Juli 31, 2017

Walpurgisnacht

Ausgeliehen von…

…ByChiller2015©

Im Großen und Ganzen verlief meine Kindheit unspektakulär. Obwohl ich ein Einzelkind war, wurde ich nach eigenem Dafürhalten nicht sonderlich verwöhnt. Auch die körperliche Zuwendung meiner Mutter ging, anders als vielleicht bei vielen Familien dieser Zusammensetzung üblich, nicht über das normale Maß zwischen Mutter und Sohn hinaus. Ich wurde keineswegs zum Muttersöhnchen erzogen.

Unser Verhältnis war sicher nicht unterkühlt, aber auch nicht von übertriebenem Zärtlichkeits-Austausch geprägt. Vor allem kurz bevor ich in die Pubertät kam, aber des öfteren noch unbefangen auf kindliche Art ihre körperliche Nähe suchte, hielt meine Mutter es sichtlich für angebracht, auf eine gewisse Distanz zu achten. Unsere kleine Familie zeichnete sich nicht unbedingt durch sexuelle Offenheit aus.

Doch dann gab es eine ungewöhnliche Episode, in der das Bild bürgerlicher Untadeligkeit einige Risse bekam. Mit der Pubertät begann für mich die Phase täglich mehrfachen Onanierens. Weil meine Mutter regelmäßig eine Stunde Mittagsschlaf im elterlichen Schlafzimmer hielt, konnte ich auch diese Tageszeit nutzen, ungestört meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. Ich hatte mir sogar angewöhnt, dann die Tür meines Zimmers einen Spalt weit aufzulassen, weil ich mich völlig sicher fühlte, aber auch weil ich so besser mitbekam, wenn die Schlafzimmertür geöffnet wurde und Mutter wieder herauskam.

Eines Mittags lag ich wie immer unbekümmert mit hinunter geschobener Hose auf meinem Bett und widmete mich meinem kleinen Freund. Die Tür meines Zimmers lag dem Bett genau gegenüber, so dass ich sie immer im Auge hatte. Plötzlich glaubte ich hinter dem offenen Türspalt eine Bewegung auszumachen. Ich war zu Tode erschrocken und ließ mein Glied sofort los. Außer Mutter und mir war um diese Zeit niemand im Haus. Hatte ich das Öffnen der Schlafzimmertür überhört? Ich beobachtete den Türspalt, konnte aber nichts weiter erkennen, denn in den Dielengang vor meiner Tür drang zu wenig Licht.

Aber wenn Mutter wirklich da draußen stand und etwas gesehen hatte, wäre sie bestimmt ins Zimmer gekommen und hätte mich zur Rede gestellt. Es geschah jedoch nichts. Nach einiger Zeit beruhigte ich mich, hatte jedoch nicht mehr den Nerv, meine Selbstbefriedigung zu Ende zu bringen. Erst am Abend, im dunklen Zimmer und bei geschlossener Tür, ging ich meinem Vergnügen wieder nach.

Da es für den Rest des Tages und auch am darauf folgenden Morgen von Mutters Seite keine negative Reaktion gegeben hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ich mir alles nur eingebildet hatte. Also glaubte ich, auf mein mittägliches Vergnügen nicht verzichten zu müssen.

Vorsichtshalber aber hielt ich die Tür dabei scharf im Auge. Doch da war es wieder, gerade als mein Glied in voller Härte hoch stand! Ich glaubte sogar ein Auge und ein Stück Gesicht hinter dem Türspalt auszumachen. Im Gegensatz zum Vortag war ich nun schon etwas vorbereitet und erschrak nicht mehr so heftig. Trotzdem überschlugen sich meine Gedanken. Mutter musste heimlich und leise aus dem Schlafzimmer gekommen sein.

Worauf wartete sie noch, wenn sie mich auf frischer Tat ertappen und zur Rede stellen wollte? Die Gelegenheit war doch längst gegeben. War sie etwa selbst nicht sicher, was sie tun sollte?

Als ich noch unschlüssig überlegte, wie ich mich verhalten sollte, nahm mir mein Körper die Entscheidung ab. In das Unbehagen, von Mutter beobachtet zu werden, mischte sich plötzlich ungeheure Erregung. Und schon war es passiert: Mir blieb nicht einmal mehr die Zeit, nach meinem Taschentuch zu greifen. In hohem Bogen spritzte mein Saft heraus und landete auf meinem Bauch. Ich machte auch keinen Versuch, jetzt noch etwas zu verbergen.

Es war ohnehin zu spät, und so kostete ich den Höhepunkt jetzt auch laut keuchend bis zum letzten Tropfen aus. Erst als ich mich nach einer Weile wieder beruhigt hatte, sah ich im dunklen Türspalt die leichte Bewegung, das spähende Auge verschwand. Kurz darauf hörte ich, wie die Schlafzimmertür meiner Eltern geöffnet und wieder geschlossen wurde.

