkunde ihre süße, feuchte Spalte mit meiner Zunge, tauche ein Stückchen ein und umspiele ihre Perle. Sie stöhnt immer lauter auf und ihr Unterleib windet sich vor Erregung. „Ich will dich in mir spüren, jetzt“, knurrt sie. Ich kann es auch nicht mehr erwarten und dringe gierig in sie ein. Sie ist feucht, warm, spüre angenehm den sanften Druck ihrer Scheide um meine Erektion herum. Ich stoße sie kräftig und immer schneller, wir schaukeln uns in unserer Erregung gegenseitig hoch. Keine Ahnung, wie lange wir in dieser a****lischen Bewegung aufgehen, Zeit scheint jetzt bedeutungslos. Wir kommen gemeinsam, ziehen uns ein letztes Mal mit ganzer Kraft aneinander. Einen kurzen Moment noch genießen wir die Nähe am ganzen Körper, dann gleite ich aus ihr heraus und trete zurück, so dass sie sich auch wieder hinstellen kann. Sie sieht mich mit glasigen Augen an: „Wie gesagt, leider muss ich heute Abend los, langsam wird es schon etwas knapp… Ich hab dir meine Nummer und Adresse aufgeschrieben, schau mal in deiner Hosentasche nach! Überrasch mich einfach mal spontan, falls du einmal bei mir in der Nähe bist!“ – „Verzeih mir, ich werde in der Zwischenzeit wohl noch öfter sündig an dich denken…“ – „Ich auch“, antwortet sie mit einem Zwinkern. Ich bemerke, dass ich noch immer entblößt dastehe, mein Geschlecht geht nur langsam in den Ausgangszustand zurück. Als ich meine Hose wieder hochgezogen und geschlossen habe, sehe ich grad noch ein paar ihrer wehenden Haare und einen Zipfel ihres Rocks um die Ecke zur Straße verschwinden.

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