Ich stutzte. Mutter war doch schon im Schlafzimmer gewesen und offensichtlich leise heraus gekommen. Wieso ging sie jetzt noch einmal hinein? Wollte sie jetzt erst ihren Mittagsschlaf beginnen? Oder stand sie noch vor ihrer Schlafzimmertür und wollte nur vortäuschen, dass sie jetzt erst herausgekommen war?

Ich schaute vorsichtig in die Diele. Nichts zu sehen, offenbar war sie tatsächlich wieder ins Schlafzimmer zurückgegangen. Eine seltsame Neugier erfasste mich. Ich wusste zwar nicht genau, was ich mir davon versprechen sollte, aber ich tat etwas, was mir noch nie zuvor in den Sinn gekommen war: Ich schlich aus meinem Zimmer zur Schlafzimmertür meiner Eltern und schaute durchs Schlüsselloch. Der Schlüssel steckte natürlich, aber ich hatte Glück, er war so gedreht, dass ich noch relativ viel sah.

Wie in meinem Zimmer stand auch das Ehebett meiner Eltern genau der Tür gegenüber. Es hatte ein Messinggestell, so dass kein massives Fußende die Sicht versperrte. Der Blick durchs Schlüsselloch bot nicht gerade einen Panoramablick, aber was ich erkennen konnte, ließ mich fast zittern vor Aufregung. Mutter lag dort auf dem Bett — auf dem Rücken, mit völlig nacktem Unterleib, die Beine ausgestreckt und weit gespreizt. Und zwischen ihren Oberschenkeln, dort wo der dunkle Haarbusch war und ihr Schlitz, führte sie mit der rechten Hand schnelle Bewegungen aus.

Bis zu jenem Tag war einige Zeit ins Land gegangen, seit ich begonnen hatte, mich regelmäßig selbst zu befriedigen. Eine Freundin hatte ich allerdings noch nicht, und damit auch noch keine sexuellen Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. So war mein Wissen über die weibliche Sexualität recht erbärmlich. Zwar war ich in Grundzügen aufgeklärt geworden, aber auf sexuelle Praktiken war dabei natürlich nicht näher eingegangen worden. Ich wusste daher nicht, was Mutter da tat und wie ich es nennen sollte. Aber ich wusste, dass mich der Anblick erregte.

Unwillkürlich ging mir durch den Kopf, dass ihr Tun große Ähnlichkeit mit meinem „Wichsen“ hatte. Obwohl ich mich eben erst befriedigt hatte, wurde mein Penis wieder steif. Bildete ich es mir nur ein, oder hörte ich leises Stöhnen? Mutter trat wild mit den Beinen, hob ihren Unterleib an, so dass ich sogar die Wölbung ihrer großen Hinterbacken in der Luft schweben sah. Dann sank sie wieder zurück, die Handbewegungen wurden langsamer.

Was ich da zuletzt gesehen hatte, erinnerte mich sehr an meine eigenen Körperreaktionen, wenn ich abspritzte. Konnte es sein, dass es bei Frauen auch so etwas gab? Konnte es sein, dass ich eben durchs Schlüsselloch beobachtet hatte, wie Mutter „gewichst“ hatte? Und wenn es so war, wieso hatte sie das jetzt getan, nachdem sie doch zuvor schon im Schlafzimmer gewesen war? Darauf gab es nur eine logische Antwort, auch wenn ich es kaum für möglich hielt: Hatte etwa die vorangegangene Beobachtung meiner Selbstbefriedigung sie dazu veranlasst?

Vom Äußeren her besaß Mutter für mich Attribute, die ich für typisch weiblich hielt — vermutlich weil sie die Frau war, deren Anblick ich von Kindheit an gewohnt war. Bei anderen Männern dürfte es sich in Bezug auf ihr Frauenbild ähnlich verhalten. Mutters Busen, den ich natürlich nur züchtig bedeckt kannte, stellte das dar, was man gerade als eine Handvoll bezeichnet, die Taille war schmal.

Weiter unten waren ihre Formen fraulich breit, mit vollen Oberschenkeln und einem großen, um nicht zu sagen üppigen Hintern. Über diese Kenntnis ihrer äußeren Erscheinung hinaus aber war sie für mich bis dahin nie Gegenstand sexueller Fantasien gewesen. Schließlich war sie meine Mutter, und damit für mich keine Frau, von der ein erotischer Reiz ausging.

Durch den Anblick der letzten Minuten war da jedoch offensichtlich ein Schalter umgelegt worden: Im Anschluss an meine Lauschaktion ging ich sofort wieder in mein Zimmer und machte es mir noch einmal, diesmal mit Mutters Bild vor meinem inneren Auge, wie sie mit der Hand zwischen ihren nackten Schenkeln tätig war.

Eine halbe Stunde später hörte ich sie in der Küche hantieren. Mich drängte es einfach, jetzt ihre Gegenwart aufzusuchen und sie zu sehen, so als müsste ich nach meinen Beobachtungen feststellen können, ob sie mir verändert erschien. Vielleicht war es auch einfach der Reiz, der Person nahe zu sein, über die ich jetzt ein ganz neues, geheimes Wissen besaß. Sie schaute beiläufig zu mir hin, als ich die Küche betrat, ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht..

Die Vorstellung, scheinbar ahnungslos vor meiner Mutter zu onanieren und sie damit augenscheinlich sexuell erregen zu können, hatte mit einem Mal etwas Spannendes, Verlockendes.

Von da an onanierte ich um diese Tageszeit ganz bewusst in dem Wissen, dass Mutter mir oft heimlich dabei zuschaute. Das tat sie sicher nicht täglich, aber doch mindestens einmal die Woche. Wann immer ich Mutters Anwesenheit vor der Tür ahnte, konzentrierte ich mich ganz darauf, ihr — scheinbar im Bewusstsein, ungestört zu sein — eine schamlose Show zu bieten, zog mich bald sogar immer vollständig aus, bevor ich loslegte.

Und fast immer verschwand sie danach wieder im Schlafzimmer. Dann folgte ich ihr leise und bekam meinerseits eine Vorführung am Schlüsselloch geboten, ohne dass sie es wusste. Später allerdings fragte ich mich, ob sie nicht doch für möglich hielt, von mir durchs Schlüsselloch beobachtet zu werden. Schließlich gab sie sich keine Mühe, die Tür besonders leise zu öffnen und zu schließen, wenn sie wieder zurück ins Schlafzimmer ging.

Nach einigen Monaten jedoch verlor sich allmählich der Reiz an dieser merkwürdigen Komödie. Das Bewusstsein gewann wieder die Oberhand, dass es schließlich meine eigene Mutter war, vor der ich mich so schamlos produzierte und an deren nackten Tatsachen und intimer Aktion ich mich anschließend wieder aufgeilte. Beim Gedanken, dass ich sie damit zum bevorzugten Ziel meines sexuellen Begehrens machte, wurde mir doch ein wenig unbehaglich. Das schien mir auf Dauer unpassend.

Ich verzichtete zunehmend auf die Selbstbefriedigung am Mittag oder ich schloss die Tür vollständig, wenn es mich doch mal überkam. Merkwürdigerweise verschwendete ich dabei keinen Gedanken darauf, wie diese Verhaltensänderung auf meine Mutter wirken könnte. Gewiss, ich hatte mich an der Vorstellung geweidet, dass es sie sexuell erregt haben musste, mich beim Onanieren zu beobachten. Aber ich dachte nicht darüber nach, ob mein Verzicht auf weitere Vorführungen dieser Art sie vielleicht irritieren oder sogar enttäuschen könnte. Diese Ignoranz war wohl dem unbekümmerten Egoismus der Jugend zuzuschreiben.

Dann kam das Jahr, bevor ich Abitur machte. Für notorische Erbsenzähler: Zu dieser Zeit gab es noch kein G8. Hinsichtlich meiner sexuellen Erfahrungen hatte sich immer noch nicht viel getan. Zwar hatte ich schon die ein oder andere Freundin gehabt. Zu mehr als Küssen und engen Umarmungen war es jedoch nie gekommen. Aber das entsprach wohl den üblichen Gepflogenheiten der damaligen Zeit.

Mein Vater musste nicht oft beruflich verreisen, aber einmal musste er gleich für mehrere Tage nach Süddeutschland. Es war wohl eine Angelegenheit, die keinen Aufschub duldete. Denn er fuhr noch am 30. April los, also vor dem Maifeiertag, den man sonst wahrscheinlich erst abgewartet hätte, um die anstehenden Aufgaben nicht wegen des Ruhetags unterbrechen zu müssen.

Obwohl noch mitten im Frühling, war es ein ungewöhnlich warmer Tag. Vaters Abwesenheit nutzte Mutter, um unseren Garten „auf Vordermann“ zu bringen. Nach Schulschluss half ich ihr dabei, bis wir am Abend beide ziemlich erschöpft waren. Auf der Terrasse nahmen wir noch einen Abendimbiss, dann einigten wir uns, dass ich als erster duschen sollte.

Als ich ins Bad ging, rief Mutter mir nach: „Heute habe ich Lust, anschließend im Wohnzimmer noch gemütlich einen Schluck zu trinken. Das haben wir uns verdient. Und morgen ist ja Feiertag. Machst du mir eine Flasche Wein auf, wenn du fertig bist? Du trinkst sicher lieber ein Bier?“

Aufgrund der Sommerhitze zog ich mir nach dem Duschen nur eine Turnhose an. Während Mutter duschte, holte ich mir eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank und öffnete für Mutter die Weinflasche. Damit ging ich in unser Wohnzimmer schenkte für uns beide schon ein und ließ mich in einen Sessel sinken.

„Ich dachte, so müde, wie ich bin, mache ich mich schon für die Nacht fertig“, hörte ich Mutters Stimme, noch bevor sie nach ihrer Dusche wieder das Wohnzimmer betrat. Ich erinnere mich an den Duft, als sie dann im Raum stand. Sie hatte für die Nacht sicher kein Parfüm aufgelegt, aber manchmal benutzte sie eine Seife, die wahrscheinlich leicht parfümiert war. Mutter trug ein leichtes rosa Sommernachthemd, das oberhalb ihrer Knie endete. Es war im Grunde kein aufreizendes Kleidungsstück.

Der Stoff war nicht wirklich durchsichtig, aber so dünn, dass die großen Warzenhöfe und langen Nippel ihrer Brüste darunter trotzdem gut erkennbar waren, ebenso wie das dunkle Dreieck in ihrem Schoß. Po und Schenkel malten sich deutlich ab. Auch wenn Mutter mittlerweile Anfang Vierzig war, bot sie damit einen Anblick, der bei einem objektiven Betrachter und Liebhaber fraulicher Formen sicherlich starke Begierden wecken konnte. Aber ich war schließlich kein objektiver Betrachter — oder doch?

Mutter setzte sich in den Sessel mir gegenüber. Bevor sie das Zimmer betreten hatte, hatte ich nur entspannte Bequemlichkeit im Sinn gehabt. Vielleicht würde ich ja später im Bett noch ein wenig wichsen, in aller Ruhe und Gemütlichkeit. Als Mutter mir jetzt jedoch zuprostete, trat meine Müdigkeit in den Hintergrund. Ich fühlte mich mit einem Mal sehr erwachsen und als Mann von ihr anerkannt.

Es war das erste Mal, dass Mutter und ich so allein zusammen Alkohol tranken. Als Anerkennung meiner Reife interpretierte ich auch den Umstand, dass sie anscheinend kein Problem damit hatte, sich mir derart unbekümmert in spärlicher Bekleidung zu präsentieren. Das hatte sie ebenfalls nie zuvor getan. Es schien mir ein Hinweis zu sein, dass ich in ihren Augen inzwischen alt genug sei, mir diesen Anblick zumuten zu können, und man jetzt nicht mehr auf meine unschuldige Jugend Rücksicht nehmen müsse. Erwachsene unter sich halt.

Doch noch etwas anderes empfand ich: Die Atmosphäre war plötzlich erotisch aufgeladen. Das hatte etwas seltsam Unwirkliches, denn es war ja meine eigene Mutter, die mir da fast halb nackt gegenüber saß. Unsere Unterhaltung drehte sich um belanglose Dinge, an die ich mich nicht mehr erinnere — wohl auch, weil meine Konzentration etwas anderem galt. Mutter suchte offenbar noch die bequemste Sitzposition, drehte sich mal in die eine, mal in die andere Richtung, wobei sich ihre Schenkel unwillkürlich auseinander bewegten und das Nachthemd immer höher rutschte.

Bald war nicht mal mehr die Hälfte der Oberschenkel bedeckt. Wenn ich meinen Blick schnell darüber schweifen ließ, glaubte ich zwischen den Schenkeln bis zu den dunklen Schamhaaren unter das Hemd sehen zu können. Ohne an mir selbst herunterblicken zu müssen, wusste ich, dass sich in meiner Turnhose eine Beule gebildet hatte.

Mutter trank nicht oft Alkohol, daher wunderte ich mich, wie schnell sie ihr Glas leer getrunken hatte. Sie stand auf, um sich selbst nachzuschenken, drehte mir den Rücken zu, während sie ihr Glas wieder füllte. Der dünne Stoff des Nachthemdes spannte sich über ihren prallen Hinterbacken. Ich musste tatsächlich gegen den Impuls ankämpfen, dorthin zu fassen — oder gar unter das Hemd.

Ich sah verstohlen an mir herab. In meiner Turnhose hatte sich ein kleines Zelt aufgerichtet und an der Spitze des Zeltes hatte sich ein dunkler Fleck gebildet. Mein Steifer sonderte Lusttröpfchen ab. Ich legte die Hände in meinen Schoß, um die verräterische Reaktion meines Körpers zu verbergen.

Als Mutter sich wieder hingesetzt hatte, prostete sie mir erneut zu. Dabei wanderte ihr Blick von meinem Gesicht nach unten, heftete sich auf die Stelle, wo meine Hände unauffällig etwas zu verbergen suchten. Sie zog unvermittelt die Beine hoch, stellte ihre Füße auf die Sitzfläche des Sessels, verschränkte die Hände flach über den Knien, legte das Kinn darauf und schaute mich schelmisch an wie ein kleines Mädchen.

Undenkbar, dass ihr nicht bewusst war, welchen Anblick sie mir damit bot. Ihre Beine waren leicht auseinander gestellt. Das von den hochgezogenen Knien angehobene Nachthemd war wie ein offenes Tor, das mir ungehindert Einblick bescherte. Ich hätte schon demonstrativ den Kopf wegdrehen müssen, um ihr nicht gezwungenermaßen zwischen die vollen Oberschenkel zu schauen. Inmitten der dunklen Schamhaare waren deutlich die durch die offene Beinstellung leicht aufklaffenden Schamlippen erkennbar. Ich glaubte sogar, einen Schimmer von Nässe zu sehen.

Obwohl ihr einfach klar sein musste, wohin ich da geradewegs starrte, machte sie keine Anstalten, ihre Sitzhaltung zu verändern. Das konnte nicht wahr sein! Mutters Pose war ein ungeniertes Angebot, ihr zwischen die Beine zu spannen.

Nur zu spannen? Wollte sie mit dieser frivolen Präsentation etwa zu erkennen geben, dass hier freier Zugang geboten wurde? Dass ihr nach Sex zumute war? Hier und jetzt? Mit mir??? Mein Verstand protestierte halbherzig, dass es absurd war, der eigenen Mutter eine solche Absicht zu unterstellen. Aber mein Gefühl sagte etwas anderes. Ich war scharf auf sie — eigene Mutter hin oder her.

Und dann kam es: „Machst du es dir eigentlich noch oft selbst?“

Mir war, als hätte ich einen Schlag auf den Kopf erhalten. Gleich darauf fühlte ich, wie mir das Blut in den Kopf stieg.

„Wieso …? Was meinst du damit …?“, stammelte ich hilflos.

„Du weißt schon, was ich meine“, erwiderte sie ungerührt. „Ich hab dich ja sogar schon einige Male dabei gesehen, wenn du die Tür nicht geschlossen hattest. Ich fand ’s auch nicht schlimm, ich habe dir eigentlich gern zugesehen. Aber irgendwann hast du die Tür dann immer zugemacht und ich habe es nicht mehr mitbekommen. Deswegen frage ich mich: Machst du es dir also immer noch so oft? Denn so richtig, also mit einem Mädchen oder einer Frau, hast du doch bestimmt noch nicht …?“

Warum, um alles in der Welt, haben Mütter solch eine Begabung, genau zum falschen Zeitpunkt das Falsche zu sagen? Aber vielleicht geht es Töchtern mit Vätern ja ähnlich. Mutter, so habe ich mir später überlegt, hätte in diesem Moment alles Mögliche machen oder sagen können, um mich sofort jede Zurückhaltung vergessen zu lassen — so aufgegeilt, wie ich durch die Situation war.

Sie hätte einfach „Komm“ sagen oder mich zu sich winken können. Sie hätte aufstehen, zu mir kommen und mich umarmen können. Sie hätte sich vor mich hinstellen und das Nachthemd ausziehen können, so dass sie splitternackt vor mir stand. Sie hätte auch mit einem deutlichen oder gar obszönen Wort sagen können, dass sie Sex mit mir haben wollte.

Die spontane Direktheit hätte mich vielleicht für einen kurzen Moment verblüfft, aber nicht wirklich aus der Fassung gebracht. Ich hätte mich vermutlich geradezu auf sie gestürzt, ohne Zögern meiner übergroßen Geilheit freien Lauf gelassen. Denn die Situation, so unglaublich sie auch war, konnte doch eindeutiger nicht sein: Für mich stand fest, dass Mutter heute Abend nicht nur bereit war, sondern es sogar regelrecht darauf anlegte, mit mir, ihrem Sohn, ins Bett zugehen.

Und der Sohn war ebenfalls mehr als bereit dazu. Es fehlte nur noch der passende Startschuss. Und was tat sie? Sie sagte Dinge, die mein offensichtlich noch nicht ausreichend gefestigtes Selbstverständnis als Erwachsener wie Schnee in der Sonne schmelzen ließen und mir das Gefühl eines ertappten Kindes gaben. Ich spürte, wie meine Erektion in sich zusammen sank.

„Mmmh“, muffelte ich peinlich berührt. „Ich weiß nicht, was das jetzt soll.“

Schweigen. „Nein, du hast recht“, beeilte sich Mutter dann zu sagen. Ihr war wohl klar geworden, dass der Schuss nach hinten losgegangen war. Die Stimmung war weg, die Luft raus. Der totale Absturz in die Realität. Mutters Gesichtsausdruck schien mir Ratlosigkeit und auch ein wenig Schuldbewusstsein widerzuspiegeln. Sie stellte ihre Füße wieder auf den Boden und nahm normale Sitzposition ein, als sei ihr gerade bewusst geworden, dass sie ihrem Sohn einen unpassenden Anblick bot. Wir versuchten zu einer belanglosen Unterhaltung zurückzufinden.

Ich war keineswegs stolz auf meine Reaktion. Aber ich hatte sie nicht steuern können. Und jetzt ließ sich nicht mehr ändern, dass meine Lust verflogen war.

Schließlich tranken wir unsere Gläser aus und erhoben uns, um unsere Betten aufzusuchen. Beim Aufstehen blieb Mutters Nachthemd, das ihr im Sessel wohl hinten über den Po nach oben gerutscht war, über den stattlichen Pobacken hängen, ohne dass sie es bemerkte. Beim unerwarteten Anblick ihrer entblößten Hinterbacken, deren Fülle ein schwingendes Eigenleben führte und bei jedem ihrer Schritte leicht erzitterte, durchzuckte es mich wie ein Stromschlag. Meine Lust schnellte wieder empor.

Welch seltsames Auf und Ab! Was ich gerade noch als Absturz empfunden hatte, wurde unversehens zum Durchstarten. Jetzt hätte ich mich dafür ohrfeigen können, wie die Sache in den letzten Minuten gelaufen war. Ohne darüber nachzudenken, was ich da tat, streckte ich meine Hand aus und streichelte über die nackten weichen Arschbacken meiner Mutter. Sie blieb abrupt stehen.

„Dein Hemd ist hochgerutscht“, sagte ich und war mir im selben Moment bewusst, wie wenig diese Worte als Erklärung für die intime Berührung herhalten konnten. „Es tut mir leid“, schob ich nach. Mutter wusste offensichtlich ohne nähere Erläuterung, dass sich diese Entschuldigung weniger auf den ungehörigen Griff an ihren nackten Hintern als auf meine Reaktion vor wenigen Minuten bezog.

„Was soll ’s, für mich ist alles noch im grünen Bereich“, beschwichtigte sie, als sie sich nach mir umdrehte. Im nächsten Moment fühlte ich ihre Hand zwischen meinen Beinen. Sogleich kehrte das Leben in meinen Schniedel zurück, und das Gefühl von Unwirklichkeit stellte sich wieder ein.

Konnte es wahr sein, dass ich gerade die nackten Pobacken meiner eigenen Mutter begrapscht hatte und diese durch den Stoff meiner Turnhose meinen Schwanz abtastete?

„Und jetzt reden wir nicht lange und zergrübeln uns auch nicht den Kopf über das, was wir hier tun“, stellte sie leise, aber eindringlich klar, als könne sie meine Gedanken lesen. „Wenn uns heute danach ist, soll es auch so sein. Auch wenn es nur dieses eine Mal ist. Heute ist heute. Was morgen ist, muss uns jetzt nicht interessieren. Das ist weit weg. Einverstanden?“

Ich nickte wortlos. Mutter zog ihr Nachthemd über den Kopf und warf es achtlos beiseite. Ich starrte auf die leicht hängenden Brüste mit den prallen hervorstehenden Nippeln, die breiten, weich geschwungenen Hüften und Schenkel, das dunkle Dreieck in der Mitte. Mein Kopf war leer. Ich bestand nur aus Lust auf diesen nackten Frauenkörper. In meiner Hose hatte sich wieder ein Zelt gebildet.

„Gefällt dir wenigstens, was du siehst?“, wollte Mutter wissen.

„Natürlich“, krächzte ich. Mehr fiel mir dazu nicht ein.

„Dann bleibt jetzt nur noch die berühmte Frage: Gehen wir in dein Bett oder in meins?“, lächelte sie.

„Äh …“, war meine wenig aussagekräftige Antwort.

„Ich denke, lieber in meins“, entschied Mutter. „im Ehebett haben wir mehr Platz.“

Um auf eine gängige Plattitüde zurückzugreifen: In dieser Nacht machte mich meine Mutter zum Mann. Ich habe jede Sekunde genossen und ich wage zu behaupten: sie ebenfalls. Wir haben einander in dieser Nacht all die Zärtlichkeit geschenkt, die Mutters disziplinierte Einstellung bis dahin nie so recht zugelassen hatte.

Möglicherweise brach sich also ein Nachholbedarf in puncto Körperkontakt vehement bei uns Bahn. Ich stürzte mich in dieses Geschehen, als sei es meine Pflicht, jeden Zentimeter von Mutters Körper zu erkunden. Und Mutter bot sich dazu bereitwillig an. Sie wirkte auf mich unbeschwert wie ein junges Mädchen — ein junges Mädchen in einem verführerisch reifen Frauenkörper.

All diejenigen, die nun eine minutiöse Sc***derung sexueller Leibesübungen und dazugehöriger Empfindungen erwarten, muss ich allerdings enttäuschen. Denn ich erlebte die folgenden Stunden nahezu wie im Trance. Selbstverständlich erinnere ich mich an bestimmte Fixpunkte dieser Nacht, auch an jeden meiner Orgasmen und wie Mutter ihn mir verschafft hat. Ich habe noch eine Erinnerung daran, wie ich, kaum dass wir im Bett waren und Mutter auf dem Rücken lag, mühelos in der feuchten Wärme zwischen den weichen Schenkeln versank.

Mir ist durchaus im Gedächtnis geblieben, wie viel Zeit wir uns nach dieser ersten ungestümen Entladung für die weiteren Höhepunkte nahmen, bis wir gegen Morgen ermüdet einschliefen; wie mein Penis als nächstes vom Mund meiner Mutter verwöhnt wurde; wie sie Stunden später mit den Händen ihre ausladenden Hinterbacken vor mir auf-spreizte und mir erst auf die Sprünge helfen musste, welche Körperöffnung sie zuvor bei einem kurzen Aufenthalt im Bad für mich präpariert hatte; und wie sie mich schließlich auch noch ein letztes Mal zur Ejakulation brachte, indem sie zur Amazone wurde und mich mit viel Gefühl zum Gipfel ritt.

Aber insgesamt war diese Nacht für mich wie ein einziger durchgehender Traum, dessen Phasen ineinander verschwammen; der sich jeglicher realitätsnahen Betrachtung und Analyse entzog. Ich weiß, dass auch Mutter eine Reihe heftiger Orgasmen hatte, aber ich habe sie nicht gezählt und könnte die einzelnen Zeitpunkte nicht mehr benennen. In meiner Erinnerung gibt es keine bestimmte Abfolge von Handlungen. Wir waren herausgetreten aus der Wirklichkeit. Ein gelebtes Märchen.

Somit fragte ich mich auch für einen Moment, ob ich das alles nur geträumt hatte, als ich gegen Mittag erwachte. Aber ich lag nackt im Ehebett meiner Eltern, neben mir meine ebenso nackte Mutter, noch schlafend auf dem Rücken liegend, die Beine entspannt gespreizt. Der Parfümduft ihrer Seife lag noch in der Luft, wenn auch nur noch schwach und vermischt mit dem Geruch bestimmter Körperflüssigkeiten. Es war kein Traum gewesen. Ich widerstand dem Impuls, das Zentrum ihrer Weiblichkeit zu berühren und sie möglicherweise zu wecken, schlief dann auch wieder ein.

Als ich erneut erwachte, war das Bett neben mir leer. Nachdem ich mich frisch gemacht hatte, fand ich Mutter in der Küche, wo sie unser verspätetes Frühstück zubereitete. Sie trug ein leichtes Kleid. Ich trat zu ihr, legte selbstbewusst eine Hand auf ihren Hintern und streichelte ihn. Sie sah mich an, lächelte kurz, schüttelte aber dann den Kopf und schob meine Hand behutsam weg.

„Gestern war gestern, heute ist heute“, sagte sie sanft, aber bestimmt. „Und über die wesentlichen Dinge weißt du ja jetzt schließlich Bescheid“, setzte sie mit leichtem Augenzwinkern hinzu. „Dabei muss es bleiben.“

Dabei blieb es auch. Es gab keine Wiederholung. Da war nur diese eine Nacht — die Nacht der Nächte. Mutter wusste sich danach so zu verhalten, als hätte es diese niemals gegeben. Auch mir gegenüber. Sie kam nie wieder mit auch nur einem Wort auf unser pikantes Geheimnis zu sprechen. Es gab keine verschwörerischen Hinweise oder Gesten, keine versteckten Andeutungen. Wir hatten uns nicht einmal gegenseitigen Stillschweigens versichert. Es war, als wäre das Geschehen seit dem Tag danach aus unserem Leben gelöscht.

In meine Erinnerung jedoch hat sich dieses Erlebnis unauslöschlich eingegraben. Wie schon erwähnt, sind es nicht die Einzelheiten, sondern es ist die Erfahrung als solche. Durch sie weiß ich, dass eine solche Handlung zwischen Mutter und Sohn — auch wenn viele Menschen sie als unaussprechlichen Tabubruch ansehen mögen — ein ideales „Erstes Mal“ bedeuten kann, vorausgesetzt natürlich, beide sind bereit, sich sexuell aufeinander einzulassen.

Bei aller körperlichen Erregung entfallen dabei Druck und Ängste, die manchen jungen Mann vielleicht beim ersten Geschlechtsverkehr mit einem weniger vertrauten weiblichen Wesen befallen mögen: das Bemühen, nur ja alles richtig zu machen, sich als guter Liebhaber zu beweisen, die Partnerin nicht zu enttäuschen, möglicherweise gar die Angst, zu versagen. Nicht allzu viele werden wohl von sich behaupten können, ihre Ersterfahrung ohne jegliche Nervosität gemacht zu haben.

Bei Mutter hatte ich mir jedenfalls in keiner Sekunde Gedanken darüber gemacht, ob ich für sie ein guter oder schlechter Liebhaber war, ob ich etwas falsch machte, ihren sexuellen Erwartungen nicht genügen konnte. Und aufgrund der hochgradigen sexuellen Erregung kam auch kein Unbehagen wegen unserer engen verwandtschaftlichen Beziehung auf.

Bis heute ist mir allerdings nicht bekannt, was Mutter dazu bewegt hat, mir diese Nacht zu schenken. War es ein spontaner Aufstand ihrer Hormone, möglicherweise begünstigt durch die Situation, dass wir beide für mehrere Tage allein waren? Eine Versuchung frei nach dem Motto: Gelegenheit macht D(L)iebe? Hat sie dann die Reißleine gezogen, weil ihr erst am nächsten Tag das Ausmaß des Fehltritts richtig bewusst wurde? Oder hatte sie vielleicht einen heimlichen Hang zum Verbotenen, den sie im täglichen Leben zu verbergen wusste? Inzest als Spiel mit dem Feuer, was vielleicht auch die heimliche Beobachtung meiner Selbstbefriedigung erklären könnte? Und als wir es dann getan hatten, war ihre Neugier befriedigt und die Sache für sie erledigt? Oder hatte sie gar meine Verführung von vornherein als einmalige Aktion fest geplant — möglicherweise als Erziehungsmaßnahme, weil es in ihren Augen an der Zeit war, dass ich meine erste Erfahrung mit dem weiblichen Geschlecht machte? Wollte sie das vielleicht selbst in die Hand nehmen, um nichts dem Zufall zu überlassen? Wenn Letzteres zutraf, war es dann nicht denkbar, dass vielleicht sogar mein Vater eingeweiht worden war? Darüber wollte ich lieber nicht nachdenken.

Ich bin nun ungefähr in dem Alter, in dem Mutter damals war, und darf wohl behaupten, dass ich seitdem viele Frauen gehabt habe. Probleme beim Sex, wie sie bei den meisten Männern irgendwann einmal auftreten, kenne ich nicht. Das führe ich eben darauf zurück, dass ich eine erste Lehrmeisterin hatte, bei der keinerlei Versagensängste eine Rolle spielen konnten.

Ich habe zwar nie geheiratet — vermutlich weil Sex für mich einen zu großen Stellenwert hat, um mich dauerhaft an eine einzige Frau zu binden –, aber ich blicke dankbar auf mehrere längere Partnerschaften zurück. Wenn diese endeten, ging nie die Welt unter. Für die große Lebensliebe bin ich also wohl nicht geschaffen, aber das habe ich meinen jeweiligen Partnerinnen auch nie vorgespielt.

Warum ich gerade jetzt über die Sache mit meiner Mutter schreibe? Vor wenigen Wochen ging erneut eine meiner Partnerschaften zu Ende. In aller Freundschaft. Eine gute Gelegenheit, fand ich, frei von Verpflichtungen mal wieder bei meiner Mutter vorbeizuschauen. Sie ist jetzt Mitte sechzig und Witwe. Mein Vater starb überraschend vor vier Jahren. Verständlicherweise freut sie sich da sehr, wenn ich ihr mal für ein paar Tage Gesellschaft leiste.

Heute ist wieder ein 30. April. Aber das ist reiner Zufall, ich habe dieses Datum für meinen Besuch nicht bewusst gewählt. Mutter empfing mich in modischer Bluse und einem relativ kurzen Rock, der bis knapp oberhalb der Knie reichte. Sie kann sich das leisten, denn man sieht ihr das wahre Alter nicht an.

Wer sie nicht kennt, schätzt sie auf bestenfalls Mitte fünfzig. Vielleicht ist das Hinterteil noch ein wenig fülliger geworden. Aber ansonsten hat sich ihre Figur in den letzten zwanzig Jahren kaum verändert. Unwillkürlich ging mir durch den Kopf, dass sie wahrscheinlich auch unbekleidet immer noch attraktiv genug ist, um sexuelle Gelüste zu wecken. Sie benutzt immer noch diese duftende Seife, das fiel mir gleich auf. Ich freue mich jedenfalls, dass sie noch so fit ist und anscheinend ihre Lebensfreude nicht verloren hat. Es geht ihr sichtlich gut.

Nach dem frühen Abendessen schlug sie vor, den Tag bei einer Flasche Wein ausklingen zu lassen. „Du kannst auch gern ein Bier haben, wenn dir das lieber ist.“ Ein merkwürdiges Gefühl beschlich mich.

Ein Déjà-vu?

Da war sie wieder, die Erinnerung an die Nacht vor zwanzig Jahren.

„Gern“, hörte ich mich sagen, „Wein ist okay. Ich wollte vorher nur noch etwas arbeiten, ein paar Internet-Recherchen machen und so weiter.“

„Gut“, stimmte Mutter zu, „dann räume ich hier schon alles zusammen. Geh mal ruhig erst auf dein Zimmer.“

Ich bewohne immer noch mein altes Jugendzimmer, wenn ich bei Mutter zu Besuch bin. Kaum hatte ich es betreten, war mir klar, was ich tun würde. Ich holte ich meinen Laptop hervor, und ohne Pause, wie im Rausch, habe ich diese Erinnerungen niedergeschrieben …

Seit wenigen Minuten bin ich damit fertig. Eben hat Mutter an die Tür geklopft. „Brauchst du noch lange?“, hat sie gerufen. „Ich habe den Wein schon geöffnet. Du kannst es dir ja auch schon etwas bequem machen. Ich habe die Zeit genutzt und mich schon für die Nacht fertig gemacht.“

O ja, das ist ein Déjà-vu!

Diesmal bin ich wirklich aufgeregt. Aber nichts wird mich abhalten. Wir werden es erneut tun. Heute.

Ich denke, wir werden wieder das Ehebett nehmen. Da haben wir mehr Platz.

Ende…

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